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Um sicher zu sein gab es nur eine Möglichkeit. Schweigen...
安全であるために一つ可能性だけがある。暗黙。

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Kapitel 8 - Aois Qualen letzter Teil



Ein Wachmann trat an das Gitter, ungefähr 1-2 Stunden nachdem die beiden Zellengenossen eingeschlafen waren, und öffnete die schwere Tür. Er trat an Reita heran und trat ihn mit der Fußspitze wach. "Aufwachen, aufstehen und mitkommen!", brüllte er und wartete.

Reita fuhr hoch und starrte den Wachmann an. "Wie... Ja... ist ja gut... Wohin bringen Sie mich...?", fragte er noch leicht verschlafen.

"Das kann dir doch egal sein!", erwiderte der Mann murrend und hob ihm am Kragen seines Anzuges vom Boden. Blitzschnell legte er ihm Handschellen an und stieß ihn aus der Zelle.

Reita war nun völlig wach und zerrte an den Handschellen. "Was zum Teufel...?!" Er wehrte sich, stemmte sich gegen den Wachmann und warf einen letzten Blick auf Aoi. //Aoi...//

Der Wachmann reagierte sofort und hielt gegen Reita an. "Du wirst nun deine Strafe erhalten...", knurrte er grinsend und schlug ihn bewusstlos. Dann warf er sich den Blonden über die Schulter und lief los.

Im Folterraum angekommen, ließ er den Blonden an einen Stuhl fesseln und knebelte ihn. Das Einzige, was er behalten durfte an Wahrnehmungsmöglichkeiten, waren seine Augen und seine Ohren.

Er gab dem Blonden eine Ohrfeige und rüttelte an seinen Schultern. "Wach auf Mann!" Dann wartete er ab.

+~+

Der Schwarzhaarige hatte nichts von dem Geschehen mitbekommen und schlief unruhig weiter. Er wusste nicht, was Reita und ihm noch am heutigem Tage erwarten würde...

+~+

Reita bewegte den Kopf und stöhnte leise. Er öffnete die Augen und hob langsam den Kopf an. Wo war er...? Er versuchte zu sprechen, doch der Knebel hinderte ihn daran. Rei blinzelte. Was war geschehen...?

Ein dreckiges Grinsen zierte sein Gesicht. "Na, schön geschlafen? Du wolltest doch wissen, wo ich dich hinbringe? Nun... Du bist hier in unserer bescheidenen Folterkammer. Das Blut unzähliger Gefangener tränkt die steinigen Wände und wenn du ganz still bist, kannst du noch heute Menschen hier drin sterben hören.", erzählte er mit schauriger Stimme und lachte auf, als er Reitas Gesicht sah. "Doch du hast Glück... Ich habe heute nur die Aufgabe, deinen Willen zu brechen und deine Hoffnung. Beim nächsten Mal wird die Bestrafung schlimmer ausfallen, klar!?"

Reita starrte ihn an und zerrte an seinen Fesseln. Er knurrte leise und funkelte den Wärter an. Eines stand fest... Leicht würde er es ihm nicht machen... Ganz und gar nicht...

Und wieder lachte der ältere Mann schallend. Dann nahm er sich einen Stuhl und setzte sich ihm gegenüber. „Also als erstes soll ich dir die Regeln einprügeln.", meinte er und grinste hinterhältig.
"1. Wir dulden keine Widersprüche und keine Fragen, was die Logik unserer Taten beinhalten soll
2. Wir mögen es nicht, wenn sich jemand gegen die Befehle stellt und sich wehrt
3. Essen, Wasch- und Pullerpausen legen wir fest
4. Wenn wir etwas befehlen, wird das eingehalten
5. Dauerhafte Störenfriede und Dickköpfe, lernen frühzeitig den Beton von unten kennen
Und das Letzte: Respekt gegenüber den Aufsichtspersonen und dem Chef.
Hast du die Regeln kapiert?!"

Trotz des Knebels lachte er nur dreckig auf und verdrehte spöttisch die Augen. Er sammelte Kraft für das Kommende.

Als Reita lachte, erhob er sich erzürnt aus dem Stuhl und schlug ihn mit der Faust eine über. "Ich sagte ja, dass ich dir die Regeln einprügeln werde, wenn du nicht hören willst.", sagte er und schlug nochmal zu. "Hast du jetzt die Regeln kapiert?!"

Reita starrte den Typen immer noch herausfordernd an und grinste spöttisch. Dann zuckte er die Schultern und nickte.

Feindselig musterte er den Blonden, spuckte vor seine gefesselten Füße und schlug noch mal zu, diesmal fester, sodass Reita das Blut aus der Nase tropfte. "Das war für dein dämliches Grinsen, Wichser!" Dann setzte sich der Wächter wieder. "Also womit fangen wir an~ Mhm... Was dir lieb und teuer ist ne? Wie wäre es denn mit... deinem Zimmergenossen? Anscheinend hast du Gefallen an ihm gefunden, kleine Schwuchtel!" Und wieder spuckte er vor Reitas Füße und sah ihn angewidert, aber mahnend an. "Ich warne dich Kleiner. Er ist das Lieblingsspielzeug des Chefs. Wenn du ihn anfässt, verlierst du deine Hand, klar?!", brüllte er ihn an.

Reita drehte den Kopf zur Seite. Musste der Kerl so brüllen? Es war ihm eh klar, dass er Aoi nicht half, wenn er ihm half... Der Blonde wartete ab, was noch passieren würde. Wenn doch nur dieser verdammte Knebel nicht wäre...

Da Reita den Kopf zur Seite drehte, hatte er wohl Recht mit seiner Vermutung gehabt und das ließ ihn bösartig grinsen. Durch seine Hand zwang er ihn dazu, ihn ansehen zu müssen. "Weiß du... vor 4 Jahren, als er hier frisch hereinkam, war er so aufmüpfig wie du gewesen. Hat sich gewehrt und hat um sich getreten, wenn ihm jemand auch nur zu nahe kam, aber... du siehst ja nun, was aus ihm geworden ist. Das arme Ding~", meinte er und lachte. "Jetzt ist er nichts... nicht mal ein Mensch, das noch selbst denken kann. Eine willenlose Marionette, wenn du mich fragst. Und du hast Glück...," , sagte er und sah auf seine Uhr ", heute ist sein großer Tag. Mal sehen, ob er dieses mal auch überlebt. Der Boss wird sich nachher mit ihm vergnügen und der ist gar nicht zärtlich." Theatralisch schüttelte er den Kopf. "Wie er vor Schmerzen aufschreit, wenn sich der Boss unvorbereitet in ihn rammt und er qualvoll stöhnt und kaum Luft bekommt, wie sich sein Blut letztendlich mit dem Erguss der beiden vermischt. Schon alleine vom zuhören, bekommt man Gänsehaut.", meinte er dreckig grinsend und fuhr fort. "Aber die kleine Schwuchtel will ja sterben.", grinste er. "Oder... möchtest du ihn töten? Das würde bestimmt ganz lustig werden. Wie er sich vor dir auf dem Boden windet und dich anfleht, dass du ihn töten sollst, aber dein Verstand es nicht zulässt. Bestimmt eine gute Unterhaltung für jeden hier. Die Zellenbewohner würden sich bestimmt über diese kleine Tragödie freuen."

Reita zerrte wieder an den Fesseln, riss den Kopf herum und biss den Wärter in die Hand, biss so fest zu, dass er Blut schmeckte, doch auch jetzt ließ er nicht locker. Sein Verstand setzte aus. //Aoi!!!// Warum taten sie ihm das an...? Aoi durfte nicht leiden... Er wollte ihn beschützen!! Er sollte diese Qualen nicht ertragen...

Der Wächter schrie gepeinigt auf und schlug Reita mit der anderen Faust brutal in die Magenkuhle, sodass dieser loslassen musste. "Noch mal und ich bring dich eigenhändig um!!!", brüllte er und seine Hände schlossen sich um Reitas Hals, drückten zu. Er kochte vor Wut.

Reita keuchte auf und rang mühsam nach Luft, röchelte und seine Augen waren weit aufgerissen und verdrehten sich langsam nach hinten.

Kollegen stürmten den Raum und hielten ihn, den Wächter, davon ab, Reita alle Luft zunehmen. Widerwillig ließ er den Hals des Blonden los, doch nicht ohne grausam zu lachen, als er sah, wie der andere ohnmächtig wurde. Er wurde seinem Schicksal hinterlassen. Viel wichtiger war nun die süße Qual des Schwarzhaarigen mit der Nummer 1308...

~+~

Nummer 1308 schlief noch immer und drehte den Kopf unruhig hin und her. Er hatte ja keine Ahnung, was eben gerade mit seinem Zimmergenossen geschehen war.

+~+

Der Boss rieb sich die Hände. heute war ein besonderer Tag. Sein Liebling war wieder da... Der schwarzhaarige Junge... Nummer 1308... Seine persönliche Glückszahl... Er grinste mies und lachte leise. Voller Vorfreude leckte er sich über die Lippen... Das Schönste an der ganzen Sache war eigentlich nicht der Körper des Gefangenen, dessen richtigen Namen er nicht einmal mehr kannte... Nein... Das Schönste an allem, war die Angst in seinen Augen... Das Stöhnen, wenn er in ihn stieß und sich an ihm verging... Das war wie Musik in seinen Ohren. Und mittlerweile gefiel es dem Jungen auch... zumindest war er jedes Mal in seiner Hand gekommen... Das war doch ein gutes Zeichen, oder? Der Boss lachte bei seinen Gedanken und griff nach dem Whiskeyglas und leerte es in einem Zug. Schon allein bei dem Gedanken an seinen kleinen Engel wurde er hart...

"Wach auf Nummer 1308!", befahl jemand und rüttelte an dem schlafenden Aoi, welcher aus seinem unruhigen Schlaf gerissen wurde und wie betäubt aufsah. "W-was..?", hauchte er fragend und sah sich um. //Wo ist Reita?!//, fragte er sich und sah den Wachmann fragend an. "Schau nicht so dämlich aus der Wäsche! Dein Zellengenosse hat nur seine Strafe erhalten und du... kommst jetzt mit." Aoi´s Augen wurden immer größer. //Nein... Geht es dir gut Rei..?// Der Wachmann bekam seinen Gesichtsausdruck natürlich in den falschen Hals und lachte dreckig. "Na freust dich wohl schon auf den Boss was?" Und mit diesen Worten wurde der Schwarzhaarige auf die Beine gezogen, die wegzuknicken drohten, vor Schwäche und Hilflosigkeit, da Aoi nun wusste, was ihn erwartete und sein Körper sich dagegen zu sträuben versuchte, doch es half nichts... Er biss sich auf die Unterlippe und schlang seine Arme um seinen zitternden Körper. Er fragte sich, warum der Boss immer noch an ihm Interesse zu haben schien, denn nach 4 Jahren immer den selben...? Anscheinend machte er sich den Spaß daraus, genau ihn quälen zu wollen...

Als sie an der Tür zu des Raumes angelangten, hinter dem der Boss auf ihn wartete, wurde er hinein gestoßen und er fiel zu Boden, direkt vor die Füße des Bosses. Er hustete Staub und sah auf. Angst kroch in seine Glieder. //Vielleicht sterbe ich dieses Mal...//, hoffte er und rappelte sich deshalb schwermütig auf.

$("ff_text_1".style.display = "none"; $("ff_text_2".style.display = "none"; $("ff_text_3".style.display = "none"; $("ff_text_4".style.display = "none"; $("ff_text_5".style.display = "none"; Ein Wachmann trat an das Gitter, ungefähr 1-2 Stunden nachdem die beiden Zellengenossen eingeschlafen waren, und öffnete die schwere Tür. Er trat an Reita heran und trat ihn mit der Fußspitze wach. "Aufwachen, aufstehen und mitkommen!", brüllte er und wartete.

Reita fuhr hoch und starrte den Wachmann an. "Wie... Ja... ist ja gut... Wohin bringen Sie mich...?", fragte er noch leicht verschlafen.

"Das kann dir doch egal sein!", erwiderte der Mann murrend und hob ihm am Kragen seines Anzuges vom Boden. Blitzschnell legte er ihm Handschellen an und stieß ihn aus der Zelle.

Reita war nun völlig wach und zerrte an den Handschellen. "Was zum Teufel...?!" Er wehrte sich, stemmte sich gegen den Wachmann und warf einen letzten Blick auf Aoi. //Aoi...//

Der Wachmann reagierte sofort und hielt gegen Reita an. "Du wirst nun deine Strafe erhalten...", knurrte er grinsend und schlug ihn bewusstlos. Dann warf er sich den Blonden über die Schulter und lief los.

Im Folterraum angekommen, ließ er den Blonden an einen Stuhl fesseln und knebelte ihn. Das Einzige, was er behalten durfte an Wahrnehmungsmöglichkeiten, waren seine Augen und seine Ohren.

Er gab dem Blonden eine Ohrfeige und rüttelte an seinen Schultern. "Wach auf Mann!" Dann wartete er ab.

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Der Schwarzhaarige hatte nichts von dem Geschehen mitbekommen und schlief unruhig weiter. Er wusste nicht, was Reita und ihm noch am heutigem Tage erwarten würde...

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Reita bewegte den Kopf und stöhnte leise. Er öffnete die Augen und hob langsam den Kopf an. Wo war er...? Er versuchte zu sprechen, doch der Knebel hinderte ihn daran. Rei blinzelte. Was war geschehen...?

Ein dreckiges Grinsen zierte sein Gesicht. "Na, schön geschlafen? Du wolltest doch wissen, wo ich dich hinbringe? Nun... Du bist hier in unserer bescheidenen Folterkammer. Das Blut unzähliger Gefangener tränkt die steinigen Wände und wenn du ganz still bist, kannst du noch heute Menschen hier drin sterben hören.", erzählte er mit schauriger Stimme und lachte auf, als er Reitas Gesicht sah. "Doch du hast Glück... Ich habe heute nur die Aufgabe, deinen Willen zu brechen und deine Hoffnung. Beim nächsten Mal wird die Bestrafung schlimmer ausfallen, klar!?"

Reita starrte ihn an und zerrte an seinen Fesseln. Er knurrte leise und funkelte den Wärter an. Eines stand fest... Leicht würde er es ihm nicht machen... Ganz und gar nicht...

Und wieder lachte der ältere Mann schallend. Dann nahm er sich einen Stuhl und setzte sich ihm gegenüber. „Also als erstes soll ich dir die Regeln einprügeln.", meinte er und grinste hinterhältig.
"1. Wir dulden keine Widersprüche und keine Fragen, was die Logik unserer Taten beinhalten soll
2. Wir mögen es nicht, wenn sich jemand gegen die Befehle stellt und sich wehrt
3. Essen, Wasch- und Pullerpausen legen wir fest
4. Wenn wir etwas befehlen, wird das eingehalten
5. Dauerhafte Störenfriede und Dickköpfe, lernen frühzeitig den Beton von unten kennen
Und das Letzte: Respekt gegenüber den Aufsichtspersonen und dem Chef.
Hast du die Regeln kapiert?!"

Trotz des Knebels lachte er nur dreckig auf und verdrehte spöttisch die Augen. Er sammelte Kraft für das Kommende.

Als Reita lachte, erhob er sich erzürnt aus dem Stuhl und schlug ihn mit der Faust eine über. "Ich sagte ja, dass ich dir die Regeln einprügeln werde, wenn du nicht hören willst.", sagte er und schlug nochmal zu. "Hast du jetzt die Regeln kapiert?!"

Reita starrte den Typen immer noch herausfordernd an und grinste spöttisch. Dann zuckte er die Schultern und nickte.

Feindselig musterte er den Blonden, spuckte vor seine gefesselten Füße und schlug noch mal zu, diesmal fester, sodass Reita das Blut aus der Nase tropfte. "Das war für dein dämliches Grinsen, Wichser!" Dann setzte sich der Wächter wieder. "Also womit fangen wir an~ Mhm... Was dir lieb und teuer ist ne? Wie wäre es denn mit... deinem Zimmergenossen? Anscheinend hast du Gefallen an ihm gefunden, kleine Schwuchtel!" Und wieder spuckte er vor Reitas Füße und sah ihn angewidert, aber mahnend an. "Ich warne dich Kleiner. Er ist das Lieblingsspielzeug des Chefs. Wenn du ihn anfässt, verlierst du deine Hand, klar?!", brüllte er ihn an.

Reita drehte den Kopf zur Seite. Musste der Kerl so brüllen? Es war ihm eh klar, dass er Aoi nicht half, wenn er ihm half... Der Blonde wartete ab, was noch passieren würde. Wenn doch nur dieser verdammte Knebel nicht wäre...

Da Reita den Kopf zur Seite drehte, hatte er wohl Recht mit seiner Vermutung gehabt und das ließ ihn bösartig grinsen. Durch seine Hand zwang er ihn dazu, ihn ansehen zu müssen. "Weiß du... vor 4 Jahren, als er hier frisch hereinkam, war er so aufmüpfig wie du gewesen. Hat sich gewehrt und hat um sich getreten, wenn ihm jemand auch nur zu nahe kam, aber... du siehst ja nun, was aus ihm geworden ist. Das arme Ding~", meinte er und lachte. "Jetzt ist er nichts... nicht mal ein Mensch, das noch selbst denken kann. Eine willenlose Marionette, wenn du mich fragst. Und du hast Glück...," , sagte er und sah auf seine Uhr ", heute ist sein großer Tag. Mal sehen, ob er dieses mal auch überlebt. Der Boss wird sich nachher mit ihm vergnügen und der ist gar nicht zärtlich." Theatralisch schüttelte er den Kopf. "Wie er vor Schmerzen aufschreit, wenn sich der Boss unvorbereitet in ihn rammt und er qualvoll stöhnt und kaum Luft bekommt, wie sich sein Blut letztendlich mit dem Erguss der beiden vermischt. Schon alleine vom zuhören, bekommt man Gänsehaut.", meinte er dreckig grinsend und fuhr fort. "Aber die kleine Schwuchtel will ja sterben.", grinste er. "Oder... möchtest du ihn töten? Das würde bestimmt ganz lustig werden. Wie er sich vor dir auf dem Boden windet und dich anfleht, dass du ihn töten sollst, aber dein Verstand es nicht zulässt. Bestimmt eine gute Unterhaltung für jeden hier. Die Zellenbewohner würden sich bestimmt über diese kleine Tragödie freuen."

Reita zerrte wieder an den Fesseln, riss den Kopf herum und biss den Wärter in die Hand, biss so fest zu, dass er Blut schmeckte, doch auch jetzt ließ er nicht locker. Sein Verstand setzte aus. //Aoi!!!// Warum taten sie ihm das an...? Aoi durfte nicht leiden... Er wollte ihn beschützen!! Er sollte diese Qualen nicht ertragen...

Der Wächter schrie gepeinigt auf und schlug Reita mit der anderen Faust brutal in die Magenkuhle, sodass dieser loslassen musste. "Noch mal und ich bring dich eigenhändig um!!!", brüllte er und seine Hände schlossen sich um Reitas Hals, drückten zu. Er kochte vor Wut.

Reita keuchte auf und rang mühsam nach Luft, röchelte und seine Augen waren weit aufgerissen und verdrehten sich langsam nach hinten.

Kollegen stürmten den Raum und hielten ihn, den Wächter, davon ab, Reita alle Luft zunehmen. Widerwillig ließ er den Hals des Blonden los, doch nicht ohne grausam zu lachen, als er sah, wie der andere ohnmächtig wurde. Er wurde seinem Schicksal hinterlassen. Viel wichtiger war nun die süße Qual des Schwarzhaarigen mit der Nummer 1308...

~+~

Nummer 1308 schlief noch immer und drehte den Kopf unruhig hin und her. Er hatte ja keine Ahnung, was eben gerade mit seinem Zimmergenossen geschehen war.

+~+

Der Boss rieb sich die Hände. heute war ein besonderer Tag. Sein Liebling war wieder da... Der schwarzhaarige Junge... Nummer 1308... Seine persönliche Glückszahl... Er grinste mies und lachte leise. Voller Vorfreude leckte er sich über die Lippen... Das Schönste an der ganzen Sache war eigentlich nicht der Körper des Gefangenen, dessen richtigen Namen er nicht einmal mehr kannte... Nein... Das Schönste an allem, war die Angst in seinen Augen... Das Stöhnen, wenn er in ihn stieß und sich an ihm verging... Das war wie Musik in seinen Ohren. Und mittlerweile gefiel es dem Jungen auch... zumindest war er jedes Mal in seiner Hand gekommen... Das war doch ein gutes Zeichen, oder? Der Boss lachte bei seinen Gedanken und griff nach dem Whiskeyglas und leerte es in einem Zug. Schon allein bei dem Gedanken an seinen kleinen Engel wurde er hart...

"Wach auf Nummer 1308!", befahl jemand und rüttelte an dem schlafenden Aoi, welcher aus seinem unruhigen Schlaf gerissen wurde und wie betäubt aufsah. "W-was..?", hauchte er fragend und sah sich um. //Wo ist Reita?!//, fragte er sich und sah den Wachmann fragend an. "Schau nicht so dämlich aus der Wäsche! Dein Zellengenosse hat nur seine Strafe erhalten und du... kommst jetzt mit." Aoi´s Augen wurden immer größer. //Nein... Geht es dir gut Rei..?// Der Wachmann bekam seinen Gesichtsausdruck natürlich in den falschen Hals und lachte dreckig. "Na freust dich wohl schon auf den Boss was?" Und mit diesen Worten wurde der Schwarzhaarige auf die Beine gezogen, die wegzuknicken drohten, vor Schwäche und Hilflosigkeit, da Aoi nun wusste, was ihn erwartete und sein Körper sich dagegen zu sträuben versuchte, doch es half nichts... Er biss sich auf die Unterlippe und schlang seine Arme um seinen zitternden Körper. Er fragte sich, warum der Boss immer noch an ihm Interesse zu haben schien, denn nach 4 Jahren immer den selben...? Anscheinend machte er sich den Spaß daraus, genau ihn quälen zu wollen...

Als sie an der Tür zu des Raumes angelangten, hinter dem der Boss auf ihn wartete, wurde er hinein gestoßen und er fiel zu Boden, direkt vor die Füße des Bosses. Er hustete Staub und sah auf. Angst kroch in seine Glieder. //Vielleicht sterbe ich dieses Mal...//, hoffte er und rappelte sich deshalb schwermütig auf.

Der Boss sah Aoi grinsend entgegen. "Hallo 1308... Na? Bist du bereit?" Er lachte böse. "Nein, sicher nicht... das ist ja gerade das Schöne daran... Nun... was machen wir denn heute mit dir, hmm? Jetzt bin ich extra von so weit angereist... jetzt will ich auch meinen Spaß haben... Nun... Allerdings habe ich die Regeln ein bisschen geändert... Heute wirst du mir mal zeigen, dass du es immer noch drauf hast... oder..." Er drehte sich um und gab den Blick auf das Bett frei, wo Aoi einen wohl bekannten blonden Schopf sehen konnte. "Oder... Ich such mir einen neuen Spielgefährten..."

Abwartend sah er den Größeren an und wich einige Schritte zurück. Den Blick hielt er die ganze Zeit gesenkt, da er seinen Anblick nicht ertragen konnte. Sein ganzer Körper zitterte vor Angst und als der Boss meinte, dass er die Regeln geändert habe, sah der Schwarzhaarige widerwillig auf und beäugte ihn misstrauisch. Er schluckte schwer, als er hörte, was er von ihm verlangte und seine Finger krallten sich in seinen Hemdsstoff fest. //Dieses perverse Schwein >
Der Boss lachte, als er Aois besorgte Blicke sah. Reitas Hände waren wieder mit Handschellen gefesselt und sein Hemd war offen. Mehr konnte Aoi nicht sehen. "Er ist jung, stark, rebellisch und er sieht gut aus. Na was meinst du? Wird er dir ein würdiger Nachfolger sein? Wie weit willst du gehen, um ihn zu beschützen? Einer meiner Wächter hätte ihn fast erwürgt... Tz tz... Dabei sollte man doch gut auf meine beiden kleinen Lieblinge aufpassen, meinst du nicht auch?" Seine Hand strich durch Aois Haar und zog ein bisschen daran. "Deine Haut ist nicht schön... du solltest dich gründlich waschen, bevor du her kommst! Verschwinde in die Dusche! Los!" Er schickte ihn in eine gläserne Duschkabine, die von allen Seiten her einsehbar war und setzte sich davor in einen Sessel.

Mit großen Augen lauschte er den Worten des Feindes und sah immer wieder zu dem Blonden rüber. //Nein, er soll nicht so leiden, wie ich es musste!!//, fasste er den Entschluss und nickte dem Boss zu. //Gefühlskalt muss ich wieder werden, um mich zu schützen... Reita hatte sie wieder in mir geweckt gehabt und wurde so noch empfindlicher...//, dachte er und biss sich auf die Lippen. Wimmernd schloss er die Augen und folgte der Bewegung der Hand des anderen Mannes, um seine Kopfhaut zu entlasten. Doch da er anscheinend nicht als würdig galt, in diesem Zustand bis zur Bewusstlosigkeit gevögelt zu werden, lief er willenlos in die Duschkabine und zog sich aus. Er musste gehorchen...
Und als er so dastand, völlig nackt und ungeschützt und den Blick des Älteren auf seinem geschundenen Körper spürte, lief es ihm Eiskalt den Rücken hinunter und mit zitternden Händen drehte er langsam den Hahn auf. Kurz schrie er auf, als kaltes Wasser auf seine Wunden nieder fuhr, bevor er sich gegen die Wand lehnte und es schwer keuchend zuließ, dass das Wasser seine Wunden reinigte. Sein Körper brannte, doch kein Laut des Schmerzes verließ seinen Mund.

Der Boss betrachtete Aois Körper grinsend. Dann allerdings zog auch er sich aus und kam zu Aoi in die Dusche, stellte das Wasser auf eine angenehme Temperatur ein und strich vorsichtig über die Wunden. "Wer hat dir das angetan, mein Schöner?" hauchte er sanft und küsste Aoi. Er war unheimlich sanft zu ihm, seifte ihn ein und reinigte ihn von Kopf bis Fuß. Ja... Niemand sollte seinem Engel diese Wunden zufügen... Das durfte nur er... Nur er entschied über Leben und Tod von Nummer 1308...

Der Schwarzhaarige zuckte zusammen, als er den anderen bemerkt hatte, wie er zu ihm in die Dusche kam, die Wassertemperatur so änderte, das es angenehm über seine stellenweise gesunde Haut ran und es an den Wunden nicht mehr so sehr weh tat, und vorsichtig über seinen Rücken strich, auf das er die Zähne zusammenbeißen und dieses aufsteigende Gefühl von Ekel verdrängen musste. //Wenn ich es sage, kannst du mich ja doch nicht beschützen, wenn du nicht da bist und dann werde ich wohl noch mehr leiden müssen... Obwohl es nur dazu beitragen würde, dass ich vielleicht endlich das Zeitliche segne...// Den Kopf voll dieser Gedanken, nahm er sich trotz allem den Mut zusammen und murmelte: "Die Wärter..." Kaum hatte er es ausgesprochen, spürte er die fremden Lippen des älteren Mannes auf den seinen und sofort verkrampfte sich sein Körper noch mehr, als er es eh schon getan hatte. Doch der Kuss währte nicht allzu lange, denn der Boss begann ihn sanft zu reinigen, was dem Jüngeren einfach nicht in den Kopf wollte. //Warum ist er plötzlich so... sanft?// Argwöhnisch beobachtete er ihn und ließ es mit sich machen. Wenn er sich wehren würde, dann würde nicht nur er sterben, sondern auch Reita unnötig gequält und das wollte er vermeiden. Der Blonde sollte nicht des Bosses neues Spielzeug werden...

Der Boss wusch ihm zärtlich die Seife vom Körper. "Die Wärter? Tz... wissen die denn nicht, dass du mir gehörst?" Er strich beinahe ehrfürchtig über Aois Haut, dann drückte er ihn plötzlich an die Duschwand und drang in ihn ein, stieß von unten in ihn. "Hnnghh... Nur ich... darf dich... haben... hörst du??" keuchte er und stieß immer tiefer und fester zu.

Aoi schwieg. Was sollte er auch groß sagen...? Er hatte ja eh nichts zu sagen in diesen dunklen Gemäuern oder... im Bett des Chefs.
Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen und an die Wand gedrückt. Überrascht zog er scharf die Luft ein, als seine Brust die kalte Wand berührte und schrie auf, als ihn der Ältere, ohne jegliche Vorbereitung, pfählte. Er hatte die Augen geschlossen, biss sich fest auf die Unterlippe, bis er blutete und krallte sich an der Duschwand fest. Nur leider fand er keinen Halt und so tastete er nach einer mögliche Ritze, worin er seine Finger krallen konnte. Er glaubte, etwas in ihm würde reißen, so groß war der Schmerz und die Pain seiner Seele. Gequältes Stöhnen drang aus dem tiefen seines Leibes hervor und als der Boss ihn immer tiefer nahm, schrie er erneut laut auf und hoffte, das es bald vorbei sein würde...

Der Boss ließ ihn irgendwann los und schüttelte den Kopf, ging aus der Dusche und trocknete sich ab. "Sie haben Recht... Du bringst es wirklich nicht mehr.." knurrte er und wandte sich Reita zu, begann ihm die Kleidung vom Leib zu reißen und starrte dann bewundernd auf den schmalen und doch muskulösen Körper, strich Reita durch die blonden Haare und presste dann seine Lippen auf die des Bewusstlosen.

Als der Ältere von ihm abließ und sich aus ihm zurückzog, hatte er Schwierigkeiten, sich auf den Beinen zu halten und knickte leicht weg. Rasche Atemzüge durchbrachen die Stille, bis der Boss wieder zu sprechen begann und Aoi mit ängstlichen, weit aufgerissenen Augen aufsah. Er sah, wie der andere sich an Reita zu schaffen machte und stand ruckartig auf, fuhr leicht zusammen, als ein Schmerz, aus seinem Unterleib, ihn durchfuhr, biss die Zähne zusammen und rannte fast schon los, direkt zu dem Bett, in dem der Blonde lag. "N-nein! I-ich habe es noch drauf! Ich kann es ihnen beweisen!", rief er und würde ihm am liebsten das dreckige Grinsen aus dem Gesicht schlagen. Wenn Reita wach wäre, dann würde er sich bestimmt zu verteidigen wissen, aber er... er war schwach... Er ist nichts...
Aoi schluckte schwer und versuchte ihn so verführerisch wie möglich anzusehen, um ihn von Reita wegzubekommen.

Der Boss hatte nur ein müdes Grinsen für Aois Versuche übrig und strich über die glatte Haut des Blonden. Dann packte er ihn an den Schultern und schüttelte ihn, schlug ihm ein paar Mal ins Gesicht, um ihn zu wecken. Reita stöhnte und versuchte sein Gesicht zu schützen, doch der Boss packte seine gefesselten Hände und band sie über seinem Kopf am Bett fest, so dass er sich nicht mehr wehren konnte. Dann begann er, Reitas Körper mit den Händen zu erkunden und berührte jede Stelle. Aoi hatte er mittlerweile schon fast vergessen...

//N-nein!!//, schrie er innerlich, nachdem er dem Ganzen ungläubig zugeschaut hatte. "Lassen sie ihn!! Ich... Ich mache auch alles, was sie von mir verlangen, wenn sie ihn in Ruhe lassen...", versprach der Schwarzhaarige und wurde zum Ende hin immer leiser. "Bitte... Ich bin viel besser als er!", rief er aus und trat mutig auf das Bett zu. Dann zog er den Chef auf die Beine und küsste ihn begierig, während seine Hände seinen Körper erkundeten und er ein Bein um ihn schlang. //Bitte, geh drauf ein!//

Der Boss lachte auf und stieß Aoi fort. "Du kleine Schlampe... Na... jetzt weiß ich ja wenigstens, wie sehr du an dem hier hängst, wie? Wie würde es dir gefallen, wenn ich ihn hier und jetzt vor deinen Augen ficken würde? Unvorbereitet? Ich wette, er ist noch Jungfrau... Hmm... Jungfrauen sind etwas ganz besonderes, weißt du?"

Mit Tellergroßen Augen sah er ihn an und konnte nicht fassen, was der andere zu ihm sagte. //Schlampe... Jungfr- nein, Reita!// Und schon stellte er sich zwischen dem Boss und das Bett und hielt die Arme von sich gestreckt. "Nein, das stimmt nicht! Ich möchte nur die Position des Spielzeuges nicht mit ihm teilen. Es ist das einzige, was mich noch... e-erfreuen kann... Ich steh auf Schmerzen und liebe es, wenn sie mich so hart ficken, bis ich das Bewusstsein verliere!" Er tat beschämt und sah ihn verlegen an. "Ehrlich...", murmelte er noch hinzu und schluckte. "Was meinen sie, warum ich diese Wunden besitze...?" Nun sah er zu Boden und verkrampfte seine Hände zu Fäusten. Er hätte Schauspieler werden sollen... nicht wahr? //Und warum bin ich dann hier...?//
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$("ff_text_5".style.display = "none"; Der Boss grinste ihn nur an. "Ja... lüg mich nur an.. Vielleicht glaube ich es dir, ficke dich, bis du ohnmächtig zusammenbrichst und nehme mir den kleinen Goldjungen dann zum Nachtisch... Hmm... Ja.. ich glaube, so mache ich es." Er lachte böse und zog Aoi in seine Arme, warf ihn dann neben Reita aufs Bett, so dass er ihm ins Gesicht sehen konnte und stieg über ihn, drang unvorbereitet hart in ihn ein und begann sofort feste in ihn zu stoßen.

Hilflos sah der Schwarzhaarige auf und glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. //Warum glaubt er mir nicht???!// "Nein ich habe nicht gel-!", wollte er sich rechtfertigen, als er gepackt und auf´s Bett direkt neben Reita geworfen wurde. Nicht mal ne Sekunde später, war der Ältere auch schon über ihn und pfählte ihn erneut ohne jegliche Vorbereitung. Kurz schrie er auf, bevor er sich auf die Unterlippe biss und seine Arme Halt suchend um ihn schlang. //Ich muss... mitspielen und die Qualen durchhalten! Reita soll nichts geschehen!!// Während er also die Augen schloss und versuchte, sich den Boss wegzudenken und Gefühle auf´s Eis zu legen, kratzte er leicht über den Rücken des Bosses und stöhnte auf. Sein Oberkörper bäumte sich unter ihm auf und seinen Kopf warf er von einer Seite auf die andere. Sein Herz schlag ihm bis zum Hals und sein Atem ging unregelmäßig. Ein wenig versuchte er sogar den Stößen entgegen zukommen, was ihm zwar mehr Schmerzen einbrachte, als er eh schon erleiden musste, aber das gehörte nun mal zum Spiel..
"Haaaa~!"

Der Boss vergnügte sich eine Zeit lang mit ihm, doch dann hatte er blitzschnell Aoi auf die gleiche Weise gefesselt wie Reita und so aufs Bett gelegt, dass er Reita nur um wenige cm verfehlte... Er lachte böse und zog Reita dann komplett aus, knebelte ihn noch zusätzlich und ohrfeigte ihn dann, damit er aufwachte. Das Beste hatte er sich zum Schluss aufgehoben...

Diese ihm unendlich scheinende Zeit, die verging, als der Ältere sich immer und immer wieder schmerzhaft in ihm rammte ohne jegliche Berücksichtigung auf mögliche Qualen des anderen. "Nhaaa~", stöhnte der Schwarzhaarige schmerzvoll auf und krallte sich noch mehr in den anderen. Vor seinen Augen tanzten die Sterne und er glaubte, einer Ohnmacht nahe zu sein, jedoch krallte er sich in den Rest seines Bewusstseins und konzentrierte sich darauf, wach zu bleiben, was ihm, aufgrund seiner seelischen und körperlichen Schwäche, sehr schwer viel.
Als der andere ihn plötzlich an den Armen packte, um sie hinter seinem Rücken zusammen zubinden, schrie er auf und wand sich noch mehr unter ihm. "N-nicht....", brachte er schwach keuchend hervor und wollte sich wegrollen, aber der Leib des Mannes hielt ihn zurück, hatte ihn noch immer gefüllt. Als er dann gefesselt da lag und ungläubig und von Angst gepackt zusah, wie sich der Boss aus ihm entfernte und sich Reita widmete, versuchte er sich noch mehr aus der Binde um seine Handgelenke zu lösen. "L-lassen sie ihn los!", bat er verzweifelt und sah Reita mit großen Augen an. "Reita! Wehr dich!" Mit den Füßen versuchte er den Boss zu packen und ihn von Reita wegzudrücken, aber seine Energie nahm immer mehr ab und so konnte er kaum etwas ausrichten. Auch seine Stimme verlor an Stärke. Er wollte das alles nicht. Reita sollte nicht das gleiche Schicksal erleiden, welches ihn vor 4 Jahre ereilt hatte. Eine immer währende Qual...

Reita war noch so benebelt, dass er kaum mitbekam, was um ihn herum geschah. Er stöhnte leise auf und versuchte sich vor den Schlägen zu schützen.

Der Boss lachte böse auf. Mühelos gelang es ihm, Aoi von sich zu schieben. Der Kleine war in seinem Zustand keine Gefahr für ihn. Schnell hatte er sich auf den Blonden gewälzt und drang ohne jede Vorbereitung in ihn ein. Reita bäumte sich auf und versuchte zu schreien, aber dank des Knebels hörte man kaum etwas. Der Blonde wand sich unter den grauenhaften Qualen, schrie und wünschte einfach nur, dass es schnell vorbei ging, doch der Boss genoss den unberührten, jungen Körper des Mannes und nahm ihn völlig in Besitz.

//Nein... Nein! Nein!!! Verdammt...// Tränen liefen über seine Wangen, als er sah, was er Reita antat und da er ihn wenigstens etwas versuchen wollte beizustehen, robbte er mühevoll zu ihm. "Rei... Es tut mir so Leid...", flüsterte er dem Blonden zu und seine Tränen fielen auf Reitas Schulter. Als er den schmerzverzerrten Gesichtsausdruck von ihm sah, zog sich alles in ihm zusammen und unbändige Wut stieg in ihm auf. //Nein, es soll nicht sein!// Und auf einmal fanden sich seine Füße an der Seite des Bosses wieder und stießen diesen von Reita hinunter. Ihm war es egal, ob er dafür sterben würde, aber dann hatte er es wenigstens versucht, etwas gegen Reitas Qualen zu tun. Warum er dies tat? Er wusste es nicht... "Lassen sie ihn in Ruhe...!", wimmerte er und ließ sich schwach zurück auf´s Bett fallen. Seine Energie war nun vollends weg und die Sicht vor seinem Gesicht verschwand allmählich...

Der Boss stürzte vom Bett und stieß sich hart den Kopf an einem Tischbein. Bewusstlos blieb er liegen. Reita krümmte sich zusammen. Sein Blut tränkte das Bettlaken und nur langsam kam ihm zu Bewusstsein, dass er weg war... Langsam kehrten seine Kräfte zurück, die schrecklichen Schmerzen gaben ihm zusätzlich neue Kraft und er riss so lange an den Fesseln, bis die Stäbe des Bettes nachgaben und brachen. Sein einziger Gedanke galt Aoi... Er hatte versucht ihm zu helfen... Sanft strich er mit den gefesselten Händen über Aois Wange, dann stand er auf und zog seine Hose an, versuchte auch Aoi wenigstens mit einer Decke zu schützen und suchte die Schlüssel zu den Handschellen...

Nur schwach konnte er hastige Bewegungen und laute Geräusche um sich herum wahr nehmen, aber er driftete immer mehr ab. "Rei...", hauchte er noch verloren klingend, bevor er endgültig das Bewusstsein verlor.

Reita hatte endlich die verdammten Schlüssel gefunden und befreite sich und Aoi von den Handschellen und fesselte nun den Boss. Was genau er tun sollte, wusste er auch nicht... Aber immerhin waren sie jetzt frei und der Boss in ihrer Gewalt... Vorsichtig setzte sich Reita neben Aoi und zog ihn sanft in seine Arme. "Aoi... Alles wird gut... Ich werde... für dich kämpfen... Das verspreche ich dir..."

Der Bewusstlose merkte von alledem nichts. In seinem Kopf spielte sich das Geschehen noch einmal ab, was er in dieser Zelle alles hatte ertragen müssen, doch nicht mal ein Wimmern kam über seine Lippen...

Als die Wachmänner vor der Türe des geheimen Raumes, in das sich der Boss mit seinen Spielzeugen zurückgezogen hatte, seltsame Geräusche aus den Innenraum hörten und auch keine weiteren Schreie, wurden sie hellhörig und sahen sich gegenseitig an. Was war denn nun geschehen? "Boss???!", rief einer und klopfte an der Tür. "Ist alles okay da drin?!!"

Reita erschrak und begann zu stöhnen, als hätte er Schmerzen und das war ja eigentlich auch gar nicht gespielt... Hektisch sah er sich nach einem scharfen Gegenstand um, mit dem er den Boss eine Weile in Schach halten könnte... Er entdeckte im Bad ein altmodisches Rasiermesser. "Perfekt..." murmelte er und grinste böse.

"Boss?!", drang es noch einmal durch die Tür in den Innenraum. Da dieser aber noch immer nicht antwortete und das Stöhnen, was Reita von sich gegeben hatte, auch ein Laut des Schmerzes sein konnte, was vom Boss ausgestoßen worden war, schlossen sie die Tür auf und stürmten den Raum. Als sie Reita sahen, wie er dem Boss, der anscheinend ohnmächtig zu sein schien, mit dem Rasiermesser bedrohte, blieben sie stehen und betrachteten das Geschehen kritisch. Ein Wachmann trat vor und grinste hämisch. "Was willst du mit dem kleinen Messer machen? Denkst du, uns würde es etwas ausmachen, wenn dieses Schwein sterben würde? Dieser Geizkragen ist uns egal, mein Lieber. Und wenn du ihn umbringst, dann bist du 100%ig ein Mörder, falls du es bis jetzt noch nicht warst, was ich nicht glaube, da du ja sonst nicht hier wärst. Aber danach... hast du einen hohen Mann auf deiner Todesliste stehen. Also überlege es dir gut, Kleiner...", sagte er im bedrohlich klingenden Ton und ließ die Knochen seiner Fingerknöchel knacken.

Reita drückte die Klinge gegen den Hals des Bosses und sah die Kerle angriffslustig an. "Ich bin mir sicher, dass er das ganz anders sieht und sehr wütend auf euch sein wird, weil ich ihm einfach so sein dickes, fettes Gesicht zerschnitten habe... Oh keine Sorge... Ich lasse ihn am Leben!" Er holte aus und ohrfeigte den Boss, damit dieser zu sich kam. "Er ist sicher überaus glücklich, wenn er sieht, dass ihr ihn im Stich gelassen habt!" knurrte der Blonde. "Gut... sehen wird er es vielleicht nicht mehr so gut..."

Der Wachmann schnitt eine unschlüssige Grimasse. Dann sah er zu ihrem Boss und dann zu seinen Kollegen, die mit den Schultern zuckten. Augen verdrehend richtete er sein Augenmerk wieder auf Reita, der ihrem Boss eine Ohrfeige verpasste. "Was willst du eigentlich?", fragte er und sah ihn bedrohlich an, während er seine Hände zu Fäusten ballte.

"Ihr werdet Aoi und mich gehen lassen!"

"Aoi wer?", fragte der Wachmann irritiert und sah sich fragend nach seinen Kollegen an. "Könntest du deinen Wunsch bitte etwas genauer ausdrücken?" Er verschränkte belustigt die Arme vor der Brust.

Reita knurrte und zog dem Boss das Messer über die Wange. "Meinen Zellengenossen!! Sein Name ist Aoi!"

"Fein, dann heißt er eben Aoi. Dann kann ich beim nächsten Mal seinen Namen stöhnen.", lachte er und verriet damit, dass er dem Schwarzhaarigen ebenfalls einmal an die Wäsche gegangen war. "Vergiss es Kleiner. Ihr kommt hier nicht raus!"

Reita fauchte vor Wut. "Dann lasst ihn gehen! Reicht es nicht langsam? Lasst Aoi frei und ihr... ihr könnt mich haben..."

Langsam erwachte der Boss aus seiner Ohnmacht und als er sah, wie alle um ihn herum standen und ein Messer an seiner Wange aufblitzte, hatte er sofort verstanden, in welch einer Lage er sich befand. "Hier wird niemand frei gelassen!!", brüllte er jäh auf und stieß Reita von sich. Ein popliges Messer war für ihn keine Gefahr. Er ließ sich von seinen Männern aufhelfen und ließ die anderen auf Reita los, die ihm das Messer aus der Hand nahmen, in dem sie gegen seine Hand traten und er locker lassen musste. Dann bogen sie seine Hände auf den Rücken und versahen sie mit Handschellen. Reita bekam daraufhin einen Kniestoß in den Rücken, sodass dieser nach vorne kippte. "Friss Staub!" Sein Gesicht wurde seitlich gegen den Boden gedrückt und ein Wachmann setzte sich auf ihn drauf, damit seine Bewegungsfreiheit noch mehr eingeschränkt wurde. Der Boss war währenddessen zum Bett gelaufen und hatte Aoi ins Gesicht geschlagen, weil der das ganze Chaos überhaupt verursacht hatte. "Dafür musst du büßen müssen...", grollte er und zog den immer noch Bewusstlosen, dem durch die von Ringen besetzte Faust, nun eine Platzwunde seine Schläfe zierte und ein Blutrinnsal sich seinen Weg bahnte, an den Haaren zu sich, um seine Hände um seinen Hals zu legen und zuzudrücken. "Nun bist du so gut wie Tod...", murmelte der Ältere und spuckte dem anderen ins Gesicht. "Bringt ihn in die Folterkammer.", wies er an und sah die Wachmänner bedeutend an. Diese sahen ihn mit großen Augen an, bevor sie nickten und die, die Reita nicht gerade in Schach hielten, mit gesenkten Blick zum Boss eilten und ihm den schmächtigen Körper Aoi´s entnahmen, um ihn wegzutragen. Nun drehte sich der Boss zu dem Blonden um. "So und nun zu dir Kleiner~", sagte er unheilvoll und ging auf den am Boden Liegenden zu.

Reitas Knie gaben bei dem derben Stoß nach und er hatte keine Möglichkeit mehr, sich abzufangen. Mit voller Wucht landete er auf dem Boden und wurde Sekunden später gefesselt und zu Boden gedrückt. "Aoi...!!" Hilflos musste er zusehen, wie der Boss Aoi schlug und bei dem Schlag zuckte er unwillkürlich zusammen. Sein Herz schmerzte, als sie Aoi wegtrugen und er sah ihnen verzweifelt und hilflos zu... Er wollte ihm doch helfen... Aoi... Als er den Boss hörte sah er trotzig zu ihm und knurrte leise.

"Du kannst knurren wie du willst Wau Wau, aber von nun an, werde ich dein Herrchen sein.", lachte er grausam, winkte den Wachmann von Reitas Rücken weg, packte ihm am Nacken und zog ihn auf die Beine. Trotz seines Alters war er noch immer gut in Form. Als Reita mehr oder weniger aufrecht stand, drängte er ihn gegen die nächstbeste Wand und drückte seinen Körper an ihn. Knurrend ließ er den anderen wissen, dass sie den Raum zu verlassen hatten. "Magst ihn wohl hä? Willst du wissen, was mit ihm passiert?", fragte er hämisch grinsend und hielt ihn eisern fest. Seine Beine hielt er wie ein Schraubstock zwischen seine Beine geklemmt, damit Reita sich nicht bewegen oder sich wehren konnte.

Reita drehte den Kopf zur Seite und kniff die Augen leicht zusammen. "Lass ihn in Ruhe!" fauchte er und spannte die Muskeln an. Er wollte Aoi so dringend helfen... Ihm durfte nichts passieren...

"Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du dein vorlautes Maul halten sollst!?", knurrte er, griff in Reitas Schopf und schlug ihn leicht gegen die Wand. Leicht nur deswegen, damit er ihn noch ein wenig weiter quälen konnte. "Wir werden ihn an den Armen aufhängen und das Essen ist gestrichen. Er wird elendig sterben, der Gute... Im Bett hat er es eh nicht mehr gebracht. Ich fürchte, das er mich nicht mag.", meinte er etwas traurig, bevor er zu lachen begann und ließ seine Hand über seinen Körper wandern. "Ich habe ja jetzt ein neues Spielzeug~", raunte er nah an Reitas Ohr und biss in sein Ohrläppchen, um es zwischen seinen Zähnen zu drehen.

"Nein!!! Nein bringt ihn nicht um!! Nein... Bitte!!" Reita zuckte zusammen, als der Boss sein Ohr so malträtierte. //Aoi...// "Können wir nicht... einen Deal... machen?" Er würde alles... wirklich alles für Aoi tun...

Der Boss lachte schallend auf, als er den inneren Konflikt des blonden Jünglings spürte. "Wasser bekommt er doch noch...", meinte er unschuldig und grinste dreckig. "Und meine Jungs werden nur ein wenig Spaß mit ihm haben~ Ich brauche ihn nicht mehr.", meinte er kalt und legte seine Hand in den Schritt des Blonden, um seinen Schwanz hart zu massieren. "Na gefällt dir das?", säuselte er vergnügt und drängte seinen Körper gegen den des anderen. "Einen Deal? Um was willst du denn handeln?", lachte er. "Du gehörst bereits mir." Und um dies zu beweisen, vergrub er seine Zähne in Reitas Hals und saugte stark an der Haut. Den Fleck würde der Jüngere bestimmt nicht so leicht von sich waschen können...

Reita wand sich unter den Berührungen, ihm wurde übel, doch er riss sich zusammen und stöhnte sogar leise auf. "Wenn du... Aoi nichts antust oder antun lässt... wenn du ihn einfach ganz normal... behandelst... dann werde ich mich nicht wehren... dann... gehöre ich... wirklich... dir..." Reita zitterte. Es fiel ihm so schwer, dass zu sagen, alles in ihm schrie nach Verteidigung...

Als er seinen Vorschlag hörte, hielt er für einen kurzen Moment inne und dachte angestrengt nach. "Ach weißt du~ es gibt Möglichkeiten, dich auch ohne deine Zustimmung oder... diesem Deal willig zu bekommen.", meinte er schließlich breit grinsend, drehte ihn mit einem Ruck um und presste ihn mit dem Rücken gegen die Wand. Kurz musterte er ihn und leckte sich über die Lippen, ehe seine Hand von seinem Schwanz abließ und sich seine Finger zwischen seine Pobacken drängten. "Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Außerdem hat er es verdient, bestraft zu werden. Er kennt die Regeln, doch er hat trotzdem gegen sie verstoßen und das... nach ganzen 4 Jahren. Was hast du ihn nur damit angetan?" Er betonte das du, da es für ihn klar auf der Hand lag, dasso die Anwesenheit des Blonden Aoi so sehr zu verändert haben schien. "Der innere Konflikt, der in ihm herrschen wird, wird ihn bestimmt von innen zerreißen. Er hat sich schon seit Ewigkeiten den Tod gewünscht und jetzt... wo er seinem Ziel so nahe ist, wie nie zuvor, scheint er jemanden gefunden zu haben, den er mag. Oh wie tragisch...", murmelte er und sah Reita dabei eindringlich an. Er liebte es, Menschen zu quälen. Körperlich wie auch seelisch.
Seine Finger entfernten sich wieder aus dem Blonden, packten ihn an der Hüfte und setzten ihn auf seine Erektion ab. Der Boss lies kurz den Kopf in den Nacken kippen und stöhnte auf, bevor er sich hart in ihn zu rammen begann und ihn dabei weiterhin gegen die Wand zu drücken. Das sein Rücken dabei immer wieder über die Wand schrammte, war ihm egal.

Reita schrie auf. Er konnte sich noch nicht mal irgendwo abstützen, da seine Hände gefesselt waren... Noch nie hatte er so grausame Schmerzen gehabt und er fühlte, wie sein Widerstand brach und das Blut an seinen Schenkeln herunterlief. Mehrmals wurde ihm einfach schwarz vor Augen und längst hatte er keine Kraft mehr zum Schreien. Zusätzlich quälte ihn sein schlechtes Gewissen... Er hatte ihnen Aoi ausgeliefert... Er allein war Schuld an den Qualen und Schmerzen des Schwarzhaarigen...

Immer wieder lachte der Ältere zwischen seinem Stöhnen auf. Er sah den Schmerz und die Qualen der Nummer 1309, die sich auf seinem Gesicht abzeichneten und alleine das, machte ihn tierisch an. Mit einem Mal bäumte der Dickere sich auf und kam tief im Körper des anderen. "Das müssen wir unbedingt mal wiederholen, mein Schöner.", sagte er und ließ von ihm ab. Als er sah, wie der Blonde zu seinen Füßen zusammenbrach, rief er nach den Wachen und gab ihnen die kurze Anweisung, ihn zu dem Schwarzhaarigen zu bringen, während er ihm keinen Blick mehr würdigte und sich die Hände waschen ging. "Er möchte ja unbedingt in seiner Nähe sein, als hängt ihn zu ihm..."
Die Wachmänner liefen eilig zu Reita und halfen ihm auf. Dann packten sie ihn unter den Achseln und schleppten ihn aus dem Raum zu der Folterkammer. Als sie die Tür der Zelle öffneten, kam ihnen Verwesungsgestank entgegen, der seit etlichen Jahren an dem steinernen Mauern klebte. Viele Menschen mussten hier ihr Leben lassen. Stumm trugen sie ihn rein und mit einem Wink, wurde inmitten des Raumes eine schwere Eisenkette mit mehreren Gliedern herunter gelassen. Zwei Glieder wurden um seine Handgelenke gelegt, nachdem sie die Handschellen geknackt hatten und zwei Glieder um seine Beine. Ein Tuch wurde mehr oder weniger um seinen Körper geschlungen, bevor die Eisenkette hoch gesurrt wurde. Reita verlor den Boden unter seinen Füßen und die Höhe nahm immer weiter zu. Irgendwann stoppte die Kette direkt neben einer anderen Eisenkette, an dem ein schlaffer Körper hing. Der Unterschied zu seiner Kette war es, das er mehr Kettenglieder hatte und somit weniger Schmerzen ertragen musste, als der Schwarzhaarige. Aoi hing nur an zwei Gliedern, die seine Handgelenke fest umschlossen. Er war noch immer ohnmächtig. An seiner Schläfe klebte getrocknetes Blut und seine wirren Haare klebten in seinem verschwitzen Gesicht. Heiß war es hier oben... Wo waren sie hier nur gelandet?!

Wie durch einen Schleier nahm er wahr, was mit ihm geschah... Selbst als der Boss sich in ihm ergossen hatte, hörten die Schmerzen nicht auf, das Sperma brannte in seinem geschundenen Körper wie Feuer... Er bemerkte kaum, wie ihn die Wachleute wegbrachten und festketteten. Erst als er den Boden unter seinen Füßen verlor und er den Ruck spürte, durch den seine Schultern ausgekugelt wurden, schrie er auf und riss den Kopf hoch. Er sah Aoi neben sich... Oh Gott... lebte er noch? "Aoi..." flüsterte der Blonde. Er konnte ihm nicht helfen... Ihm nicht einmal sanft die Haare aus der Stirn streichen... Der Alptraum hatte begonnen, noch schlimmer zu werden... 

  Die Wachmänner sahen hoch und ihr lachen drang bis ganz nach oben zu den beiden Hängenden vor. "Viel Spaß da oben!", rief einer und die Meute verschwand.

Aoi war noch immer Bewusstlos, doch in ihm tobte es. Er wollte wissen, was geschehen war...
Leicht zuckten seine Finger und ein wenig Licht drang durch die Dunkelheit in sein Bewusstsein. Er wurde langsam wieder wach...

Reita ließ den Kopf hängen und langsam drang der Schmerz in jede Faser seines Körpers und verdunkelte seinen Blick. Vielleicht war die Ohnmacht so gnädig und nahm ihm den grausamen Schmerz...

"Rei... ta...", murmelte der Ältere der beiden leise, nachdem er wieder sprechen konnte und kniff die Augen zusammen. Es war viel zu hell für ihn, da er nur die Dunkelheit gewohnt war und der Schmerz durchzuckte seine Gliedmaßen. Er glaubte, seine Hände würden ihm abfallen, so sehr schnürten die Eisenketten seine Handgelenke ab. //Lass mich endlich sterben... Wer weiß, was mit Reita ist... Ich konnte ihm nicht helfen.//, machte er sich Vorwürfe und glaubte, sein Kopf wurde aufgrund der Kopfschmerzen, die er durch die Wunde an seiner Schläfe hatte, bersten.
Seine Eisenkette klirrte plötzlich heftig, als er sich bewegte und zu befreien versuchte. Noch hielt er seine Augen geschlossen...
Noch heftiger schnitten nun die Eisenketten seine Gelenke und der Schmerz ließ ihn aufschreien. Als sein Schrei tausendfach zurückgeworfen wurden, in diesem großen und grausamen Raum, wollte er sich die Ohren zuhalten, aber es war ihm unmöglich, sich zu bewegen. Qualvoll stöhnte er auf und öffnete nun zaghaft seine Augen. Was er sah, ließ ihn den Atem anhalten. Wo war er nur? Er sah sich um und erkannte Reita, der neben ihm hing. "R-Rei!", rief er schwach und sah ihn besorgt an. "Es tut mir so... Leid..."

Reitas Ohnmacht wurde durch Aois Schrei jäh unterbrochen. Er riss den Kopf hoch und starrte Aoi an. "Aoi... nein... Mir... mir tut es Leid... Ich konnte... konnte dir nicht... helfen... Ich glaube... es gibt... keine Chance mehr... für uns... Es tut mir so Leid..."

"I-ich habe dir doch von Anfang an gesagt, das Hilfe hier nichts bringt... Dich trifft keine Schuld Rei... Du bist gut, so wie du eben bist und hast dein Bestes gegeben... Wir... haben eben versagt."

"Ich... weiß... und trotzdem... wollte ich dir... so gerne helfen.. .Ich hatte mir gewünscht... dass ich dich befreien könnte und... dir dann die Welt... da draußen... zeigen könnte... Ich habe versagt...es tut mir Leid..." Rei sah ihn nochmal an, dann sank sein Kopf nach vorne und er verlor das Bewusstsein...

Aoi biss sich auf die Unterlippe und sah ihn mit Tränen in den Augen an. Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte. Die Vorstellung wäre wohl zu schön gewesen. Mit Reita über Wiesen laufen und an tausenden von Blumen riechen, während die Sonne auf einen scheint. Wie gerne würde er dies erleben, doch es sollte wohl nicht so sein...
Als Reita das Bewusstsein verlor, schluchzte er auf und ließ den Kopf sinken. Am liebsten würde er den anderen in den Arm nehmen und trösten. Denn er wusste nun auch, dass er das neue Spielzeug des Bosses geworden war. Das Mal an seinem Hals machte es nur allzu deutlich...
Stumm fixierte er einen Punkt an der Mauer des Verlieses und dachte darüber nach, wie sie sich noch retten könnten. Doch da ihm nichts einfiel und die Kopfschmerzen unerträglich wurden, ließ er es bleiben und versuchte ein wenig zu schlafen, auch... wenn es ihm, aufgrund seiner misslichen Lage, sehr schwer fiel, schaffte er es dennoch irgendwann...

Reita hing reglos neben ihm. Man konnte nicht einmal mehr sehen, ob er atmete oder nicht. In seiner Ohnmacht gab es keine Schmerzen... Keine Schreie, kein Leid, keinen Gestank... Überhaupt nichts Böses... Was hinderte ihn daran, dort zu bleiben und nie mehr in die grausame, kalte Welt zurückzukehren? Es gab etwas... jemand... der ihn rief... mit ihm sprach... nicht mit Worten... seine Ohren vernahmen keinen Ton, aber sein Herz spürte es...

~+~

Irgendwann durchbrach ein seltsames Geräusch die Stille und ließ den Schwarzhaarigen aus seinem Dämmerschlaf aufschrecken. Hastig sah er sich um und ihm wurde schmerzlich bewusst, dass sein Kopf noch immer dröhnte und er seine Hände gar nicht mehr spüren konnte. Was war das nur für eine grausame Welt...? Er sah zu Reita und sein Herz blieb für einen Moment stehen. Er wünschte sich, bei ihm sein zu können und obwohl sie sich so nah waren, hatte er keine Chance, an ihn heranzukommen. Laute Stimmern ließen sich vernehmen und als er nach unten sah, konnte er drei Wachmänner ausmachen, die dreckig zu ihnen hoch grinsten. Seine Augen weiteten sich vor Angst, da er ahnen konnte, was nun geschehen würde. "Reita!", rief er zu dem Blonden herüber und ließ die Ketten klirren.

Reita war so weit weg... In Sicherheit... die Dunkelheit war sein Freund... Sie beschützte ihn vor Blicken, vor dem Schmerz... Da... rief doch jemand seinen Namen... Nein... lass mich hier... Bitte... Komm doch auch zu mir... Hier geschieht uns nichts...

Da der Blonde nicht reagierte, leckte er sich fahrig über die Lippen und sah immer wieder zwischen ihm und den drei Wachmännern hin und her, die immer näher zu kommen schienen. //Bitte... ich schaff das nicht alleine...//

Die beiden Wachmänner rieben sich freudig die Hände und zogen an Aoi´s Beinen, damit dieser schneller zu ihnen herunterkommen würde. "Leider dürfen wir deinen Freund hier nicht anrühren, aber wir dürfen uns mit dir vergnügen."

"N-nein!", schrie der Schwarzhaarige und versuchte die anderen wegzutreten. Doch die beiden lachten nur und rissen ihm das lose Tuch vom Körper. //Reita.../ /

Reita öffnete die Augen. Er spürte die Qualen und sah zu Aoi. "Aoi...Was.. AOI! Nein!! Ihr Schweine!! Lasst ihn in Ruhe!" Reita spuckte von oben auf einen Wachmann, er wollte sie von Aoi ablenken...

Der eine Wachmann hielt Aois Beine fest umklammert, damit dieser nicht weiter um sich treten konnte, während der andere auf Reita zuging und diesem eine Ohrfeige gab. "Wir sollen dich nicht nötigen, aber Schläge kannst du gut vertragen.", knurrte er, zog ein Tuch aus seiner Hosentasche und legte es Reita um. "Und jetzt gib Ruhe!" "Hey, hol mir mal für den hier die Fußfesseln!", wies der andere Wachmann ihn an und ließ Aoi dann die Fußfesseln umlegen. "Jetzt kannst du dich nicht mehr wehren~", sagte er grinsend und strich über Aoi´s Körper.

Reita wurde geknebelt und konnte nur noch wütend knurren. Jetzt war er völlig hilflos und musste zusehen, wie sich die Kerle auf Aoi stürzten, ihn überall berührten und sich langsam auszogen...

Hilflos sah Aoi zu dem geknebelten Blonden und musste hart schlucken. Auf Hilfe konnte er nun nicht mehr hoffen. Er schloss die Augen und presste die Zähne zusammen. Er wollte, dass es endlich vorbei war... Die ganzen Qualen jäh enden würden...

Die Kerle stürzten sich über Aoi, einer schob ihm seinen Schwanz zwischen die Lippen, ein anderer schob sich gleich tief in Aoi, während der dritte grinsend daneben stand und sich selbst befriedigte. Reita schloss die Augen und fing an zu weinen... Nicht mal die Tränen erreichten Aoi...

Der Schwarzhaarige konnte gar nicht so schnell gucken, hatten sie ihn auch schon zu Boden gezogen und ihm ihren Schwanz in den Mund und in den After zu stecken, dass er glaubte, er befände sich in der reinsten Hölle. Er musste würgen, da der Wachmann brutal seinen Mund fickte und wollte gleichzeitig aufschreien, weil ihn der Schmerz in seinem Unterleib zu zerreißen drohte. Warum konnte es nicht endlich vorbei sein..? Die Ketten klirrten und er spürte, wie Blut seine Arme herunterlief, da seine Handgelenke aufgescheuert waren. Er kniff die Augen zusammen und Brechreiz stieg in ihm hoch. Etwas Blut lief aus seinem After und kroch seine Beine entlang. Noch rechtzeitig hatte der Wachmann seine deutliche Erektion aus seinem Mund genommen und hatte Aoi´s Kopf zur Seite gedreht. "Zu nix zu gebrauchen!", brüllte er und sah zu, wie sich der Schwarzhaarige auf dem Boden erbrach. Kaum war das Szenario vorbei, schlug er Nummer 1308 ins Gesicht und ließ ihn dadurch die versäumte Lust büßen. Angewidert nahm er das Blut war, das nun auch an seinen Mundwinkeln kroch und wies den dritten Wachmann dazu an, Aoi´s Mund zu reinigen, um sich noch mit ihm vergnügen zu können, solange dieser noch lebte...

Reita konnte nur hilflos zusehen. Er riss an den Ketten und versuchte den Knebel loszuwerden. Doch dadurch, dass er sich so wehrte, rutschte der Knebel ihm in die Kehle und drohte ihn zu ersticken. Reita riss die Augen auf und rang nach Luft, er keuchte und röchelte, doch immer weniger Luft drang in seine Lungen...

Als er die seltsamen Geräusche aus Reitas Richtung wahrnahm , schlug er die Augen auf und blickte sich mit verschwommener Sicht nach ihm um. "Reita...", murmelte er und der Mann, der gerade seinen dreckigen Lappen in seinen Mund schieben wollte, um diesen zu reinigen, sah auf. "Kümmert euch um ihn!", brüllte er, öffnete Aoi´s Mund und drängte den Lappen in ihn. Die Augen des Schwarzhaarigen weiteten sich panisch und hastig sog er die Luft durch seine Nase ein. Was ihn erreichte, war der eklig verweste Geruch dieses Raumes, doch ihm blieb nichts anderes übrig, als sich damit zufrieden zu geben.
Ein Wachmann lief zu Reita, riss ihm das Kinn nach unten und fischte nach dem Knebel. "Wehe du stirbst! Der Boss will noch seinen Spaß mit dir haben!", bellte er. "Haben wir noch einen Knebel?" "Ja, schau dort hinten mal nach!" Der Wachmann machte sich auf den Weg und brachte Reita eine Art Ball aus Gummi, der groß genug zu sein schien, damit Reita nicht daran ersticken konnte und der an seinem Hinterkopf noch zusätzlich gefestigt werden konnte. Er schnallte dem Blonden die mysteriöse Konstruktion um und stopfte ihm den Ball in Mund, bevor er zu dem Schwarzhaarigen zurückkehrte, der nun schwer atmend auf dem Boden lag, wie ein Häufchen elend und befreit von dem garstigen Geruch von Erbrochenem. "Endlich...", grummelte der, der ihn in den Mund gefickt hatte, und steckte ihm zwei Finger in den Mund. "Lutsch!", befahl er ihm, nahm Aoi´s Hand und legte sie in seinen Schritt, sah ihn auffordernd an. "Vielleicht bin ich so nett und erlöse dich für deine Dienste von dieser Welt~" Die verlockenden Worte drangen in Aoi´s Bewusstsein und sein Hirn schaltete sich aus. //Endlich...//, war das letzte, was er dachte, bevor er die Augen schloss, an seinen Fingern zu nuckeln begann und gleichzeitig seine schwache Hand den Schaft des fremden Schwanzes dazu brachte, zu liebkosen. Er hatte aufgegeben... wollte nicht mehr sein...

Der andere Wachmann stieß erneut hart in seinen After und ließ seinen Körper aufbäumen, sich die Seele aus dem Leib schreien...

Hilflos musste Reita zusehen, es brach sein Herz, er konnte nichts tun... NICHTS! Warum war das Schicksal so grausam?? Er riss weiterhin an den Ketten, konnte hören, wie sein Schlüsselbein brach und kämpfte dennoch weiter dagegen an... //Aoi...//

Als Aoi und Reita das Bewusstsein verloren, kam der Boss herein und grinste kalt. "Macht sie los und bringt sie zurück in ihre Zelle. Die haben ihre Lektion gelernt! LOS DOCH, WIRDS BALD???" brüllte er dann wütend.

Die beiden Gefangenen wurden widerwillig in ihre Zellen zurückgebracht, doch nicht, ohne das die Wachmänner noch auf Aoi´s schlaffen Körper abwichsten und zufrieden grinsten. Teilweise mit Blut oder Sperma bekleckert, legten sie den Schwarzhaarigen in sein Bett und auch der Blonde sollte in seines verfrachtet werden, doch hörten sie einige Knochen knacken, da sein Schlüsselbein gebrochen war und murrend brachten sie ihm zum Arzt, damit dieser sich den Bruch ansehen konnte. Der Boss wird gar nicht glücklich sein, wenn er davon erfahren würde. Aoi war ihnen egal... Er hatte seine Dienste 4 Jahre lang erledigt und nun war er nutzlos für sie, nur zum Spaß haben gedacht und da war es egal, wie kaputt sein Körper war...

Reita wurde versorgt und dann ebenfalls zu Aoi gebracht. Beide waren eine ganze Weile bewusstlos und bekamen nichts mit, was um sie herum geschah.

Schwach hob und senkte sich Aois Brust. Er lebte noch, doch sein Zustand war kritisch. Würde er es schaffen? Das einzige was ihn davon abhielt, sich einfach dem Tod zu überlassen, war Reita, der für ihn sehr wichtig geworden war, auch, wenn er es sich nicht eingestehen wollte...

Der Boss wollte nochmal nach seinem Schützling sehen und kam zu ihrer Zelle. Er lugte rein, konnte aber in der Dunkelheit, die eingebrochen war, nichts entdecken und so ließ er die Zelle aufschließen und betrat ihre ´Bleibe´.
Mit hastigen Blick sah er nach Reita, der oben in seinem Bett lag und strich mit seinen dicken Fingern über eine seiner blassen Wangen. //Er hat es verdient.//, dachte er und beglückwünschte sich stumm für sein Werk. //Ich habe dir ja gesagt, das ich Mittel hätte, dich gefügig zu machen...// Er grinste dreckig und trat zurück. Dann fiel sein Blick auf Aoi und ruhte für wenige Minuten unschlüssig auf diesem. Auch wenn er ihm Ärger beschert hatte, so hatte er ihm doch 4 lange Haare gedient und seinen schönen Körper hergeben müssen. Kurz winkte er einem Wachmann heran, der zögernd zu ihm trat. Man hat sehr viel Respekt vor ihm, denn leicht konnte man auch selbst in dieser schrecklichen Folterkammer landen und sie alle bangten um ihr Leben. "Kümmert euch um sie. Fasst sie nicht an!", wies er sie an und der Mann zeigte auf Aoi, sah den Boss flehend an. "Auch ihn nicht! Sie gehören beide mir... und jetzt bring ihn zum Arzt.", befahl er und setzte mit einem warnenden Blick hinzu: "Während ich weg bin, möchte ich keine Klagen hören, ist das klar?! Tut was ich euch gesagt habe, ansonsten hängt ihr!", knurrte er und sah mit an, wie sich zwei Wachmänner hastig zu Aoi schlichen und ihn hochhoben, um ihn auch gleich darauf zum Arzt zu bringen.
Dieser wachte knurrend auf und besah sich ungläubig den Körper Aois. Immer wieder schüttelte er seufzend den Kopf und fragte sich wohl schon zum tausendsten Mal, warum er hier überhaupt arbeitete. Er machte sich ans Werk, Aoi in einen ertragbaren Zustand zurückzuversetzen, was die halbe Nacht dauerte, bevor der Schwarzhaarige, gewaschen und verbunden in seine Zelle zurückgebracht wurde.



 


 

Kapitel 8 - Aois Qualen letzter Teil

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