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Lies auf

Um sicher zu sein gab es nur eine Möglichkeit. Schweigen...
安全であるために一つ可能性だけがある。暗黙。

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Kapitel 17 - Wie alles zusammen kam...



Der Boss war inzwischen am Tokioter Flughafen angekommen und stieg gerade in seine Limousine, um sich von einem Fahrer im schicken Anzug zum Gefängnis fahren zu lassen. Beim Aussteigen wurde er beinahe von einem ein junger Mann umgerannt. "Passen sie doch besser auf!" "Tut mir Leid Sir!", entschuldigte sich der ahnungslose Takeda und lief eilig davon. Er wunderte sich nicht einaml darüber, wer der dickliche Mann sein könnte, da dieser direkt vor dem Gefängnis ausgestiegen war, aus dem er gerade gekommen war.

Grummelnd schickte der Boss seinen Lakaien am Steuer davon und betrat das große und kaltwirkende Gemäuer. "Ist jemand da?!", fragte er und seine eh schon schlechte Laune verschlechterte sich zunehmends. Er war eine Respektperson und er wollte angemessen begrüßt werden!

Jemand kam um die Ecke gerannt und wieder befand sich der Boss in einer Lage, wie die zuvor, als er mit dem Mann beinahe kollidiert war. Er legte seine Hand an die Kehle des überraschten Wächters und drückte ihn gegen die Wand. "da sind sie ja...", knurrte er und ließ ihn los. Mit kaltem Blick lief er los. "Haben sie alles erledigt?!"

Der Wächter rieb sich den Hals und stiefelte dem Älteren hinterher. "Ja, das habe ich."

"Gut so... dann werde ich dem Kleinen mal einen Besuch abstatten." Ein fieses Grinsen huschte über seine Lippen, ehe es gleich darauf auch wieder verschwand.

Er trat an die Zelle heran. "Hallo~ Nummer 1309. Hast du mich schon vermisst? Ich habe gehört, das du nach mir gefragt hast?", fragte er höhnisch und verschränkte die Arme vor der Brust.

Reita fuhr hoch. "ach.. sieh mal einer an.. Der große Macker höchst persönlich? Ich dachte, sie lassen lieber andere im Dreck wühlen? Woher dieser Sinneswandel?" Reita wusste nicht, warum er den Mann auch noch provozierte, doch das was er Aoi angetan hatte, konnte er niemals verzeihen.

Der Boss zog die Brauen hoch. "Da traut sich einer was zu." Mit einem Wink ließ er die Zellentür öffnen. Ein weiterer Wink und der Wächter lief griesgrämig zu Reita, um ihn gewaltsam aus dem Bett zu hieven und ihn gegen die nächstbeste Wand zu pressen. Dann legte er ihm Handschellen um. Der Boss trat näher. Mit seinen langen ungepflegten Fingernägeln strich er Reitas Wange entlang, ehe er sein Kinn packte und es mit einem Ruck zu ihm zog. "Du wirst heute für alles büßen. Provoziere mich noch weiter und du kannst froß sein, wenn du überlebend da wieder rauskommen wirst. Deine Dienste sind nicht mehr wichtig. Du hast einen großen Fehler gemacht. Nein, nicht nur einen... " Er machte eine kleine Pause. Sah ihn herausfordernd an. "Bring ihn in den Folterkeller. Ich mach mich nur schnell fertig und hol meine Spielzeuge."

Der Wächter schluckte trocken und nickte letztendlich ergeben, ehe er Reita grob packte und ihn aus der Zelle stieß, um ihn dann zum Folterkeller zu bringen. Fluchtversuche verhinderte er durch ein Messer, das er an seine Kehle legte. "Versuche nur zu fliehen und es wird mir eine Freude sein, dich töten zu dürfen."

Durch eine Stahltür, die nur durch einen Schlüssel geöffnet werden konnte, betraten sie den Folterkeller. Der Wächter brachte ihn in die Mitte des großen Raumes. Die Ketten waren bereits heruntergelassen wurden. Grob packte er den Blonden an und befestigte seine Beine und auch seine Arme, die Handschellen hatte er kurz zuvor geöffnet, in den Stahlscharnieren. Böse grinsend lief er zur Wand und betätigte ein großes hölzernes Rad, um die Ketten hochzulassen, sodass Reita nur noch mit den Zehenspitzen den Boden berühren konnte.

Reita schluckte. Jetzt war er zu weit gegangen... Probehalber riss er an den Ketten und seufzte. Schöne Scheiße... Er schloss die Augen. //Aoi....//

"Hahahah!!! Dachtest du, du kommst hier so einfach wieder raus? Der Boss ist mächtig sauer auf dich, Kleiner und er hat auch allen Grund dazu. Wegen dir konnte Nummer 1308 Kontakt mit einem Anwalt aufnehmen und-"
"HALT DEN MUND!! Das hat ihn nicht mehr zu interessieren...", knurrte der Boss, der plötzlich den Raum betreten hatte.
Er schloss die Tür hinter sich ab und lief auf eine Wand zu, an der seltsame Dinge an Haken aufgehangen waren. Den schwarzen Koffer, den er mitgebracht hatte, stellte er auf einen Tisch ab. Er öffnete ihn und strich über seine geliebten Spielzeuge. Mit einem Wink, kam der Wärter zu ihm gelaufen. Der dickere Mann übergab ihm etwas und schickte ihn wieder zu Reita.
Mit einem Messer folgte ihm der Boss. Sein Gesicht war vor Hass verzehrt.

Reita lächelte. Aoi war also bei Sakito in Sicherheit.. Dann war es gut... Dann spielte es jetzt auch keine rolle mehr, was mit ihm geschah..

Während der Wärter Reita einen Knebel am Kopf festband und ihm eine Art Ball in den Mund schon, damit kein Mucks aus seinem frechen Mund dringen konnte, ließ der Boss das lange, scharfe und spitze Messer seinen Hals entlang wandern. "Nur wegen dir, hab ich die kleine Schlampe ins Krankenhaus geschickt. Ich war blind gewesen, weil ich mich über mein neues Spielzeug gefreut habe. Doch... anscheinend war das alles dein Plan gewesen..? Du hast gewusst, das ein Anwalt nur darauf gewartet hatte, mit ihm reden zu können, was? Wenn ich mit dir fertig bin, wirst du mehr Tod als Lebendig sein und dann werde ich jemanden zum Krankenhaus schicken, der Nummer 1308 beseitigt. Ich hätte ihn schon viel früher umbringen sollen. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, aber bevor ich meine Ehre verliere, aufgrund des Verrats, werde ich schon längst über alle Berge sein und an deiner Leiche werden keine Fingerabdrücke oder sonstige Spuren zurückbleiben. Ich spiele gerne mit Feuer, weißt du~? Und die Insassen dieses nutzlosen Gefängnisses sind eh alle Mörder, Kinderschänder oder Diebe, die es verdient haben zu sterben. Es ist alles notwendige vorhanden, ein kleines Lagerfeuer zu veranstalten." Bösartig sah er ihn an, ließ seine Finger über Reitas Brust tanzen und riss ihm das Hemd vom Leibe. An den Wärter gerichtet befahl er: "Bereite den Foltertisch vor..." Der Mann entfernte sich von den beiden und holte das besagte Instrument seiner perversen Fantasien, um es hinter Reita aufzubauen. Es sah aus wie ein normaler Tisch, nur, das er am Kopf- und Fußbereich Fesseln hatte und eine Konstruktion mit Rad aufwies, die an eine Streckbank erinnerte. Dann lief der Wärter zur Wand und ließ die Ketten, an denen Nummer 1309 befestigt war, herab. Der fettleibige Mann griff nach Reitas Hosensaum und zog es von seinem Körper weg, um dann mit der abgerundeten Seite seines Messers in die Hose zu tauchen und sie von innen aufzuschneiden. "Es ist mir egal, ob ich dieses Gefängnis und dich verliere. Ich habe noch zwei weitere Gefängnisse und noch jede Menge anderer Spielzeuge, die sich in meiner Hand befinden. Dein Leben... ist mir also auch unwichtig. Ich werde heute nur ein wenig... Spaß haben." Als er Reitas Hose komplett von ihm getrennt hatte, hievte er ihn zusammen mit dem Wärter auf den Tisch, um die alten Fesseln abzunehmen und ihm an dem Tisch zu befestigen.
"Und hast du noch einen Wunsch Kleiner?" Als ob er den ihm erfüllen würde...

Reitas Augen wurden immer größer. Ihm wurde schlecht, als er dem Boss zuhörte. //Aoi....// Ihm durfte nichts passieren!! Er musste ihn warnen! Musste Sakito Bescheid sagen... Nur wie..? Er konnte sich nicht mehr wehren, konnte nicht einmal mehr reden... Und so langsam verschwand der rebellische Ausdruck aus seinen Augen und machte Angst Platz... Angst um Aoi... dass er ihn letzten Endes doch nicht retten konnte...

Der Boss, der die Angst in Reitas Augen aufglimmen sah, lachte schallend auf. "Da habe ich wohl einen wunden Punkt getroffen, was? Muss Liebe schön sein, wenn sie nur für einen kurzen Moment verweilt, da sich das Aus für beide Beteiligten nähert. Warum habe ich das nicht schon früher bemerkt? Oder jemand anderes..." Dabei warf er dem Wärter einen giftigen Blick zu. "Dann hätte ich das schon viel früher beendigen können." Die letzten Worte sprach er nahe an Reitas Ohr aus. Das Messer zog er abermals an seinem Hals entlang. Übte Druck aus, sodass dünne Blutfäden hervorquollen. Mit seiner eisigen Maske, ohne jegliche Emotionen, fuhr der Boss fort, ein Kunstwerk auf seinem Körper zu zeichnen mit dem kräftigsten Rot, was der Mensch besaß. Ein Kunstwerk aus Blut...
Er trat hinter seinem Kopf hervor und führte die klinge nun zu seiner rechten Brust. Umfuhr die Brustwarze und schnitt leicht über das empfindliche Fleisch. NOCH ging er alles sanft an. Die Folter hatte gerade erst begonnen.

Der Blonde wandte den Kopf und knurrte. Es tat weh.. doch er würde nicht schreien. Das schwor er sich... Egal was kommen würde.. er würde nicht schreien.. Diese Genugtuung wollte er diesem Schwein nicht gönnen..

+~+

Uruha erschrak ebenfalls, als plötzlich die Türklingel läutete.
Er war abgelenkt gewesen, von den Augen des anderen, dass er ziemlich zusammenzuckte. Schnell richtete er sich wieder auf, hoffte, dass es nicht so extrem aufgefallen war, und wollte gerade sagen, dass er aufmachen gehen würde, als Sakito schon stand und fast durch die Türe in den Flur verschwunden war.
Hinter ihm her blickend ermahnte sich Uruha kurz selbst und wartete dann.
Als Sakito dann zurück kam, lächelte er leicht, immer noch etwas verlegen, da er so erschrocken war.
Auf dessen Frage hin nickte er und ging Richtung Küche. "Ich hol Teller..."

"Hai, haben sie vielleicht auch einen Pizzaschneider da?", fragte Sakito und folgte dem Blonden in die Küche.

Den Schrank öffnend und zwei Teller rausholend schüttelte er den Kopf.

"Nein,", antwortete er und griff nach einer Schublade, "aber ein Messer tuts doch auch, oder?"
Er kramte kurz darin rum, ehe er ein Messer rauszog und sich zu Sakito umdrehte.

"Ja, ein Messer tut es zur Not auch." Er näherte sich der schlanken Person, die sich jäh umdrehte, als er fast bei ihm war und ein Messer in der Hand hielt. Etwas erschrocken hatte er sich schon, als er den Blonden mit dem Messer sah, doch ließ er sich nichts anmerken. Leicht lächelnd nahm er ihm das Messer aus der Hand. "Ich übernehme das.", meinte Sakito, drehte sich lächelnd auf dem Hacken um und ging in die Wohnstube, zu den Pizzakartons, um einen zu öffnen und die Pizza darin in kleine Stücke zu schneiden. "Möchten sie große Stücke oder kleine haben?", fragte er vorsichtshalber nach und sah auf.

Uruha merkte, dass irgendetwas anders war, konnte jedoch im Moment nicht genau zuordnen was es war. Er nickte leicht, drehte das Messer um und hielt ihm den Griff hin. "Okay~"
Er folgte dem anderen wieder ins Wohnzimmer, setzte sich an den Tisch und zuckte dann mit den Schultern. "Ist mir eigentlich egal. Vielleicht eher kleine..."

"Okay, dann mache ich einfach kleine Stücken. Sie können sich ja schon irgendeine DVD greifen und sie einlegen." Mit der ersten Pizza war er inzwischen fertig. Er hatte sie in kleine Stücken unterteilt und verteilte sie nun auf Uruhas Teller. Dann fuhr er mit der zweiten fort, die er in 8 Teile unterteilte und die dann ebenfalls auf den noch freien Teller packte.

"Hai, okay", antwortete Uruha, beobachtete den anderen kurz bei seinem Tun und ging dann wieder zur Couch, sah sich die DVDs nochmal durch und nahm dann die DVD mit dem ansprechendsten Cover, ging zum DVD-Player und legte die DVD ein.
Er suchte kurz nach der Fernbedienung und schaltete den Fernseher an.
Dann sah er wieder zu Sakito und fragte: "Soll ich irgendwas helfen..?"

Lächelnd sah er auf. "Danke, aber ich bin schon fertig. Hier, dein Teller." Und damit reichte Sakito dem Blonden seinen Teller mit den vielen kleinen Stücken. Dann nahm er seinen eigenen und setzte sich zu Uruha. "Darf ich meine Füße mit auf die Couch legen?", fragte er höflicherweise, da er lieber im Schneidersitz sitzen wollte. "Und... da wäre noch etwas, was mir am Herzen liegen würde... Es soll nicht aufdringlich wirken, aber du... ähm... kannst mich ruhig duzen. D-darf ich das auch machen? Das wäre viel einfacher, zumal ich immer mit diesem Sie und du durcheinander komme." Verlegen kratzte er sich am Hinterkopf und gluckste.

"Okay.."
Er setzte sich auf die Couch, legte die Fernbedienung des DVD-Players neben sich und nahm die für den Fernseher zur Hand. Er sah zu Sakito auf, nahm den Teller und bedankte sich höflich. "Hai, natürlich.", antwortete er auf die Frage des Anwalts und lächelte leicht, als dieser ihm das Du anbot. Ein Stück zur Couchlehne zurück rutschend nickte er erneut und sagte: "Ja, das ist okay~"
Leicht lächelnd sah er ihn noch an, wandte den Blick dann aber etwas verlegen auf den Teller und musterte die Pizza. In Gedanken war er jedoch wo ganz anders.
"Ano...", murmelte er dann und sah zum Fernseher um in das DVD Menü umzuschalten.

"Wirklich?! Das ist lieb von... dir.", bedankte er sich verlegen und lächelte glücklich. Auf das zweite okay hin, zog er die Beine an und setzte sich im Schneidersitz neben ihn. Auch er sah ihn lächelnd an, aber als der Blonde wegsah, wendete auch er den Blick verlegen ab und sah zum Fernsehbildschirm. Da nichts geschah, sah er doch noch einmal vorsichtshalber zu Kouyou hinüber, der die Pizza anstarrte. "M-magst du sie doch nicht haben?, fragte er besorgt und hatte seine eigene Pizza selbst auch noch nicht angerührt. Ihm entging nicht, wie er an der Fernbedienung rumhantierte, aber sah ihn weiterhin besorgt an.

Uruha sah auf und sah ihn etwas fragend an. "Nani?", murmelte er, folgte dann dem Blick des Brünetten zu seiner eigenen Pizza und schüttelte dann den Kopf. "Iie... ano... vergessen~", murmelte er und nahm den Teller zur Hand. Verlegen war er etwas rot angelaufen.
Verwundert über sich selbst, hätte er sich nun am liebsten geohrfeigt. Er war doch sonst nicht so durcheinander. Den Film anstellend, legte er die Fernbedienung weg und widmete sich dann der Pizza. Inzwischen hatte er schon wieder keinen Hunger mehr. Aber er aß trotzdem ein bisschen was, wollte schließlich nicht, dass sich Sakito wieder Sorgen machen musste.

Sakito hob fragend die Brauen und musterte ihn. War er gerade rot geworden? Nee, das musste er sich eingebildet haben. Dann sah er zum Fernsehbildschirm, in dem gerade der Film begann und nahm sich nun endlich selbst ein Stück seiner noch heißen Pizza. Genüsslich biss er hinein und spürte, wie das leise Knurren seines Magen verebbte. "Was hast du denn für einen Film reingelegt?", fragte er neugierig, da nervige Werbung den Bildschirm besetzte.

"Ehm...", begann Uruha leicht überfordert und sah auf. Wieso war er denn heute so vergesslich? Er hatte den Film gerade eingelegt und hatte schon wieder vergessen, welcher es überhaupt war. Aufsehen deutete er auf das andere Tischende und meinte: "Den da~" Noch einen Teil des Titels den er sich merken konnte hinzufügend zuckte er leicht mit den Schultern.
Er aß noch ein bisschen von seiner Pizza, hatte dann ungefähr die Hälfte davon geschafft und stellte den Teller dann vor sich auf den Tisch.

Um zu sehen, was für ein Film das war, stellte Sakito seinen Pizzateller beiseite und lehnte sich zu der DVD Hülle vor. "Ano... das ist ein Liebesfilm. Der einzige, den ich von der Sorte mitgebracht hatte. Na ja, dann schauen wir uns eben diesen Liebesfilm an." Etwas verlegen räusperte er sich und lehnte sich zurück, um sich gleich darauf den Pizzateller zu schnappen und weiterzuessen. "Schmeckt dir deine Pizza? Soll ich dir etwas zu trinken holen?", fragte er und lächelte ihn lieb an.
Die Werbung war nun endlich verschwunden und der Film begann. //Warum habe ich eigentlich einen Liebesfilm mitgebracht?! Au man... Hoffentlich gefällt er ihm trotzdem.// "Wir können auch jederzeit was anderes gucken, wenn dir der Film nicht gefällt..?", schlug er sicherheitshalber vor und sah erstaunt zu, wie Uruha seinen Pizzateller auf dem Tisch abstellte. "Schon satt, ja?" //Wenigstens hat er was gegessen. Er sieht so abgemagert aus...//

Uruha blinzelte leicht und sah auf. Ein Liebesfilm? Und er hat ihn selbst ausgesucht. Wieso hatte er sich nicht durchgelesen um was es in den Filmen ging. Er wurde wieder leicht rosa und räusperte sich. "H-hai, wenn er mir nicht gefällt, dann sag ich's..", sagte er und beließ es erst einmal dabei, immerhin konnte er ja jetzt nicht so tun, als wäre das das schrecklichste auf Erden und den Film wieder zu wechseln.
Er sah noch einmal zu seinem Teller und schüttelte dann den Kopf. "Schon satt...", wiederholte er und kam sich wieder irgendwie bescheuert vor. Da machte sich Sakito solche Mühe und versuchte sich um ihn zu kümmern und er war nach so wenig schon satt.

"Okay, dann schauen wir mal, wie kitschig der ist." Sakito konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er das sagte. Das der Blonde schon satt war, störte ihn nicht. Immerhin hatte er etwas gegessen! Das alleine beruhigte ihn schon. "Den Rest kannst du ja in den Kühlschrank stellen und dir morgen noch mal warm machen. Dann brauchst du nichts mehr kochen."
Er sah zum Fernsehbildschirm und konzentrierte sich wieder darauf, denn man den Anfang nicht kennt, so heißt es jedenfalls, wird es schwer sich im Film zurecht zu finden. Sein Pizzateller leerte sich in mit der Zeit immer mehr, bis nichts mehr übrig war und er den Teller auf den Wohnzimmertisch abstellte. "Sowas könnten wir ja öfter mal machen...? Einfach so meine ich." Unsicher sah er zu dem Blonden auf und lächelte.

Das stimmte, dann musste er wirklich nicht kochen. Uruha nickte und antwortete: "Hai... das ist eine gute Idee.."
Er sah ebenfalls zum Fernseher und verfolgte den Film eine Weile, bis er die Stimme des anderen wieder vernahm und zu ihm sah. Öfter machen? Das Sakito so etwas sagte, ließ Uruha leicht lächeln. Beinah hätte er vergessen zu Antworten und schließlich nickte er dann nur. Ein kurzes Hai fügte er danach noch hinzu.
"Gerne."
Er lächelte ebenfalls noch leicht und wandte den Blick noch nicht von dem Brünetten ab.

"Schön, das freut mich. Weißt du... als Anwalt hat man es nicht immer leicht. Man ist so viel unterwegs und arbeitet eigentlich pausenlos, wenn man einen Fall hat. DVD Abende oder einfach mal eine Pizza bestellen, ist da schon eine Seltenheit. Deshalb ist es umso schöner, jetzt mit dir hier zu sitzen und genau das zu tun." //Noch dazu, weil ich dich irgendwie sehr anziehend finde...//, setzte er noch in Gedanken hinzu und blickte ihn weiterhin an. Als ihm bewusst wurde, das er ihn die ganze Zeit regelrecht anstarrte, räusperte er sich kurz und sah wieder zum Film, von dem er bisher eh nur die Hälfte mitbekommen hatte. Seine Gedanken waren einfach überall, aber nicht beim Film. Ein leichtes rot zierte seine Wangen, doch seine langen Haare konnten diese ein wenig verdecken.

Uruha hörte Sakito zu, nickte ab und zu leicht, und ließ sich dessen Worte durch den Kopf gehen. Anwalt wäre kein Job für ihn gewesen. Und irgendwie bewunderte er den Brünetten für sein Tun. Menschen zu helfen, war etwas Gutes. Er sah wieder auf, blickte zu seinem Sitznachbarn rüber, lächelte leicht und er antwortete: ".. Ich find's auch schön~".

Dann blickte er ihn noch kurz an und drehte den Kopf wieder richtig hin und warf den Blick zum Fernseher zurück. Verfolgte für einige Zeit den Film und kam eigentlich gar nicht so richtig mit. Irgendwas musste er verpasst haben, das für den Film von Bedeutung gewesen war. Also brauchte er sich gar nicht so auf den Film zu konzentrieren.

Schweigend starrten sie den Fernsehbildschirm an. Doch was geschah, schien ihn weder zu interessieren, noch schien er ihn zu verstehen. Es war ein einziges Mysterium. Mitten im Film drehte er unsicher den Kopf zu Uruha und sah, wie Unverständnis auch in seinem Blick lag. Er räusperte sich kurz. "Ähm... verstehst du irgendwas von dem Film?", fragte er und klang belustigt, während er sich am Hinterkopf kratzte.

+~+

"Na? Ich merke doch, das dir was auf der Zunge liegt. Willst du mir nicht etwas sagen?", fragte der Boss grinsend und sah ihn genug tuend an. "Wenn du nicht willst... dann machen wir eben weiter." Mit einem Schnipsen lief der Wärter zu Reitas Beinen und verankerte die Fußfesseln mit der Streckvorrichtung unter dem Tisch. Danach ging er weiter zum Rad, das ebenfalls am Tisch befestigt war und drehte es ein wenig, was zur Folge hatte, das Reitas Beine etwas in die Länge gezogen wurden. Millimeter für Millimeter, bis der Boss wieder mit dem Finger schnippte. "Das genügt vorerst." Er selbst führte das Messer weiter hinab und landete gefährlich nahe an Reitas Schritt. "Hm..? Na was hab ich wohl vor, hum? Irgendwelche Wunschvorstellungen?" Grinsend ließ er ihm Zeit zu antworten, aber da der Blonde dem Knebel um hatte, war er gar nicht dazu fähig. Der Boss zuckte mit den Schultern und sah den Wärter an. "Er will einfach nicht mit mir reden. Wir müssen ihm Manieren beibringen."

Reita schloss die Augen. Er stellte sich Aois Gesicht vor, seine wunderschönen, ebenmäßigen Züge, sein unwiderstehliches Lächeln und er versuchte auch, sich an seinen Geruch zu erinnern. Er wollte weit weg sein und nicht mehr auf das Gerede des Bosses hören..
"Aber wir bringen wir ihm Manieren bei...? Wenn ich mich recht entsinne, dann hat dir unser letztes Mal ganz schöne Schmerzen eingebracht. Wenn du jetzt nicht reden willst, dann kann ich dich so wenigstens zum Schreien bringen. Und ehrlich gesagt... Ich wär dein letzter Fick vor deinem elenden Tod. Irgendwie aufregend, findest du nicht auch? Aber lassen wir das viele Reden, du scheinst mit deinen Gedanken eh schon woanders zu sein. Bei Yuu Shiroyama nicht wahr? Ja, so heißt dein kleiner Liebling, der auch bald das Zeitige segnen wird. Ich kann euch den letzten Wunsch aber erfüllen~ Ihr werdet nebeneinander begraben sein. Wenn ihr euch schon nicht im realen Leben lieben könnt, dann werdet ihr es sein, wenn ihr Tod seid." Der Boss begann wie ein Wahnsinniger zu lachen und der Wärter stimmte sofort mit ein. "Oh welch Drama... Die Tränen werden fließen, so wie das Blut aus euren geschundenen Leibern. Ihr habt es einfach zu weit getrieben. Wegen euch werde ich das Gefängnis verlieren und somit eine meiner Einnahmequellen."
Er legte das Messer beiseite und ließ sich von seinem Angestellten eine Augenbinde holen. Diese legte er dem wehrlosen Blondschopf um. Seine Hand packte Reitas Kinn und drückte es hoch, sodass sein von Blutfäden übersäter Hals zu sehen war. "Hrr~ Tut dir das weh~?" Seine Finger strichen hart über die Wunden. Der Blonde zuckte verräterisch. Über den Lippen des Bosses schlich sich ein schauriges Grinsen. "Schrei doch für mich du kleine Schlampe...!" Er kletterte auf den stabilen Tisch und setzte sich auf Reitas Hüfte. Dann gab er dem Wehrlosen heftige Ohrfeigen. Links und Rechts... immer wieder, bis aus seiner Nase Blut kam, welches über seine aufgeplatzte Lippe strömte und über die Knebelvorrichtung. "Wenn du nicht aufpasst, dann erstickst du an deinem eigenen Blut Kleiner.", giftete der Ältere und bewegte sich nun auf Reitas Hüfte. "Warum glaubst du eigentlich, das Nummer 1308 auf dich stehen könnte, hä? Du bist doch viel zu hässlich und seien wir mal ehrlich, der Kleine bringt es auch nicht mehr im Bett. Also was willst du noch von ihm? Es ist sowieso zu spät." Als er so abfällig über Aoi sprach, spürte er, wie Reita sich versuchte zu bewegen. Was für ein sinnloses Unterfangen. Er war vollkommen wehrlos und konnte sich kaum bewegen, Schmerzen musste er haben, aber dennoch bewegte er sich? Wollte widerstand leisten? Die Liebe muss grausam sein...
"Hol mir ein paar meiner Spielzeuge.", wies er den Wärter an und streckte eine Hand nach Reitas Pobacken aus. "Du hast anscheinend noch nicht genug Schmerzen. Wie wäre es damit...?" Brutal rammte er ihm seinen Finger in den After. Ohne große Vorbereitung nahm er noch zwei weitere dazu und jedes Mal, wenn er ihn damit pfählte, zuckte der schmächtige Körper unter ihm zusammen. //Warum schreit er nicht endlich? Will er mich ärgern?!// "Schrei gefälligst!! Ich will deine Schmerzen hören!!" //Will er mir das nicht gönnen?!//
Hatte der Blonde gerade den Kopf geschüttelt?!
//Du wirst so Tod sein...//, dachte er wütend und stieß noch heftiger zu. Endlich kam auch der Wärter zurück. Er hatte seine ganzen Hände mit netten Spielzeugen beladen. "Na endlich!", brüllte der Boss. "Gib mir die Vibro-Eier!" "J-ja Boss..." Der Wärter legte die Spielzeuge beiseite und einzig und allein die Vibro-Eier nahm er wieder auf und wollte sie dem Boss übergeben. "Steck sie ihm rein! Und sei gefälligst grob!" Er selber nahm die Finger aus dem Blonden und beugte sich wieder über ihn. "Du sollst schreien Kleiner!", bellte er und gab ihm wieder eine Ohrfeige. Doch nichts kam über die zitternden Lippen des mageren Mannes, in dessen After gerade die Eier eines nach dem anderen hineingeschoben wurden. "Ich werde dich so lange quälen, bis du schreist. Glaub mir. Ich habe Zeit."

Reita hatte Angst... Doch nicht um sich, sondern um Aoi. die Schmerzen in seinem Körper waren nicht so schlimm wie sein schmerzendes Herz... //Aoi... Er darf dich nicht kriegen!! Er tötet dich!!// sein Körper zitterte und versuchte sich, den Fängen des Bosses zu entziehen... Doch die Ketten hielten ihn eisern.

Da der Blonde immer noch nicht auf ihn reagierte, legte er seine Hand an Reitas Kehle und drückte zu. Er wollte ihn nicht ersticken lassen, aber dadurch würden sich alle weiteren Sinne um das Doppelte verstärken und Schmerzen wären noch heftigere Schmerzen. Er sollte ruhig Angst um sein Leben bekommen. Es wäre schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf später. Mit einem auffordernden Schnipsen ließ er sich die kleine Fernbedienung überreichen, die die Vibro-Eier steuert. Mit einem bösartigen Grinsen stellte er sie sofort auf die höchste Stufe ein, eher er sie vorerst beiseite legte und wieder über seine Hüfte rutschte, um eine bessere Figur zu machen, als er sich zu den blutenden Nippeln seines Opfers hinunterbeugte und in sie hinein biss, daran zog, während eine seiner Hände den anderen Nippel zischen seine Finger zwirbelte. Eine Reaktion abwartend, sah er hinauf in das verschwitzte Gesicht Reitas. Nicht einen Mundwinkel verzog er! Wollte er sich über ihn lustig machen?! Fassungslos knurrte er bedrohlich, bevor er von ihm abließ und vom Tisch krabbelte. "Befestige ihn wieder an den Ketten. Ich habe meinen Plan geändert. Der Tisch steht mir dabei nur im Weg!", befahl er den Wärter und schälte sich aus seinen Klamotten.

Der Wärter löste die Vorrichtung für die Fußstreckbank und kurz nachdem er seine Füße aus den einzelnen Fußfesseln befreite, die ihn an den Tisch gebunden hatten, legte er ihm erneut Fußfesseln um. Das Selbige tat er auch mit den Handgelenken von Nummer 1309.
Grob wurde er zu den eisernen Ketten gezerrt und an diesen, die wiederum mit ihren Fesselvorrichtungen bestückt waren, festgekettet. Wie zu beginn schon, hing der Gefangene halb in der Luft. Allein seine Zehenspitzen konnten den Boden berühren.

"Jetzt lass dich doch nicht so hängen Kleiner.", meinte der Boss grinsend und näherte sich dem widerspenstigen Blonden. "Du würdest alles für den Kleinen tun, hab ich recht? Sogar... sterben?", fragte er und lachte auf. "Dumm bist du! Nummer 1308 kann nicht lieben! Niemals!" Abermals lachte er und hob Reitas Füße vom Boden. Er zog sie immer höher und höher, bis sie die Höhe der Handschellen erreichte und der Boss seine Füße dort mit befestigte. Lachend schlug er ihn auf den nackten Hintern und spürte das Vibrieren der Eier. "Möchtest du noch mehr Kleiner? Den Schweigen deute ich einfach mal als 'ja' an." Wieder schlug er ihn auf den Hintern, sodass die ganze Konstruktion wackelte. Dann näherte er sich seinem Hintern, klatschte nochmal beidseitig darauf und pfählte ihn dann. Da das Vibrieren nun auch ihn erreichte, stöhnte er kehlig auf, zog sich fast ganz aus ihm, ehe er brutal in ihn zurück stieß. "Das... das hast du doch vermisst, nicht wahr~?!"

Reita glaubte, ohnmächtig vor Schmerzen zu werden. Doch noch schlimmer war die Demütigung. er spürte, wie sein Stolz langsam zerbröckelte. Sein Kopf sank nach hinten und mit einem leisen Stöhnen verdrehte er die Augen, schaffte es, trotz des Knebels zu zischen. "Aoi! Sein Name... ist... Aoi!!"

Laut lachte er auf, als er endlich die Stimme Reitas hörte, die ihm allerdings nur sagte, wie sein Zellengenosse hieß. "Es ist mir scheiß egal, wie die kleine Schlampe heißt!", schimpfte er, obwohl er den Namen sehr wohl kannte. "Du bist dumm Kleiner. Bald wird der Gute nicht mehr sein...~ Deine Bemühungen waren umsonst gewesen."
Und wieder pfählte er ihn von neuem. Er kniff die Augen zusammen und ergoss sich in ihm mit einem lauten Aufschrei. Dann zog er sich aus ihm raus und schlug ihm auf den wunden Hintern. Der Boss leckte sich über die Lippen und kräuselte sie anschließend zu einem bösartigen Grinsen. "So, was mache ich nun mit dir Kleiner?" Nachdenklich drehte er an der Schnur, die mit den Vibro-Eiern verbunden war und zwischen Reitas Pobacken hervorlugte. Stück für Stück zog er daran und freute sich über das Zucken des Körpers, dem willigen Fleisch, welches ihm vollkommen ausgesetzt war.

+~+

Takeda war, nachdem er eilends aus dem Inneren des Gefängnisses geflüchtet war, in ein Café geeilt, um seine wirren gedanken zu ordnen und die Geschehnisse der letzten Stunden zu verarbeiten. Auf die Frage, was er von außen denn tun sollte, hatte er die ganze Zeit nachgedacht. Was sollte ER schon tun können? Da war ihm eine Idee gekommen, hatte eilig das Café verlassen und fuhr mit dem nächstbesten Taxi zu einem Gefängnis, das außerhalb der Stadt lag, um Nachforschungen über die Haltung von Gefangenen zu machen. Dort hatte er erstaunliche Dinge feststellen können und war schockiert, mit welchen verbalen Mitten im Tokioter Gefängnis gehandhabt wird. Sofort hatte er sich ein paar Polizisten gekrallt und ihnen das Problem erklärt. Ungläubig hatten sie ihn angesehen, aber waren dazu bereit, sich selbst davon ein Bild zu machen. Zwei Polizeiautos mit etwa vier Polizisten brachten ihn zurück an den Ort, den er selbst als 'Ort des Grauens' beschrieben hatte. Sie betraten das Gefängnis und sahen sich um. Die Zustände der Gefängniszellen und deren Insassen war ja grauenerregend!

+~+

"Verrecke... du verdammtes... Schwein!!" keuchte Nummer 1309. Die Schmerzen brachten ihn fast um den Verstand...

"Ach? Bist du immer noch frech?!" Er holte aus und schlug mit aller Kraft gegen Reitas bloßem Hintern, so dass es schön laut knallte und das Rot noch mehr aufleuchtete. Dann löste er die Fußfesseln von den Handfesseln. Als der Blonde mit seinen Zehenspitzen wieder den Boden berühren konnte, schlug er ihm in die Magenkuhle. Dann schnipste er. Der Wärter kam angerannt und befolgte stumm dem Befehl des Bosses. "Mach den Mundknebel ab. Ich will ihn schreien hören...", murmelte er bedrohlich und verengte die Augen zu Schlitzen. "Du weißt gar nicht, wie sehr ich dich hasse Kleiner. Dein Leben ist unwichtig. Niemand wartet auf dich... Niemand liebt dich..."
Nummer 1309 wurde der Mundknebel entnommen. "Und jetzt bring mir mein Lieblingsspielzeug.", wies er den Wärter an, der ihn erst ungläubig ansah, ehe er nickte und davon ging.
Wieder schlug er zu, aber diesmal direkt in Reitas Gesicht. Seine Ringe kratzten über seine wunde Haut und Blut brach hervor. "Schrei für mich du kleines Stück Dreck!", spie er aus, doch Reita... blieb abermals stumm, auch wenn er stark zitterte und sehr große Schmerzen zu haben schien. Das brachte den älteren Mann zur Weißglut und er entriss dem Wärter, der gerade angerannt kam, sein Lieblingsspielzeug, das nichts anderes war als ein langes Messer, und stieß es dem Blonden direkt in die Brust und hoffte somit... endlich den allerletzten und qualvollsten Schrei zu hören, denn ein Mensch ihm bieten konnte. Hoffte, in seiner Wut, noch die richtige Stelle getroffen zu haben, hinter der ein pochendes Herz lauerte. Kaltes Lachen ertönte im gesamten Folterkeller. Einige Wärter waren aus ihren Löchern gekrochen und hatten sich das Schauspiel angesehen. Auch sie lachten und johlten, bis auf einmal die Stahltür zum Folterkeller aufgebrochen wurde, wie auch immer man dies geschafft hatte, und eine Horde von Polizisten den Raum stürmte.

Reita bäumte sich auf und riss den Mund auf. Doch anstelle eines Schreis brach ein Schwall Blut aus seinem Mund und spritzte dem Boss direkt ins Gesicht. Dann zitterte der Körper des Blonden, sein Kopf kippte nach vorne und hätten ihn die Handfesseln nicht gehalten, wäre er stumm zusammengebrochen. Doch so hing er nur bewusstlos von der Decke.

Erstarrt stand der Boss da und konnte nicht fassen, was gerade geschehen war. Nummer 1309 hatte weder geschrien noch hatte der Boss die Möglichkeit gehabt, ihm beim sterben(?) zuzusehen. In ihm kochte es. Die bisher noch zurückgehaltene Wut brach ihren Damm und brach mit einem Wutschrei aus ihm heraus. Auch wischte er sich das Blut aus dem Gesicht und ging dann mit bebenden Schritten zu dem Hängenden hin, um seine Hände an seinen Hals zu legen. "Du scheiß Missgeburt!! Warum hast du nicht einfach geschrien!!!??" Er erstarrte. Schwach spürte er den Puls des anderen. "Waaaaaas???!!! Das k-kann doch nicht sein... unmöglich..." Der Boss senkte den Blick und entdeckte die Waffe. Wütend knirschte er mit den Zähnen und trotz unnatürlich lautem Lärm, der an seine Ohren drang, war er dennoch taub und packte den Griff des Messers. Gerade als er das Metall tiefer in ihn rammen wollte, packten ihn zwei Männer an den Armen, lösten den Griff um das Messer und zogen ihn von dem Blonden weg. Ein kleinerer Mann stellte sich vor ihn und breitete die Arme schützend vor Reita aus. "Fass ihn nie wieder an!!!", schrie Takeda und auch er war wütend. Wütend, da er fortgelaufen war und wütend auf den Boss, da er den netten Menschen hinter ihm, beinahe getötet hätte.
Fassungslos starrte der Boss ihn an und schien endlich zu begreifen, das er in seinem Tun gestört wurde. "Was zum...?!"
"Sie sind festgenommen!", donnerte der Polizist an seinem rechten Arm und schloss ein Glied der Handfesseln um sein fettes Handgelenk.
Ungläubig sah er sich um und entdeckte, das auch seine Arbeiter festgenommen wurden waren. Die Polizei war gekommen! Und sie hatten Verstärkung mitgebracht!! Sein Leben... geriet aus den Fugen...

Doch wen interessiert das schon? Dieses Schwein würde endlich seine gerechte Strafe erhalten und darf nun selber erleben, wie es ist, Jahrelang in einem Gefängnis zu leben.

Polizeistationen wurden angerufen und aufgefordert, all die anderen Gefängnisse, die unter dem Namen des Bosses stehen, zu untersuchen und vorsichtshalber alle Angestellten festzunehmen.

Arzthelfer stürmten regelrecht das Gefängnis und untersuchten die Gefangenen. Viele wurden mitgenmmen, da an ihnen ernsthafte Störungen und Verletzungen gefunden worden waren.

Krankenwagen in Massen fuhren an und brachten die Verletzten erst einmal in Sicherheit.

Auch ein Krankenwagen war dabei, dem allein Nummer 1309 zugewiesen war. Dieser wurde gerade auf einer Trage in den Wagen geliefert und Ärzte untersuchten ihn. Das Messer mussten sie vorerst stecken lassen, da er sonst zu viel Blut verlieren und dadurch auch sterben würde.
Der Wagen fuhr los und kam wenig später am Tokioter Krankenhaus an, in dem fähige Ärzte arbeiteten! Eilig wurde er mit der Trage in das Krankenhaus transportiert, um ihn in die Intensivstation zu führen.


Der schwarzhaarige Patient mit dem Namen Yuu Shiroyama, erwachte endlich aus seiner Bewusstlosigkeit, als der Lärm ansetzte und Ärzte in Massen durch die Gänge liefen. Hustend richtete er seinen schwachen Oberkörper auf und rieb sich die Augen. Was war nur los...?
Da niemand sich außer ihm im Raum befand und Menschen nun mal von Natur aus neugierig waren, stand Aoi langsam auf und krallte sich die beiden Krücken, die an einer Wand gelehnt dastanden. Vorsichtig, ein Bein vor das andere setzend, stakste er zur Tür und riss sie auf. Als ein paar Ärzte an ihm vorbei liefen, wäre er vor Überraschung beinahe nach hinten umgekippt, konnte sich aber gerade noch so am Rahmen festhalten. "Was ist denn los...?", fragte er mit krächzender Stimme und machte eine Ärztin auf sich Aufmerksam, die stehen blieb und sich erschrocken zu ihm umdrehte. Ihre Wangen waren ganz rot vor Aufregung. "Was...?", wollte Aoi nochmal nachfragen, als er plötzlich jemanden sah, dessen Anblick ihn erstarren ließ. "N-nein...!" //Reita...// Mit dem Messer in der Brust, wurde er an ihm vorbeigetragen. "Gehen sie bitte wieder rein!", forderte die Ärztin ihn auf, aber er nahm sie gar nicht mehr war. Sein Herz schlug hart gegen seine Brust und sein Atem ging schnell. Er lief an der Ärztin vorbei und ließ die Krücken fallen. "R-Reita..!" Seine Hand krallte sich das Krankenhausoberteil über seinem Herzen fest und er spürte immer mehr, wie seine Beine den Boden unter den Füßen verloren und sein Kopf leergefegt wurde. Der einzige Gedanke, der jetzt noch wichtig war, war: Reita!
Tränen ließen seine Umgebung nur noch verschwommen wahrnehmen und plötzlich stolperte er über etwas und fiel nach vorne. Während er fiel, griff er nach Reitas Hand, die von der Trage gefallen war, rutschte ab und fiel der Nase lang hin. Kein Schrei verließ seine Lippen, denn der kleine Schmerz war unwichtig geworden. Viel schlimmer musste es Reita gehen, deswegen durfte er gerade jetzt nicht rumheulen! "R... Rei...", murmelte er noch, bevor er das Bewusstsein verlor.
Wie er so da lag, wurde er von vorbei rennenden Ärzten, die mit ihren Gedanken ganz woanders waren, oftmals gar nicht erst wahrgenommen und bekam dadurch einige Blessuren ab. Knochen knackten, als Frauen wie auch Männer, auf den mageren Körper traten und dann erschrocken wieder von ihm herunter sprangen.
"Hebt ihm vom Boden auf!!", schrien die beschäftigen Ärzte, sahen nochmal sorgenvoll auf den Schwarzhaarigen herab, ehe sie in dem Chaos wieder verschwanden. Das Krankenhaus war brechend voll geworden! Auch Polizisten waren gekommen. Nicht, um sich verarzten zu lassen, sondern auf die Gefangenen aufzupassen, das diese auch nicht ausbrachen.

Ein Mann im Polizistenanzug lief auf Aoi zu und hob ihn hoch. Eine verwirrte Ärztin wies ihn an, ihn in sein Zimmer zu bringen. Er würde gleich untersucht werden. Das tat der Polizist auch und als er ihn in sein Bett legte und das magere Gesicht betrachtete, gab er einen überraschten Laut von sich. "Den kenne ich doch!", rief Takeda aus, der nun Polizist geworden war. Zumindest ein halber Polizist, allein aus Not wegen Polizisten Mangel. Er besah sich das Namensschild und stutzte erneut. //Als ich im Büro des Gefängnisses sauber machen sollte, habe ich doch genau diesen Namen auf dem Schreibtisch lesen können. Was war das noch gleich gewesen? Ein Überlieferungsschein an das Krankenhaus? Nummer 1308... Das... nein... das kann doch kein Zufall sein! Der Blonde war doch Nummer 1309?! Dann... dann ist das hier der verschollene Gefangene!! Das muss ich meinem Chef melden! Und... der Anwalt! Verdammt, ich hab seine Nummer nicht!! An die Arbeit Sherlock. Nachforschungen müssen angesetzt werden. Sofort!!// Takeda stand eilig auf, warf noch einen Blick auf Yuu Shiroyama und verschwand aus dem Raum, das gleich darauf eine Ärztin betrat, die den Schwarzhaarigen untersuchte.

 

$("ff_text_1".style.display = "none"; $("ff_text_2".style.display = "none";

$("ff_text_3".style.display = "none"; Nach einigen Minuten entschied sie sich, ihn zu röntgen, rief nach Helfern und ließ ihn dort hinbringen. Nachdem festgestellt worden war, was mit dem zerbrechlichen Mann war, legte man ihm Schuldbewusst Gips, Schienen und Verbände um. Schriftlich bemerkten sie, warum er sich so verletzt hatte und brachte ihn stumm zurück auf sein Zimmer.

Die Lampe über der Intensivstation leuchete rot. Reita wurde versorgt. Das Messer aus seiner Brust genommen, nachdem er zusätzlich noch betäubt wurde, denn er könnte ja überraschend aufwachen, und alles nötige getan, um seinen Zustand zu bessern. Zum Glück hatte das Messer nicht sein Herz getroffen, aber erheblichen Schaden hat es trotzdem verursacht. Trotz alledem... würde er es überleben. Wenn der Patient einen starken Überlebenswillen hat, dann kann es nur gut ausgehen.

Nach Untersuchen konnte man auch feststellen, wie er im Gefängnis behandelt worden sein musste.


Diesen Tag würde wohl niemand jemals wieder vergessen können...

 

+~+

Takeda war, nachdem er eilends aus dem Inneren des Gefängnisses geflüchtet war, in ein Café geeilt, um seine wirren gedanken zu ordnen und die Geschehnisse der letzten Stunden zu verarbeiten. Auf die Frage, was er von außen denn tun sollte, hatte er die ganze Zeit nachgedacht. Was sollte ER schon tun können? Da war ihm eine Idee gekommen, hatte eilig das Café verlassen und fuhr mit dem nächstbesten Taxi zu einem Gefängnis, das außerhalb der Stadt lag, um Nachforschungen über die Haltung von Gefangenen zu machen. Dort hatte er erstaunliche Dinge feststellen können und war schockiert, mit welchen verbalen Mitten im Tokioter Gefängnis gehandhabt wird. Sofort hatte er sich ein paar Polizisten gekrallt und ihnen das Problem erklärt. Ungläubig hatten sie ihn angesehen, aber waren dazu bereit, sich selbst davon ein Bild zu machen. Zwei Polizeiautos mit etwa vier Polizisten brachten ihn zurück an den Ort, den er selbst als 'Ort des Grauens' beschrieben hatte. Sie betraten das Gefängnis und sahen sich um. Die Zustände der Gefängniszellen und deren Insassen war ja grauenerregend!

+~+

"Verrecke... du verdammtes... Schwein!!" keuchte Nummer 1309. Die Schmerzen brachten ihn fast um den Verstand...

"Ach? Bist du immer noch frech?!" Er holte aus und schlug mit aller Kraft gegen Reitas bloßem Hintern, so dass es schön laut knallte und das Rot noch mehr aufleuchtete. Dann löste er die Fußfesseln von den Handfesseln. Als der Blonde mit seinen Zehenspitzen wieder den Boden berühren konnte, schlug er ihm in die Magenkuhle. Dann schnipste er. Der Wärter kam angerannt und befolgte stumm dem Befehl des Bosses. "Mach den Mundknebel ab. Ich will ihn schreien hören...", murmelte er bedrohlich und verengte die Augen zu Schlitzen. "Du weißt gar nicht, wie sehr ich dich hasse Kleiner. Dein Leben ist unwichtig. Niemand wartet auf dich... Niemand liebt dich..."
Nummer 1309 wurde der Mundknebel entnommen. "Und jetzt bring mir mein Lieblingsspielzeug.", wies er den Wärter an, der ihn erst ungläubig ansah, ehe er nickte und davon ging.
Wieder schlug er zu, aber diesmal direkt in Reitas Gesicht. Seine Ringe kratzten über seine wunde Haut und Blut brach hervor. "Schrei für mich du kleines Stück Dreck!", spie er aus, doch Reita... blieb abermals stumm, auch wenn er stark zitterte und sehr große Schmerzen zu haben schien. Das brachte den älteren Mann zur Weißglut und er entriss dem Wärter, der gerade angerannt kam, sein Lieblingsspielzeug, das nichts anderes war als ein langes Messer, und stieß es dem Blonden direkt in die Brust und hoffte somit... endlich den allerletzten und qualvollsten Schrei zu hören, denn ein Mensch ihm bieten konnte. Hoffte, in seiner Wut, noch die richtige Stelle getroffen zu haben, hinter der ein pochendes Herz lauerte. Kaltes Lachen ertönte im gesamten Folterkeller. Einige Wärter waren aus ihren Löchern gekrochen und hatten sich das Schauspiel angesehen. Auch sie lachten und johlten, bis auf einmal die Stahltür zum Folterkeller aufgebrochen wurde, wie auch immer man dies geschafft hatte, und eine Horde von Polizisten den Raum stürmte.

Reita bäumte sich auf und riss den Mund auf. Doch anstelle eines Schreis brach ein Schwall Blut aus seinem Mund und spritzte dem Boss direkt ins Gesicht. Dann zitterte der Körper des Blonden, sein Kopf kippte nach vorne und hätten ihn die Handfesseln nicht gehalten, wäre er stumm zusammengebrochen. Doch so hing er nur bewusstlos von der Decke.

Erstarrt stand der Boss da und konnte nicht fassen, was gerade geschehen war. Nummer 1309 hatte weder geschrien noch hatte der Boss die Möglichkeit gehabt, ihm beim sterben(?) zuzusehen. In ihm kochte es. Die bisher noch zurückgehaltene Wut brach ihren Damm und brach mit einem Wutschrei aus ihm heraus. Auch wischte er sich das Blut aus dem Gesicht und ging dann mit bebenden Schritten zu dem Hängenden hin, um seine Hände an seinen Hals zu legen. "Du scheiß Missgeburt!! Warum hast du nicht einfach geschrien!!!??" Er erstarrte. Schwach spürte er den Puls des anderen. "Waaaaaas???!!! Das k-kann doch nicht sein... unmöglich..." Der Boss senkte den Blick und entdeckte die Waffe. Wütend knirschte er mit den Zähnen und trotz unnatürlich lautem Lärm, der an seine Ohren drang, war er dennoch taub und packte den Griff des Messers. Gerade als er das Metall tiefer in ihn rammen wollte, packten ihn zwei Männer an den Armen, lösten den Griff um das Messer und zogen ihn von dem Blonden weg. Ein kleinerer Mann stellte sich vor ihn und breitete die Arme schützend vor Reita aus. "Fass ihn nie wieder an!!!", schrie Takeda und auch er war wütend. Wütend, da er fortgelaufen war und wütend auf den Boss, da er den netten Menschen hinter ihm, beinahe getötet hätte.
Fassungslos starrte der Boss ihn an und schien endlich zu begreifen, das er in seinem Tun gestört wurde. "Was zum...?!"
"Sie sind festgenommen!", donnerte der Polizist an seinem rechten Arm und schloss ein Glied der Handfesseln um sein fettes Handgelenk.
Ungläubig sah er sich um und entdeckte, das auch seine Arbeiter festgenommen wurden waren. Die Polizei war gekommen! Und sie hatten Verstärkung mitgebracht!! Sein Leben... geriet aus den Fugen...

Doch wen interessiert das schon? Dieses Schwein würde endlich seine gerechte Strafe erhalten und darf nun selber erleben, wie es ist, Jahrelang in einem Gefängnis zu leben.

Polizeistationen wurden angerufen und aufgefordert, all die anderen Gefängnisse, die unter dem Namen des Bosses stehen, zu untersuchen und vorsichtshalber alle Angestellten festzunehmen.

Arzthelfer stürmten regelrecht das Gefängnis und untersuchten die Gefangenen. Viele wurden mitgenmmen, da an ihnen ernsthafte Störungen und Verletzungen gefunden worden waren.

Krankenwagen in Massen fuhren an und brachten die Verletzten erst einmal in Sicherheit.

Auch ein Krankenwagen war dabei, dem allein Nummer 1309 zugewiesen war. Dieser wurde gerade auf einer Trage in den Wagen geliefert und Ärzte untersuchten ihn. Das Messer mussten sie vorerst stecken lassen, da er sonst zu viel Blut verlieren und dadurch auch sterben würde.
Der Wagen fuhr los und kam wenig später am Tokioter Krankenhaus an, in dem fähige Ärzte arbeiteten! Eilig wurde er mit der Trage in das Krankenhaus transportiert, um ihn in die Intensivstation zu führen.


Der schwarzhaarige Patient mit dem Namen Yuu Shiroyama, erwachte endlich aus seiner Bewusstlosigkeit, als der Lärm ansetzte und Ärzte in Massen durch die Gänge liefen. Hustend richtete er seinen schwachen Oberkörper auf und rieb sich die Augen. Was war nur los...?
Da niemand sich außer ihm im Raum befand und Menschen nun mal von Natur aus neugierig waren, stand Aoi langsam auf und krallte sich die beiden Krücken, die an einer Wand gelehnt dastanden. Vorsichtig, ein Bein vor das andere setzend, stakste er zur Tür und riss sie auf. Als ein paar Ärzte an ihm vorbei liefen, wäre er vor Überraschung beinahe nach hinten umgekippt, konnte sich aber gerade noch so am Rahmen festhalten. "Was ist denn los...?", fragte er mit krächzender Stimme und machte eine Ärztin auf sich Aufmerksam, die stehen blieb und sich erschrocken zu ihm umdrehte. Ihre Wangen waren ganz rot vor Aufregung. "Was...?", wollte Aoi nochmal nachfragen, als er plötzlich jemanden sah, dessen Anblick ihn erstarren ließ. "N-nein...!" //Reita...// Mit dem Messer in der Brust, wurde er an ihm vorbeigetragen. "Gehen sie bitte wieder rein!", forderte die Ärztin ihn auf, aber er nahm sie gar nicht mehr war. Sein Herz schlug hart gegen seine Brust und sein Atem ging schnell. Er lief an der Ärztin vorbei und ließ die Krücken fallen. "R-Reita..!" Seine Hand krallte sich das Krankenhausoberteil über seinem Herzen fest und er spürte immer mehr, wie seine Beine den Boden unter den Füßen verloren und sein Kopf leergefegt wurde. Der einzige Gedanke, der jetzt noch wichtig war, war: Reita!
Tränen ließen seine Umgebung nur noch verschwommen wahrnehmen und plötzlich stolperte er über etwas und fiel nach vorne. Während er fiel, griff er nach Reitas Hand, die von der Trage gefallen war, rutschte ab und fiel der Nase lang hin. Kein Schrei verließ seine Lippen, denn der kleine Schmerz war unwichtig geworden. Viel schlimmer musste es Reita gehen, deswegen durfte er gerade jetzt nicht rumheulen! "R... Rei...", murmelte er noch, bevor er das Bewusstsein verlor.
Wie er so da lag, wurde er von vorbei rennenden Ärzten, die mit ihren Gedanken ganz woanders waren, oftmals gar nicht erst wahrgenommen und bekam dadurch einige Blessuren ab. Knochen knackten, als Frauen wie auch Männer, auf den mageren Körper traten und dann erschrocken wieder von ihm herunter sprangen.
"Hebt ihm vom Boden auf!!", schrien die beschäftigen Ärzte, sahen nochmal sorgenvoll auf den Schwarzhaarigen herab, ehe sie in dem Chaos wieder verschwanden. Das Krankenhaus war brechend voll geworden! Auch Polizisten waren gekommen. Nicht, um sich verarzten zu lassen, sondern auf die Gefangenen aufzupassen, das diese auch nicht ausbrachen.

Ein Mann im Polizistenanzug lief auf Aoi zu und hob ihn hoch. Eine verwirrte Ärztin wies ihn an, ihn in sein Zimmer zu bringen. Er würde gleich untersucht werden. Das tat der Polizist auch und als er ihn in sein Bett legte und das magere Gesicht betrachtete, gab er einen überraschten Laut von sich. "Den kenne ich doch!", rief Takeda aus, der nun Polizist geworden war. Zumindest ein halber Polizist, allein aus Not wegen Polizisten Mangel. Er besah sich das Namensschild und stutzte erneut. //Als ich im Büro des Gefängnisses sauber machen sollte, habe ich doch genau diesen Namen auf dem Schreibtisch lesen können. Was war das noch gleich gewesen? Ein Überlieferungsschein an das Krankenhaus? Nummer 1308... Das... nein... das kann doch kein Zufall sein! Der Blonde war doch Nummer 1309?! Dann... dann ist das hier der verschollene Gefangene!! Das muss ich meinem Chef melden! Und... der Anwalt! Verdammt, ich hab seine Nummer nicht!! An die Arbeit Sherlock. Nachforschungen müssen angesetzt werden. Sofort!!// Takeda stand eilig auf, warf noch einen Blick auf Yuu Shiroyama und verschwand aus dem Raum, das gleich darauf eine Ärztin betrat, die den Schwarzhaarigen untersuchte.

Nach einigen Minuten entschied sie sich, ihn zu röntgen, rief nach Helfern und ließ ihn dort hinbringen. Nachdem festgestellt worden war, was mit dem zerbrechlichen Mann war, legte man ihm Schuldbewusst Gips, Schienen und Verbände um. Schriftlich bemerkten sie, warum er sich so verletzt hatte und brachte ihn stumm zurück auf sein Zimmer.

Die Lampe über der Intensivstation leuchete rot. Reita wurde versorgt. Das Messer aus seiner Brust genommen, nachdem er zusätzlich noch betäubt wurde, denn er könnte ja überraschend aufwachen, und alles nötige getan, um seinen Zustand zu bessern. Zum Glück hatte das Messer nicht sein Herz getroffen, aber erheblichen Schaden hat es trotzdem verursacht. Trotz alledem... würde er es überleben. Wenn der Patient einen starken Überlebenswillen hat, dann kann es nur gut ausgehen.

Nach Untersuchen konnte man auch feststellen, wie er im Gefängnis behandelt worden sein musste.


Diesen Tag würde wohl niemand jemals wieder vergessen können...


Kapitel 17 - Wie alles zusammen kam...

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