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Um sicher zu sein gab es nur eine Möglichkeit. Schweigen...
安全であるために一つ可能性だけがある。暗黙。

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Kapitel 6 - Der Traum



Irgendwann in der Nacht durchzuckte den Schwarzhaarigen eine schmerzliche Erinnerung, an eine eben so düstere Nacht wie diese und an eine Gestalt, die erst vor kurzem zum Gefängnis wieder zurück gekehrt war und ihn bestimmt bald wieder holen würde. Dieses Monster...
Gepeinigt schrie er auf und stumme Tränen rannen seine Wangen hinunter, während er in seinem Traum schändlich missbraucht wurde...

Reita zuckte zusammen und nahm Aois Hand. "Aoi... Hey... Oh bitte... sag mir doch wie ich dir helfen kann..." Der Blonde war verzweifelt, er strich immer wieder über seine Hand. Einerseits wollte er ihm helfen, andererseits wollte er ihm aber auch nicht zu nahe treten...

Der Schwarzhaarige hörte die Bitte seines Zellengefährten nicht, jedoch wurde er etwas ruhiger, als dieser über seine Hand strich. Allmählich trockneten die Tränen und es flossen keine mehr nach, seine verkrampfte Körperhaltung wurde mit einem Mal weicher und sein Kopf drehte sich zur Seite. Ein erleichtertes Seufzen kam über seine Lippen. Sein, durch den Traum aufgestelltes Glied, war leicht durch die Decke erkennbar. Ein kurzes Wimmern folgte und er drehte sich zur Wand um. Sein Körper zitterte.

Reita wurde feuerrot, als er das sah. "Nicht... nicht doch... Aoi..." Reita sah peinlich berührt weg, aber Aoi zitterte weiter... Also riss er sich zusammen, legte sich mit auf das schmale Bett und zog seinen bebenden Körper in eine sanfte Umarmung.

Durch die angestaute Erregung wurde er allmählich aus seinem Schlaf gerissen und als er zusätzlich noch umarmt wurde, verkrampfte sich sein Unterleib und er riss seine Augen ängstlich auf. "R-Rei...?", hauchte er hoffnungsvoll und auch seine Stimme zitterte. Ganz deutlich spürte er den fremden Körper an seinem Rücken und er musste schlucken. "B-bitte... lass mich los. Das macht es auch nicht mehr besser...", meinte er leise und besah sich seine Erregung. Wenn der andere so weiter machte, könnte es noch sehr schmerzlich werden. Seine Wangen färbten sich rosa. //Wie peinlich...//

"Schh... Ich tu dir nichts..." Sofort lies er ihn los und setzte sich wieder in seine Ecke. "Tut mir Leid... Ich... wollte dir nicht zu nahe kommen... Aber... du hast so gezittert und... geweint... Sumimasen... Aoi.“

Zögernd drehte der ältere sich um, als der andere ihn schon längst wieder freigegeben hatte und sah ihn peinlich berührt an. "Danke..." sagte er leise und lächelte schwach. Wollte Reita ihn doch nur trösten. //Wie süß...// Ein Ziehen in seiner Lendengegend machte ihm deutlich, dass es noch lange nicht vorbei war. Er biss sich auf die Unterlippe und kniff die Augen zusammen. "T-tut mir Leid... ich kann n-nicht mehr~!", meinte er dann, drehte sich wieder zur Wand, hielt sich den Mund, um unerwünschte Geräusche zu dämmen und ließ seine Hand langsam unter die Decke, zu seiner Erregung wandern.

Reita starrte ihn an und stand dann langsam auf. Sowas hatte er noch nie getan aber... Er setzte sich auf die Bettkante und strich mit seinen gefesselten Händen über die Decke, unter der sich Aois Erregung verbarg. "Soll ich...? Ist schon okay... Aoi..." Er lächelte leicht.

Gerade schlüpfte er mit den Fingern unter seine Shorts, die schon mal bessere Tage gehabt zu haben schien, stoppte jedoch, als er Reita neben sich bemerkte. Er hielt in seiner Bewegung inne und sah unsicher zu ihm auf. //Was hat er vor?// fragte er sich, als auch schon sein Angebot kam und er ihn sprachlos anstarrte. Mit großen Augen besah er sich die gefesselten Hände Reitas und sah dann wieder auf. //Ist er auch so einer wie... der Chef...?// Er biss sich auf die Unterlippe. "Warum...?" fragte er schwach. "Hast du... d-das schon einmal gemacht...? Bei einem Kerl?"

Reita lächelte schüchtern. "Wenn ich es mache, dann muss es dir nicht peinlich sein... Hmm... nein... nur bei mir aber... so schwierig kann das ja nicht sein, oder?" Vorsichtig hob er die Decke an und legte seine Hände nun auf Aois pochende Erregung, die sich unter der Hose verbarg.

"A-aber... wenn wir erwischt werden, dann... dann...", wollte er etwas erwidern, doch keuchte ertappt auf, als er Reitas Hand auf seiner harten Männlichkeit spürte. Seine Wangen zierte nun ein tiefes Rot. Ergeben nickte er, schloss die Augen und hielt sich erneut eine Hand vor den Mund. Seine Hand hatte er inzwischen aus seiner Shorts genommen und diese krallte sich nun in das Bettgestell unter ihm. Die Situation war ihm mehr als peinlich. Er kannte den Blonden doch gar nicht!
"Es ist niemand hier... Sei still..." Reita schob Aois Hose ein Stück nach unten und sah das aufgerichtete Glied. Dann legte er eine Hand darum und fing an es zu massieren und zu reiben. Er strich über die Spitze und drückte mit der anderen Hand gleichzeitig die Hoden. Obwohl Reita so etwas noch nie gemacht hatte... Er stellte sich unglaublich geschickt an.

Er kam seiner Aufforderung sofort nach und verstummte. Sein Körper versteifte sich, als der Blonde seine Hose hinunterschob und sein Glied berührte. Er zog harsch die Luft ein. //Das ist mir... noch nie passiert >///<// Um seine Laute zu dämpfen, biss er sich auf die Unterlippe. Ein gedämpftes Stöhnen folgte auch schon, als Reita begann, ihm einen runterzuholen. Und wie!! Er war erstaunt, wie gut der andere das konnte, obwohl er gemeint hatte, dass er es noch nie bei jemanden getan hatte. Aus halbgeöffneten Augen beobachtete er ihn und musste schlucken. //Warum muss ich auch einen gut aussehenden Zimmergenossen bekommen, der dazu auch noch unschuldig ist? Bald werde ich wieder alleine sein... //, dachte er sich und musste erneut gedämpft aufstöhnen. Da seine Lippe aufgrund der Grobheit jedoch zu bluten begonnen hatte, legte er sich wieder eine Hand auf seinen Mund. "Motto~", sagte er eher es ungewollt und er schloss verlegen seine Augen.

Reita lächelte und setzte seine Bemühungen weiter fort. Er grinste und musste leise lachen bei Aois gestöhnten "Motto~". "Hai... Motto..." Reita strich weiter über sein Glied und verstärkte den Druck noch. Als Aoi zu laut stöhnte, beugte er sich vor, ohne 'ihn' loszulassen und drückte seine Lippen in einem langen Kuss auf die Aoi´s. //Was tue ich hier?! Aber... er braucht Hilfe... Ich ertrage seine traurigen Augen nicht... Ich will ihm helfen!/

Als Reita lachte, glaubte er, er würde sich über ihn lustig machen und es zog sich alles in ihm zusammen vor Angst, dass der andere denken könnte, er wäre billig. //Warum passiert mir das immer?//, fragte er sich und bedeckte seine Augen. //Lass es endlich vorbei sein...// Da der Blonde jedoch immer geschickter zu werden schien, konnte er sich nicht allzu sehr zurückhalten, etwas lauter, als er vorgehabt hatte, zu stöhnen. //Hoffentlich hat das niemand gehört...//
Vorsichtig blinzelte er durch die Lücken zwischen seinen Fingern zu dem anderen, der ihm immer näher zu kommen schien. "Wa-?", wollte er fragen, hatte inzwischen seine Hände aus seinem Gesicht genommen, als er die weichen Lippen des Jüngeren auf seinen spürte. Fassungslos starrte er in seine Augen und fragte sich, was hinter ihnen vorging. Er verstand ihn nicht mehr...
Doch da eh alles schon zu spät zu sein schien und er ihn jetzt nicht mehr von sich stoßen wollte, da er dann immer noch dieses Problem hätte, schloss er seine Augen und erwiderte zaghaft den Kuss. //Wenigstens bin ich dann nicht mehr so laut.//
Kleine Sternchen erschienen schon bald vor seinen Augen und mit einem Mal entlud er sich in der Hand des Geschickten, stöhnte in den Kuss hinein und die angespannte Spannung verließ seinen Körper. Er ließ sich fallen...

Reita fühlte, wie der andere sich unter ihm zusammenzog und dann die warme Flüssigkeit durch seine Finger gleiten. Er lächelte und löste den Kuss, wischte sich die Hand an der Hose ab und strich mit der anderen sanft durch Aoi´s Haare. Er war auch extrem verlegen, legte den Kopf schief und zog sich dann von ihm zurück, setzte sich wieder auf den Boden. Er schwieg, wusste nicht, was er sagen sollte .. Er hatte gespürt, dass der andere ihm nicht traute...

Schwer atmend lag er mit geschlossenen Augen auf dem Bett und zog sich schnell seine Shorts und seine Hose wieder über. Mit eingeschüchtertem Blick folgte er Reita, der sich wieder von ihm entfernte und fragte: "Hältst du mich jetzt für... billig...?" Er schüttelte betrübt den Kopf. "Das... d-das bin ich nicht... Wirklich..."

"Nein... das weiß ich auch Aoi... Tut mir Leid... Ich wollte dich nicht... Ich wollte nicht... Uhm... Ich wollte nur helfen... Sumimasen..."

"Nur helfen? Und warum hast du mich dann... geküsst?", fragte er leise und zog sich die Decke über seinen zitternden Körper.
"Danke...", fügte er noch leise hinzu und lächelte kurz zu ihm hinüber.

„Du... Du hast so laut gestöhnt und... und ich wollte dir doch nicht den Mund... zuhalten..." Reita hatte den Kopf gesenkt. Was hatte er da bloß getan??

Wieder leicht errötet schloss Aoi die Augen. "Es i-ist spät... lass uns schlafen gehen und diesen Moment vergessen, okay?", fragte er hoffnungsvoll und rieb sich die müden Augen.

Reita nickte, blieb aber sitzen und schloss die Augen. Dort wo er saß war er am weitesten von Aoi entfernt...

Noch kurz sah er zu Reita und seufzte traurig, ehe er sich von ihm abdrehte und versuchte einzuschlafen. Noch immer spürte er die Hand Reitas an seiner Männlichkeit...

Reita rollte sich auf dem kalten Steinfußboden zusammen und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Nach einer Weile, in der er einfach nicht schlafen konnte, sah er über die Schulter hinweg zu Reita und seufzte traurig. //Hasst er mich jetzt...?//, fragte er sich und krabbelte aus dem Bett. Als er bei ihm stand, fielen ihm die weißen Flecken auf, die sich auf seiner Hose befanden.//Das ist meins...// Mit erröteten Wangen beugte er sich zu dem Blonden hinunter und versuchte ihn hochzuheben. //So wirst du doch nur krank.//, dachte er und sein Blick streifte die Lippen des Blonden. Warum sehnte er sich danach, seine Lippen zu berühren? Kopfschüttelnd biss er sich auf die Unterlippe und schaffte es schließlich, schwach wie er eigentlich war, ihn trotzdem vom Boden aufzuheben. Dann lief er zu ihren Betten und legte ihn in sein Bett, da er ihn unmöglich auf das höher platzierte Bettgestell legen konnte, warf ihm noch schnell die Decke über und krabbelte auf zittrigen Beinen die kleine Leiter hoch. Oben legte er sich in das Bett des Blonden und schlief ohne jegliche Bedenken in diesem ein.


Kapitel 6 - Der Traum

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