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Um sicher zu sein gab es nur eine Möglichkeit. Schweigen...
安全であるために一つ可能性だけがある。暗黙。

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Kapitel  23 - Vergangenheit ist Zukunft

 

~+~+~
 

 

Wie lange war das her, das Reita ihn so behandelt hatte? Ihn so berührt hatte? Es schien eine Ewigkeit her zu sein...
 

Hizumi war unglaublich sanft. Vorsichtig dirigierte er Aoi in einen weichen Sessel und fuhr mit der Behandlung mit schier unendlicher Geduld fort. "Shh... red nicht so einen Mist. Ich möchte dir helfen und ich habe kein Problem damit. Ich verstehe was davon, also hab keine Angst, auch wenn es brennt. Es hilft dir schneller gesund zu werden." Hizumi sah sehr wohl den erschrockenen, ängstlichen Blick des anderen und sein Herz wurde schwer vor Trauer. Was hatte man diesem Menschen nur alles angetan? Kurz ballte er die Faust vor Wut. Dafür würden diese Mistkerle büßen, das schwor er sich und Aoi und er würde höchst persönlich dafür sorgen.
 

Ächzend stand der Schwarzhaarige wieder auf, als Hizumi ihn dazu antrieb, sich wieder auf die wackligen Beine zu stellen und folgte stumm der Richtung, die ihm der andere durch einen Fingerzeig andeutete. Beim Laufen fühlte sich Aoi, als wäre er in Watte gepackt. Die plötzliche Nähe, die ihm normalerweise abstieß und Angst bereitete, hüllte ihn ein und machte ihn taub für solche Empfindungen. Warum war er nur so schwach? War er das vielleicht schon immer gewesen? Hatte man deswegen solch schlimme Taten mit ihm machen können? Hatte er sich nie gewehrt?

//Unsinn...//, dachte er, doch auch sein Denken schien sich verabschieden zu wollen. Hatte ihn Hizumi irgendetwas gegeben. Eine Droge oder ähnliches? Dieses Schwebegefühl kannte er noch aus seiner Vergangenheit. Erst hatte ihn immer die Melancholie gepackt, wenn sein Onkel bei ihm gewesen war, dann war es diese Droge gewesen, die dieser Kerl, der ihn erst ins Gefängnis gebracht hatte, ihm gespritzt hatte, ohne das er etwas hätte dagegen tun können und nun...? Was war nur mit ihm los? Was hatte Hizumi mit ihm getan? War vielleicht etwas in der Schüssel Wasser gewesen, in diese er sein Gesicht hatte eintauchen lassen? //Unsinn...!//, dachte er wieder, fast verzweifelt und krallte sich unbewusst in einen Arm Hizumis. Mit zusammengezogenen Augenbrauen und nachdenklich verzogener Stirn, hatte Aoi die Augen geschlossen und ließ sich ganz vorsichtig in dem Sessel nieder, wobei er das Gesicht noch ein wenig mehr verzog, aber eher vor Schmerz. Auch wenn der Sessel so weich wie etwas war, worauf er seit Ewigkeiten nicht mehr gesessen hatte, konnte er es dennoch nicht ermöglichen, ihm die Schmerzen zu nehmen.

Und dann... wie er da so saß und die Augen zögerlich öffnete, erschien vor ihm plötzlich das Gesicht Reitas, welches zu einer wütenden Grimasse verzogen war.

Ganz groß wurden Aois Augen, als er Hizumi so ansah, der plötzlich das Gesicht seines Mitleidensgenossen und Geliebten hatte.
 

„Jetzt bekommst du endlich die Ablenkung, die du dir so sehnlichst gewünscht hast. Und Aoi? Freust du dich nicht? Ich hoffe, du genießt es, denn es wird das Letzte sein, was du je wieder bekommen wirst!“
 

"Was...?", hauchte Aoi geschockt und starrte Hizumi aus leeren Augen an, während Tränen über sein Wangen liefen. "N-nein... ich...", versuchte er sich zu erklären, aber so plötzlich wie Reitas Gesicht aufgetaucht war, so schnell war es auch wieder verschwunden. Was meinte Reita nur damit?!
 

Hizumi starrte ihn erschrocken an, als er so wirr daher redete. "Aoi? Aoi ganz ruhig... Dir passiert nichts... Siehst du?" Er zeigte ihm seine leeren Hände. "Ich tue dir nichts... Hast du Schmerzen? Sind da Verletzungen, von denen ich nichts weiß? Bitte Aoi, du musst lernen, mir zu vertrauen. Alles was ich will ist, dir zu helfen, dass du schnell wieder gesund wirst. Aber dazu musst du ehrlich zu mir sein, hörst du mich?", fragte Hizumi sanft und hockte sich vor ihn, ohne ihn zu berühren.
 

Verwirrt blinzelte der Schwarzhaarige die Illusion weg und fragte sich verwundert, warum Hizumi ihm seine Hände zeigte. Kurz schüttelte er den Kopf, um wieder etwas klarer zu werden und sah wie ein begossener Pudel wieder zu ihm auf. "Es... Ich hab...", begann er zögerlich, bis sich aber auf die Unterlippe. //Nein, das klingt doch verrückt...// Sein Blick huschte auf, als sich Hizumi plötzlich vor ihn hinhockte. "Ich...", begann Aoi wieder und senkte beschämt den Blick. "Ich hab nur eben... an Rei denken müssen... Ob es ihm wohl gerade gut geht? ... Noch gut geht?", fragte er mit betrübter Miene in den Raum und ließ den Blick auf seine Hände sinken.

Als Hizumi wissen wollte, ob er noch weitere Verletzungen hatte, nickte der Schwarzhaarige beschämt. "Am ganzen Körper und... u-und in der Seele...", murmelte er etwas melancholisch klingend und schloss die Augen. "Halt ich dich nicht von deiner Arbeit ab? Ich bin dir doch sicher lästig auf Dauer, hm...?", seufzte er schwer und sah hinter seinem langen Pony, der ihm ins Gesicht gefallen war, zu ihm hinunter.
 

Hizumi lächelte ihn aufmunternd an. "Ihm wird bis zum Morgengrauen nichts geschehen und bevor ihm was passieren kann, haben wir ihn befreit. Du wirst sehen, Aoi. Wir sind die Besten und Sakito war klug, uns auszuwählen." Er nickte ihm zu und hörte sich dann an, wo Aoi verletzt war, nickte wieder, dieses Mal aber mit einem traurigen Blick. "Deine Seele werde ich nicht ganz heilen können..., aber ich kann dafür sorgen, dass deine körperlichen Wunden verschwinden und dir nicht mehr schmerzen. Nein... du hälst mich auch nicht ab, ich kann all meine Zeit dir widmen.", sagte er und sah ihn an. "Du müsstest jetzt etwas tun, was du sicherlich nicht gerne magst... Aber wenn ich die anderen Verletzungen versorgen soll, musst du deine Hose ausziehen... Nur kurz, bis ich fertig bin, ja?"
 

Bei Hizumis Worten sah er auf. "Und wer seid... IHR?", fragte er neugierig und ein kleines hoffnungsvolles Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. "Hoffentlich hast du Recht.", setzte er dann nach kurzer Zeit leise hinzu und knetete seine Hände nervös in seinem Schoß. Noch immer schwirrte die Erinnerung an Reitas Worte in seinem Kopf herum. //Aber... er hilft mir doch nur...//, dachte er hilflos und schluckte. Warum schlug sein Herz nur so schnell? War es wieder die altbekannte Angst? Aber vor was? Vor Hizumi musste er sich doch nicht fürchten, oder? Vor Reitas Worten? Aber... sie waren doch nicht wahr... oder?

Scheiße... warum war er nur immer so unsicher...?!

Ein wenig zu langsam blickte Aoi wieder auf, nachdem Hizumis Worte verklungen waren. //I-ich soll meine Hose ausziehen...?!//, wiederholte er dessen Worte im Kopf und öffnete stumm den Mund, um zu protestieren. //Sag was!//, orderte er sich selbst dazu an, doch der Kloß in seinem Hals war zu groß, um ihn auch nur irgendetwas erwidern lassen zu können.

Und warum verdammt nochmal nickte er jetzt?! War er schon so fertig, das er nicht einmal mehr dem eigenen Willen durchsetzen konnte?!

Entsetzt weiteten sich Aois Augen, als er den eben gedachten Satz sich noch einmal durch den Kopf gehen ließ. //N-nein! I-ich will.... I-ich brauche nur Hilfe!//, versuchte er seinem Gewissen zu erklären und erhob sich langsam.

Wieder musste Aoi schlucken, doch der Kloß in seinem Hals wollte nicht verschwinden und während er den Blick ängstlich und verlegen zugleich niederschlug, griff er mit zitternden Händen zum Bund der Hose, um die Knöpfe daran wie in Zeitlupe zu öffnen.

//Es ist nicht der Boss... nicht mein Onkel... E-es ist... NUR... Hizumi...//, dachte er immer wieder, um sich etwas Mut zuzusprechen, welcher seinen Herzschlag wieder etwas normaler schlagen lassen und seinen Atem drosseln sollte, der unregelmäßig in seine Lungen gepumpt wurde. //Nur Hizumi, der meine Wunden säubern möchte. Mehr nicht...//

Ganz blass war Aoi geworden, als seine Hose zu seinen stark zitternden Knien hinunterrutschte.
 

Es tat Hizumi furchtbar Leid, dass er Aoi so aufregen musste... Doch wenn er ihm helfen wollte, war das der einzige Weg. Es machte ihm Sorgen, dass der Junge nicht sprach, doch er konnte sich denken, dass er keine schönen Gedanken hatte... So schnell er konnte, doch dennoch gründlich, versorgte er seine Wunden und verband sie. Dann zog er Aois Hose wieder hoch, um ihm die Angst zu nehmen und ihm zu zeigen, dass er ihm nichts tun würde. Hizumi konnte nicht anders... Er nahm den zitternden Jungen fest in die Arme und drückte ihn an sich, streichelte ihn beruhigend...
 

Und wie ihn Hizumi so versorgte, wuchs in Aoi der Wunsch, dessen Haut noch ein wenig länger... kosten zu können. Hin und Hergerissen zwischen der Vergangenheit... dem Jetzt... den Schmerz, verbunden mit den Schauern, die über seinen Körper rieselten, wenn Hizumi seine empfindliche Stelle in der Kniekehle berührte, so wie es Reita zuvor noch nie getan hatte, und den Angstschauern, die ihn überkamen, wenn er sich seinem geschändeten Schritt näherte.
 

Wenn Hizumi die Wunden berührte, biss sich Aoi auf die bereits leicht aufgeplatzte Unterlippe.

Wenn er sie desinfizierte, kamen leise Schmerzenlaute aus seinem ebenso vielfach geschändeten Mund.

Wenn Hizumi seine Kniekehle berührte, zwang er den Drang zurück, leise aufzustöhnen und wenn er sich seinem malträtierten Hintern oder seinem Schritt näherte, an dem ebenso viele Wunden waren, wie an seinem restlichen Körper, krallte er sich unbewusst noch mehr in Hizumis Schultern, an denen er sich festhielt, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.
 

Keinen klaren Gedanken konnte er mehr fassen, so viele Gefühle überschwemmten sein Gefühlszentrum und machten es schier taub.

Als Hizumi schließlich fertig damit war, seine Wunden zu reinigen und zu desinfizieren und seine Hose wieder an ihren rechtmäßigen Platz an seinen Beinen hochzuziehen und sogar die Knöpfe zu schließen, glaubte er, sein Herz würde ihm aus der Brust springen, so schnell schlug es ihm gegen den Brustkorb. Unbemerkt hatten sich Tränen auf seine Wangen geschlichen, die ihm die Sicht immer mehr raubten. Nicht nur wegen dem Gefühlschaos, das in ihm herrschte, sondern auch der Dankbarkeit wegen, ließ er seinen Emotionen freien lauf.

"Danke...", schluchzte er ungehalten und wehrte sich nicht einmal, als Hizumi in den Arm nahm und ihm über den Rücken strich. Zu angenehm fand er dieses Gefühl von... ja... Liebe? Freundlichkeit? Er wusste nicht, wie er Hizumis Verhalten einordnen sollte, aber warum darüber nachdenken und sich noch mehr den Kopf darüber zerbrechen, wenn doch gerade das Ungewisse so schön zu sein schien...

Und eben weil er sich nach diesem Gefühl sehnte, was er sein Leben lang nie bekommen hatte, legte nun auch Aoi seine Arme um den anderen und sein Gesicht barg er in Hizumis Halsbeuge. "Danke."
 

Hizumi bemerkte wohl die vielen unterschiedlichen Gefühle, die in ihm vorgingen, doch er sagte nichts, war einfach behutsam und vorsichtig. Es schmerzte ihn, dass einem Menschen soviel angetan wurde, auch wenn er selbst nicht gerade zimperlich war, wenn es um Verhörmethoden oder Foltern ging, so schien ihm dieser junge Mann ein Engel zu sein... Ein Engel, der Hilfe brauchte, der aus dem Himmel gestürzt war und hier auf der Erde geschlagen und seiner Flügel beraubt wurde...
 

Hizumi wunderte sich, bis gerade eben wusste er nicht einmal, dass er zu solchen Gedanken fähig war, doch die Anwesenheit Aois brachte in ihm so einiges durcheinander... Leise nur hörte er das geschluchzte "Danke" und einigermaßen überrascht sah er Aoi an. Noch überraschter war er allerdings, als Aoi sogar die Umarmung erwiderte... Gewissermaßen hilflos strich er dem anderen über den Rücken und tröstete ihn. "Hey... Engel... Nicht weinen...", murmelte er unbewusst, wollte diese Worte nicht aussprechen, sondern tief in seinem Herzen bewahren...
 

Aoi entging der überraschte Blick Hizumis, da sein Gesicht ja nun derzeitig in dessen Halsbeuge eingebettet war, doch das etwas unsichere Streicheln entging ihm keineswegs.

Und da war es wieder - Sein Gewissen.

Schließlich 'bedrängte' er hier gerade sinnlos den unschuldigen Hizumi. Vielleicht wollte der andere gar nicht, das er seinen dreckigen Körper an ihn drückte?

Wie von der Hornisse gestochen trat Aoi einen Schritt zurück. "T-Tut mir Leid... das... das ich dich... also... dich umarmt... hab... Kurzschlussreaktion... denk ich...“

Und was murmelte Hizumi da gerade? Fassungslos riss Aoi die Augen auf und starrte Hizumi an, während er sich seinen fast geflüsterten Satz noch einmal durch den Kopf gehen ließ. //Ein... E-Engel?!//

„W-warum sagst du sowas...?", hauchte er mit geschwächter Stimme und wischte sich über die feuchten Wangen. "Ich bin doch kein Engel...", setzte er dann flüsternd mit leicht erhöhter Stimme hinzu, weil sein Herz wieder einen Satz gegen seine Brust gemacht hatte.
 

Warum schmerzte es ihn nur so, die Wärme und Geborgenheit zu verlassen, die ihn eben noch umhüllt hatte?
 

Einen ungläubiges Japsen entkroch seiner Kehle und schnell legte sich Aoi eine Hand auf den Mund, bevor noch mehr solcher verräterischen Laute sein momentanes Gefühlschaos preisgab. Seine erneut durch Tränen schimmernden Augen schlug er peinlich berührt nieder und allmählich glaubte der Schwarzhaarige, seine Welt geriet aus den Fugen.
 

Er knickte ein, da er sein Gewicht nicht länger hatte halten können und fiel direkt in Hizumis starke Arme, die ihn ihn sofort auffingen, als er ihn schwächeln sah.

Aoi konnte ihm vertrauen... das wusste er spätestens jetzt und doch... zu was ihn das bringen würde, konnte er sich noch nicht erahnen...

"Halte mich...~", hauchte er ein wenig hoffnungsvoll und spürte die Wärme, die von Hizumi ausging und die ihm willkommen hieß.

Seelig lächelnd schloss Aoi die Augen und lehnte seine Stirn gegen Hizumis Brust. Kam ihm das nur so vor, oder schlug dessen Herz ungewohnt schnell?
 

Hizumi wurde feuerrot. Er hatte das mit dem Engel laut ausgesprochen? Verdammt.. was musste Aoi jetzt denken? Doch der war mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt, sonst würde er jetzt nicht so stottern, oder? "Schon gut.", beruhigte er ihn sanft. Nur wenige Sekunden später kippte der junge Mann nach vorne, als habe ihn alle Kraft verlassen. Hizumi griff zu und fing ihn auf, bevor er auf dem Boden aufschlagen konnte. Dann hörte er die geflüsterten Worte. "Halte mich..." Vertraute er ihm endlich? Dieser junge Mann war etwas besonderes, das stand für ihn fest. Sein Herz schlug schnell und schmerzhaft gegen seine Rippen, als er Aoi an sich drückte und festhielt. Er erinnerte sich wieder an den Kuss...

"Setz dich wieder..", sagte er schnell. "Ich besorge dir etwas zu essen."

Würde er jetzt seinem Verlangen nachgeben, würde er Aois Vertrauen missbrauchen und vielleicht alles verlieren..
 

"Hm...~ Setzen...? Hm... 'kay...~", murmelte Aoi etwas trunken von der Nähe Hizumis und seufzte traurig auf, als er diese erneut hinter sich ließ und mehr oder weniger zur nächsten Sitzgelegenheit schwebte.
 

Warum fand der andere nur immer wieder Wege, ihn los zu lassen? Konnte er ihm das nicht irgendwie verbieten?
 

//Gott, was denke ich eigentlich...?! Hatte Rei doch recht gehabt? War er wirklich so schlimm? War es wirklich schlimm, sich ein wenig nach Nähe zu sehen?//

"Hizu...~ Ich mag nichts essen. Setzt du dich...? Zu mir...?", fragte er ein wenig wie ein schmollendes Kind und hätte sich am liebsten für den Ton geschlagen. Er wollte doch nicht nach seiner Nähe betteln!
 

Hizumi lächelte. "Na gut, aber eine Kleinigkeit brauchst du, okay?" Er machte ihm Ramen.

Dann kam er mit dem dampfenden Plastikbecher und Stäbchen zurück und setzte sich neben Aoi. "Vorsicht, es ist heiß.", warnte er ihn und lächelte. Warum lächelte er so oft? Was war aus dem harten Leader geworden? Verweichlichte er mittlerweile?

Doch der junge Mann hatte ihn völlig in seinen Bann geschlagen, mit seiner unbeholfenen, schüchternen Art...
 

Enttäuscht seufzte Aoi auf. Schon wieder war er weg... und er wusste, das es kritisch mit dem Essen werden könnte. Er hatte wirklich gar keinen Hunger! Warum nur, wollte Hizumi unbedingt, das er etwas aß? War er ihm zu dünn?

//Was sollte es ihn interessieren?//, schoss ihm die Frage durch den Kopf und wieder verschwand der Glanz aus seinen Augen, den er bei der Bedeutung, Hizumi würde sich gleich neben ihn setzen, bekommen hatten, und machte dem eines zerknitterten Gesichtsausdruckes platz. //Rei wird mir nicht böse sein, wenn ich etwas... nur ein ganz klein wenig...(!) die Nähe eines anderen genieße... Hoffe ich... Muss er es doch nicht erfahren.... oder? Verdammt was ist nur mit mir los?! Das passiert, wenn man anfängt zu vertrauen!//, dachte Aoi bitter und zuckte erschrocken zusammen, als Hizumi mit einem Plastikbecher und Stäbchen wieder kam.

Was sollte denn das? Essen in Plastikgeschirr? Verwirrt sah er auf die Nudeln nieder, die Hizumi so schnell zubereitet hatte und sah dann fragend zu diesem auf. "Ist es neuerdings Mode, so zu essen?", wollte er wissen und legte den Kopf schief. Bei dem Anblick der glibbrigen Nudeln verzog der Schwarzhaarige das Gesicht. Zaghaft stubste er mit einem Stäbchen die Nudeln an. "Hizumi, ich habe wirklich... keinen Hunger...", murmelte er und schluckte schwer.
 

Hizumi lachte, als er den scheuen Blick sah und die Frage hörte, ob es Mode sei. "Nun ja, ich kann nicht kochen, also... deshalb..." Verlegen kratzte er sich am Kopf. "Probier mal. Es schmeckt nicht schlecht.", versuchte er es weiterhin. "Die Salbe, mit der ich deine Wunden behandelt habe, ist Medizin.", begann er zu erklären. "Der Wirkstoff hilft deinem Körper, die Verletzungen schneller zu heilen. Doch wenn dein Körper zu schwach ist, wirst du einen Zusammenbruch erleiden. Und das will ich nicht. Also bitte ich dich, iss etwas. Es schadet dir nicht und du hast schon lange nichts gegessen, dein Körper muss sich erst wieder daran gewöhnen." Er schwieg einen Moment, dann sah er ihn offen an.

"Bitte.", sagte er mit eindringlicher Stimme.
 

Verwundert hob der Schwarzhaarige den Blick, als er Hizumi lachen hörte. Neidisch darum, das der andere es konnte, starrte er ihn für einen kurzen Moment an, ehe er den Blick verlegen auf die Nudeln senkte, die ihm Hizumi noch immer hinhielt. Zögerlich griff er nach dem Plastikbecher und den Stäbchen, behielt sie aber vorerst nur in seiner Hand, da er sich nicht dazu aufraffen konnte, davon zu essen. Es würde eh rasch bald wieder den Weg hinaus in die Freiheit finden.

Als Hizumi dann allerdings von der Salbe erzählen zu begann, mit welcher er ihn eingesalbt hatte, spitzte Aoi neugierig die Ohren und lauschte seiner Erklärung. Bei dem Wort Zusammenbruch, ruckte sein Kopf in die Höhe. "Wie Z-Zusammenbruch?", harkte er ungläubig nach und blickte Hizumi aus großen Augen verwirrt an.

Kaum hatte er dies jedoch gefragt, wurde er wieder auf das Essen gelenkt und immer noch verwirrt, legte sich Aois Stirn in Falten. "Humpf...", machte er leise und biss sich auf die Unterlippe. Er musste also essen. Ob er nun wollte oder nicht. "H-Hizumi ich...", wollte er wieder zum Protest ansetzen, da ihm allein schon vom Anblick schlecht wurde, als diese ihm einem einzigen Wort die Sprache nahm. Stumm starrte er den etwas Kleineren an und wusste nicht, was er darauf antworten sollte. War dem anderen die Tatsache, das er essen sollte, so wichtig?!

Unschlüssig ließ er den Blick langsam sinken und starrte die fast nur flüssige Brühe trocken schluckend an.

Dann nahm er die Essstäbchen in einen etwas festeren Griff und ließ sie in das Essen gleiten. Aois Brustkorb hob senkte sich unterdessen wieder in einem etwas schnellerem Tempo und machte es ihm schwer, die Ruhe zu bewahren. Es war doch nur Essen... oder? Das konnte doch nicht... SO... schwer sein!

Tief einatmend nahm er ein paar Nudeln mit den Stäbchen auf und hob sie aus der Flüssigkeit. Dann ließ er sie abtropfen, um Zeit zu schinden. Dann schloss er seine Augen, um sich den Anblick zu ersparen, und führte die Nudeln mit zittrigen Händen zu seinem Mund. Doch eben weil sie so zitterten, verloren die Stäbchen den Halt und ließen die Nudeln auf Aois Hose hinunter fallen. Erschrocken riss dieser die Augen auf, welche sich sofort mit Tränen füllten, als er die Hitze auf seinem Schoß spürte und die Flüssigkeit, die durch die dünne Hose zu seinen Beinen vordrang und an ihnen hinab lief. Schmerzerfüllt sah er auf seine Hose hinab. Ein Beben ging durch seinen Körper.

"I-ich bin zu nichts fähig...", schluchzte Aoi und versuchte die Nudeln von seiner Hose aufzulesen. Den Plastikbecher hatte er vorsichtshalber Hizumi in die Hand gedrückt, bevor er ihn auch noch aus Schwäche fallen ließ.
 

"Ohhh Aoi!" Hizumi erschrak, stellte die Nudeln schnell weg und versuchte Aois Hose zu säubern, merkte zu spät, wo seine Hand war... Doch als er seine Tränen sah, war es um ihn geschehen... Er zog Aoi die Hose aus, tupfte die heiße Flüssigkeit weg und erst dann wurde ihm bewusst, dass er vor einem halbnackten Mann kniete und diesem mit einem kühlen Handtuch den Schritt kühlte...
 

Er war ja schon erschrocken gewesen wegen seiner eigenen Tollpatschigkeit, aber noch mehr erschrak er, als Hizumi einen erschreckten Ausruf von sich gab. Sein Kopf ruckte nach links und so schnell konnte er Hizumis Reaktionen gar nicht folgenn, war dieser schon damit beschäftigt, mit einem Lappen - Wo auch immer er diesen plötzlich her hatte - den dünnen Stoff über seinem Schritt zu rubbeln.

//H-Hilfe!//, dachte Aoi panisch und schlug sich die Hand vor dem Mund, um nicht zu laut und schmerzhaft aufzustöhnen. Scheiße tat das weh! Die heiße Flüssigkeit war ihm ja nur allzu unbekannt und so schon längst nicht mehr das Schlimmste an der Sache, doch als Hizumi da... mit diesem Lappen... über seinen eh schon geschundenen Schritt... Das war zu viel des Guten.

"H-Hizumi...", wimmerte Aoi schwach und versuchte den anderen von sich zu drücken, doch der Schwarzhaarige war bereits aufgesprungen, um ihn aus seiner Hose zu zerren. Geschockt schrie Aoi auf und krallte sich in die Couchlehne fest, um nicht davon runterzurutschen. Warum tat Hizumi das? Warum gerade er?! Gerade jetzt, wo er ihm doch vertrauen wollte...!?

Aoi konnte nicht wahrhaben, das sich jemand so um ihn sorgte, das er ihm sogar die Hose runterreißen wollte, um seine Schmerzen zu lindern. Denn diese Behandlung tat nur weh - Viel zu hektisch war sie - und erinnerte ihn an die letzten Monate seiner Gefangenschaft und an die vielen Qualen, die er erleiden musste.

Gelähmt vor Angst, schaffte er es nicht einmal nach dem anderen auszutreten, als dieser plötzlich seinen Schritt berührte. Noch mehr Tränen brachen aus Aois Augen hervor und wieder schrie er auf. Warum half ihm niemand?!

Deshalb hatte Hizumi also die Tür geschlossen! Er hatte es von Anfang an gewusst! Wer die Tür hinter sich zuschloss, hatte nichts Gutes im Sinn. Warum war er nur so dumm gewesen?!

"Hizumi bitte...!", versuchte er noch einmal, jedoch stöhnte er vor Schmerz auf und krümmte sich auf der Couch zusammen, als diese Berührungen ihm zu viel wurden. Sah er nicht, das er darunter litt? Sah er nicht die vielen Wunden und die an seinem Schritt?! Die vielen violett und grün angelaufenen Blutergüsse, Kratzer, ja sogar Nähte?!
 

Wie oft musste er noch brutal genommen werden, bis es jemand verstand, das er nicht mehr konnte?!
 

Wieder stöhnte er schmerzhaft auf. Er hatte das Gefühl, das sein Glied vor Schmerz anschwoll. Heftig bebend hatte Aoi die Beine angezogen. Den Schmerz ignorierend, die sich durch diese Stellung ergaben, schluchze er ungehalten in seine Hände, die er sich vor sein Gesicht hielt.

Er ignorierte die leisen Rufe in seinem Kopf, das Hizumi ihm vielleicht nur helfen wollte. Zu groß war die Angst und zu groß war der Schmerz, doch verletzt zu werden und das gerade Hizumi sein Vertrauen missbrauchte. Hizumi, dessen Nähe er sich noch vor wenigen Minuten gewünscht hatte...
 

Hizumi starrte ihn an, doch das kühlende Handtuch war das einzige, was bei einer solchen Verbrennung wirklich half. Sein Herz schlug schnell und drohte zu bersten, als er sah, wie sehr Aoi litt.. Doch aufhören brachte nichts... Hizumi biss sich hart auf die Lippen und machte weiter, kühlte Aois Schritt so weit, bis er keine Hitze mehr spürte. Dann nahm er den Lappen vorsichtig weg und erklärte während dessen, warum er das getan hatte. Aoi hörte ihm nicht mal zu, war viel zu sehr gefangen in seiner Angst... Hizumi wiederholte seine Worte, lauter nun als vorher, eindringlicher. Dann stand er auf und holte ihm eine frische Hose. Es tat ihm Leid, dass er Aoi das hatte antun müssen...
 

Sich unterdessen in den Arm beißend, um nicht alles vor Schmerzen zusammenzuschreien, hatte Hizumi seine verkrampften Beine entwirrt und tupfte weiter mit einem kühlen Handtuch in seinem Genitalienbereich herum, um auch den letzten Rest an heißer Ramenflüssigkeit verschwinden zu lassen. Immer wieder zuckte seine Hüfte entgegen der Behandlung weg, doch so eingeengt, wie er sich selbst durch die Haltung zuzuschreiben hatte, blieb ihm keine Chance dem zu entfliehen. Er war zu schwach, um aufzusprigen und die Tür mit Gewalt aufzubrechen. Er war verloren...

Verloren in Hizumis vorsichtigen Berührungen, der verbotenen Haut auf seiner.
 

Was Reita wohl sagen würde, wenn er ihn so sehe...?
 

Als sich Hizumi von ihm entfernte, hörte das starke Brennen auf, welches durch die Reibung dieses Stoffes auf seiner geschundenen Haut aufgekommen war und das Beben seines Körpers wurde weniger. Auch das laute Schluchzen wurde leiser. Ängstlich lugte er an seinen Beinen vorbei zu Hizumi, der mit einer neuen Hose wiederkam.

Wie hinter einer dicken Schallmauer umgeben, nahm er kaum verstehen, was Hizumi ihm sagen wollte, doch das er anscheinend nichts Böses im Sinne hatte, erkannte er durch den traurigen Blick, den Hizumi ihm schenkte und durch die Geste, ihm einer seiner Hosen zu schenken.

Er hatte überreagiert... Überreagiert in dem Sinne, Hizumi zu beschuldigen, etwas so Niederträchtiges zu tun... Aber woher sollte er wissen, das er ihm nichts hatte antun wollen?!
 

"H-Hi... Hizumi...", murmelte er mit zittriger Stimme und sah ihn aus großen angeschwollenen Augen an, eher er die sie durch seine Hände verdeckte und das Gesicht von ihm abwandte.

Konnte er ihm jetzt noch in die Augen blicken?

Er wusste nicht, was er sagen sollte.

Sich entschuldigen? Aber Hizumi trug selbst Schuld daran, wenn er ihn ohne Vorwarnung so hart 'testete', ob er ihm auch wirklich vertraue.

Er hatte wohl eindeutig versagt...

"Hizu...", begann er wieder zu murmeln und schüttelte traurig den Kopf. Die Hände ließ er sinken.

Seine Augen weiteten sich, als er selbst das Chaos erblickte, das sich in seinem Schoß abspielte. Er schluckte.
 

Hizumi sah ihm direkt in die Augen. "Aoi... hör mir zu. Ich wollte dir nichts tun. Bitte hör auf zu weinen. Es ist alles okay, dir geschieht hier nichts... Aber... wenn du dich nicht beruhigst, dann muss ich dich küssen... Luftentzug ist sehr hilfreich bei massiver Aufregung habe ich gelesen, und wenn du weiter so machst, dann hyperventilierst du. Also... beruhige dich wieder, Aoi... hier... die Hose sollte dir passen..."
 

Aoi sah auf in Hizumis Augen, die ihn direkt zu durchleuchten schienen. Er schluckte. Die ersten Worte, die dann über Hizumis Lippen folgten, beruhigten ihn sogar wirklich etwas und Aoi wischte sich nickend die Tränen aus dem Gesicht. Dann, wie er den Arm vor den Augen hatte, drohte ihm Hizumi gelassen, das er ihn küssen müsse, wenn er sich nicht beruhigte. "W-was?", fragte er und verschluckte sich beim hastigen Luftholen. Aoi hustete kurz, ließ seinen schmächtigten Körper dabei erzittern. "W-wie kannst du das nur so ruhig sagen?"

Zögerlich griff er nach der Hose. Sie anzuziehen würde Schmerzen bedeuten.
 

War er pervers, wenn ihm Hizumis Worte und seine Art anmachten?
 

Die Hände ballend schluckte er erneut. "Scheiße... echt toll Hizumi...", murmelte er mit rotglühenden Wangen und ließ sich vorsichtig zurücksinken. "Da is' so peinlich...~", setzte er fast flüsternd hinzu und warf sich die Hose über seinen Schritt. Hoffentlich hatte der andere nichts bemerkt...

"Ich hyperventiliere, wenn ich will.", meinte er trotzig und ignorierte die Schmerzen in seinem Schritt.

Er war schon kurz davor, Hizumi zu fragen, ob er duschen könne, aber dann würde die Salbe auch mitweggeschwemmt werden und dann wäre alles umsonst gewesen. Also hieß es abwarten.
 

Hizumi grinste ihn an, doch nicht irgendwie böse, sondern eher etwas belustigt. "Jetzt mach dir nichts draus. Ich sagte, 'wenn' du weiter machen würdest, dann wäre das eine Möglichkeit, dich davon abzubringen." Er holte eine Decke und legte sie über Aois Beine. "So... besser? Aoi, sieh mich an. Ich weiß, dass du große Angst hast. Aber ich tue dir nichts." Er umarmte ihn wieder und hob dann den Becher Nudeln auf, verschwand kurz in der Küche und kam mit einer Schüssel, in denen die Nudeln nun ohne Suppe waren, wieder. "So... vielleicht kannst du es so besser essen?", fragte er und hatte auch eine Gabel mitgebacht.
 

Aoi grummelte nur leise vor sich hin und beobachtete interessiert, wie Hizumi eine Decke aus einem Schrank nahm und sich ihm damit näherte. Fragend hob er die Brauen, keuchte überrascht auf, als er die Decke auf seine Beine legte. Schnell ließ er die Hände darunter wandern, um das Gewicht der Hose und der Decke von seinem Schritt wegzuhalten, während er sich dabei auf die Unterlippe biss. Dann sah er zu Hizumi auf und schluckte. Fast kam es ihm vor, als ob der andere das mit Absicht machte, als er ihn auch noch umarmte und er wieder diese wohltuende Wärme spürte, das durchs Hizumis Körper zu ihm vordrang. Ein angenehmer Schauer strich über seinen Rücken und bemerkte seufzend, wie sich seine Nackenhaare aufstellten. Zögernd nickte er und versuchte die Wellen der immer offensichtlich werdenden Erregung zu verdrängen. //Scheiße... Warum tut er nichts?!//, fragte er sich in Gedanken und riss geschockt die Augen auf, als er den Sinn hinter seinen eigenen Gedanken erkannte.

//Nein, du bittest ihn nicht darum...!//, mahnte er sich und hätte am liebsten wieder in seinen Arm gebissen, um seine Lippen etwas zu schonen und weitere Laute im Keim zu ersticken, doch sein Arm wurde bereist woanders gebraucht.

Zu allem Übel kam dann auch noch Hizumi mit einer Schüssel wieder, die verdächtig nach Essen roch. Aoi verzog das Gesicht und ließ den Kopf abweisend nach hinten auf die Lehne gleiten. "Ich mag nicht...~ Du bist hartnäckig...", grummelte er und linste aus einem Auge zu Hizumi und dem Essen. "Wenn du es unbedingt möchtest... Würdest... würdest du mich... vielleicht... füttern? Ich will nicht schon wieder etwas fallen lassen. Nochmal so eine Behandlung und ich sterbe...", meinte er leidend und wandte das Gesicht an Hizumi. "Aber ich ess nicht alles davon.", warnte er ihn und starrte die Nudeln böse an.
 

Hizumi verdrehte leicht gespielt die Augen. "Du bist ganz schön anstrengend, weißt du das eigentlich?" Er seufzte und setzte sich dann aber auf die Lehne, begann Aoi zu füttern. "Was ist eigentlich dein Problem? Hast du immer noch so starke Schmerzen? Wenn das nicht aufhört, müsste man mal einen Arzt zu Rate ziehen, aber ich denke nicht, dass du das willst, also musst du erstmal mit mir vorlieb nehmen. Wenn du gegessen hast, muss ich mir das nochmal ansehen, ja? Tut mir Leid..." beruhigend strich er ihm durchs Haar.
 

Kurz weiteten sich bei Hizumis Worten Aois Augen, ehe er sie traurig niederschlug. Auch schloss er leise aufjapsend die Augen und verzog die Stirn, als sein Herz für einen kurzen Moment ausgesetzt hatte. Dann musste er schlucken. "T-tut mir Leid.", murmelte Aoi ehrlich und fühlte sich mies. Warum musste er für alle auch immer solch eine Belastung sein?!

Verbissen sah er wieder auf, wollte noch etwas sagen, aber da hatte Hizumi ihm auch schon die Gabel in den Mund gestopft. Erstickt japste er auf, zwang alle Proteste und Würgereize so gut wie möglich hinunter und nahm die Nudeln zögerlich an. Er wollte Hizumi nicht weiter zur Last fallen, also versuchte er, dieses Mal ohne Proteste und kindische Zickereien, die Hilfe, die ihm Hizumi bot, anzunehmen. Aoi zwang sich sogar dazu, die Nudeln hinunterzuschlucken und glaubte im nächsten Moment, er würde ersticken. Doch anstatt zu husten, hielt er sich die Hand vor den Mund und versuchte die Nudeln unter Tränen hinunterzuschlucken. Als er die erste Ladung geschafft hatte, ohne dem Würgereiz eine Chance zu geben, bekam er von Hizumi auch schon die Nächste und er verzog das Gesicht, schluckte aber jedes Kommentar mit hinunter. Und je mehr er aß, desto größer schienen seine Bauchschmerzen anzusteigen, doch Aoi blieb tapfer und versuchte weiterhin Hizumi den Gefallen zu tun, während er sich unter der Decke mit einen Hand den Bauch hielt und sich leicht dabei verkrampfte.

Unbekümmert saß Hizumi neben ihn und redete einfach drauf los. Aoi hatte Mühe seinen Worten zu folgen, doch als er ihn auf seinen Schritt ansprach und ihm zusätzlich durch's Haar strich, bis sich Aoi vor Schreck auf die Zunge. "Autsch! Bäh...~ Du siehst dir das lieber nicht an...", warnte er ihn und bemerkte entsetzt, wie die Nudeln in der Schüssel zur Neige gegangen waren. Nicht, weil er immer noch Hunger hatte, sondern weil er befürchtete, Hizumi mit seiner (großen) Überraschung unter der Decke zu schocken. "Och komm schon Hizu..~ Ich hab die Nudeln gegessen. Es ist alles okay, wirklich. Nimm lieber die Finger-" von der Decke, wollte er sagen, aber kam nicht weiter dazu, da Hizumi es nicht lassen konnte und ihm dennoch die Decke weg zog. Peinlich berührt verdeckte Aoi sein Gesicht und versuchte die Beine so anzuwinkeln, das sein 'Problem' nicht weiter gesehen werden konnte.

//Neee~in ich will hier weg...!//

"Hab dich ja gewarnt...~"
 

Hizumi stellte die Schüssel weg und lächelte. "Na also, du musst dich langsam wieder ans Essen gewöhnen, weißt du?" Er lächelte. "Mach dir keine Gedanken, ich finde dich nicht abstoßend oder so, das auf keinen Fall... Du musst nicht so schüchtern sein..." Mit diesen Worten zog er die Decke weg und auch die Hose und sah nun doch sehr überrascht auf Aois Schritt. "Oh...", machte er und wurde tatsächlich etwas rot.
 

"Ja oh...!", wiederholte Aoi und versuchte Hizumi durch zwei verkreuzte Hände den Blick auf seinen Schritt zu verwehren. "Daran war deine Rubbelei an der Hose Schuld und ja, ich habe Schmerzen! Bist du jetzt glücklich?", setzte er fragend hinzu und wollte sich die Decke schnappen, um seinen Schritt wieder zu verdecken, doch dafür hätte er wohl aufstehen müssen, denn Hizumi hatte sie gerade ungewollt fallen gelassen. Der Schwarzhaarige schnaubte. "Könnte ich mir vielleicht eine Unterhose von dir leihen? Meine ist noch von den Nudeln eingesaut.", fragte er Hizumi schlechtgelaunt, als er den intensiven Blick auf seiner Haut spürte und ein erneuter angenehmer Schauer seinen Rücken entlangkroch.

"Hizumi, du starrst.", merkte Aoi trocken an und wurde rot. Allmählich wurde ihm das echt unangenehm. Hatte Hizumi noch nie einen nackten Kerl gesehen? "A-also?", fragte er nochmal und hob die Brauen. "Es wird nun langsam doch etwas kalt."
 

Hizumi schüttelte verwirrt den Kopf, als der Redeschwall Aois über ihn herein brach. Doch verstehen tat er nichts. Das einzige, was er hörte, war das Rauschen des Blutes in seinen Ohren. Er sah Aoi mit einem seltsam verschleierten Blick an, nahm seine Hand und legte sie auf sein wild klopfendes Herz, um es ihm ein bisschen zu verdeutlichen, was er fühlte. Doch er konnte ja nicht... nicht Aoi... nicht den Jungen, dem soviel passiert war... Hizumi versuchte sich zur Ordnung zu rufen... Es war nur eine normale biologische Reaktion von Aoi... es hatte nichts zu bedeuten... es war... belanglos... Blass stand er auf und ging in sein Schlafzimmer, holte Aoi eine weite Boxershort, die nicht rieb, und hielt sie ihm wortlos hin.
 

Überrascht öffnete er den Mund, als Hizumi nach seiner Hand griff und diese an seine Brust legte. Dabei war Aoi widerwillig aufgestanden. Er wollte ja schließlich seinen Arm behalten. "Was...?", machte er verwirrt und öffnete ungläubig die Augen noch ein Stück weiter, als er den schnellen Herzschlag hinter Hizumis Brust wahrnahm. Was hatte das alles zu bedeuten?? Und warum war der Schwarzhaarige nun so blass geworden und ließ ihn hier einfach stehen, ohne ein Wort zu sagen? "Hizumi was hast du?", wollte er besorgt wissen und sah, wie Hizumi den Raum durch eine weitere Tür verließ. Aoi biss sich auf die Unterlippe, als seine Hand nun ebenfalls auf seine Brust legte und den raschen Herzschlag wahrnahm. Er schluckte. Was ging nur in ihm vor?! Und was ging in Hizumi vor?!

Dieser erschien gerade wieder im Zimmer und hatte eine etwas weitere Unterhose in der Hand.
 

Und wenn Aoi ehrlich zu sich war, wollte er schon gerne wissen, wie Hizumi darin aussehen mochte...~
 

Überrascht biss er sich auf die Unterlippe, als der Druck in seiner Lendengegend unweigerlich anstieg. Scheiße, Hizumi machte ihn scharf! Hatte er es denn so nötig?! Hatte er denn nicht genug von all dem?! War er nun auch noch süchtig danach?
 

Schweigend starrte er die Boxershorts an und nahm sie schließlich nach langem Zögern entgegen, ließ sie aber auf den Boden neben sich gleiten und griff stattdessen nach Hizumis Hand, um sie nun auf seine Brust zu legen. "Was hat das zu bedeuten, Hizumi? Was geht in dir vor?! Was... geschieht hier nur...? Ich kann es nicht leugnen... und ich verstehe es nicht, da ich doch... jemanden habe..., aber... du machst mich an... Und ich lass dich erst wieder los, wenn ich weiß, warum du so zu mir bist."
 

Aoi konnte nicht anders... Er hoffe, Reita würde es verstehen, wenn er sich dem Verlangen seines Körpers hingab, der ohne sein Gewissen arbeitete...
 

Hizumi erschrak, als Aoi seine Hand nahm, doch dann sammelte er seine Gedanken. "Aoi... ich weiß nicht, wie ich es sagen soll... Es ist so... Du machst mich unheimlich an... Ich möchte dich am liebsten..., aber... es geht nicht... Du hast einen Freund, den müssen wir retten, doch dich will ich auch retten, ich will, dass du deine Angst verlierst, ich möchte, dass du lernst, wieder zu vertrauen, und wenn ich das jetzt irgendwie ausnützen würde, wäre ich nicht besser als alle deine Peiniger..."
 

Schweigend hatte Aoi zugehört und sich, während die Worte nur so aus Hizumis Mund quollen, unbewusst in Hizumis Hand gekrallt, als dieser sich alles von der Seele geredet hatte, was ihn in seit kurzem zusetzte. Mit geweiteten Augen musterte er Hizumi Gesichtzüge und er glaubte einen gewissen inneren Kampf daran abzusehen. Ein Kampf zwischen seinem Herzen und seinem Gewissen. Aoi schluckte und senkte den Blick, ließ erschrocken Hizumis Hand los, als er sah, wie fest er diese gepackt hatte. "Oh... D-Das... Das muss ich erstmal verdauen...", meinte der Schwarzhaarige und fuhr sich durch die Haare, blieb aber darin hängen, da seine Haare noch ganz verwirrt waren. "Eh.", machte Aoi und entknotete erst einmal seine Hand aus seinen Haaren, ehe er Hizumi wieder mit ernstem Gesicht musterte.

"Hizumi, i-ich...", begann er, atmete tief ein und wieder aus, ehe er fortfuhr. "Ich danke dir vom... ganzen Herzen, das du so unglaublich lieb zu mir bist, wie es seit langem niemand zu mir gewesen war, Reita ausgenommen, und das du mir geholfen und mir vor allem verziehen hast, weil ich... an dir gezweifelt habe und Angst hatte, du wärst wie die anderen. Du... du...", begann er wieder und wieder, doch seine Stimme erstarb, als er vor Rührung ein paar Tränen verlor. "D-du bist anders Hizumi... Du bist wie Reita, aber... aber du bist hier und... er ist es nicht und ich weiß nicht, wie ich ihn Morgen vorfinden werde. Du kennst den Typen nicht, der ihn hat, aber Rei... er könnte inzwischen nur noch ein halber Mann sein, ein halber Mensch, gelähmt, halb tot!", zählte er auf und nun waren es Tränen der Vorausahnung, des etwas passiert ist oder geschehen wird, was ihr gemeinsames Leben auf den Kopf stellen wird. Wäre ja nicht das erste Mal, aber trotzdem hatte Aoi Angst, das nächste Mal vielleicht nicht damit umgehen zu können.

Der Schwarzhaarige zitterte und legte, um Halt zu finden, seine Hände auf Hizumis Schultern und seinen Körper lehnte er an den des Schwarzhaarigen. Das er immer noch nackt war, hatte Aoi vergessen. Zu sehr war er wieder durch andere Dinge abgelenkt. "Vielleicht verliere ich ihn sogar... und dann... hat es keinen Grund mehr zu sein. Es ist so, als ob ich für ihn existiere... Jedenfalls verbindet uns recht viel und ich wüsste nicht wohin mit mir und meinem Herz, wenn er... also... nicht mehr...", beendete er schniefend und hatte einen Arm an Hizumi linker Seite gelegt, krallte sich ein wenig verzweifelt hinein. "Und... ich weiß nicht, ob er... ob er sein Leben mit mir verbringen wollen würde. Wir kamen nie wirklich dazu, darüber zu reden... Wir haben uns nie gesagt, das wir uns lieben... Vielleicht sind wir nur aus Mitleid zusammen? Wegen unserem Schicksal? Vielleicht... ja vielleicht ist es mein letzter Abend, an dem ich noch befreit von der Entscheidung bin, ob ich leben oder sterben soll. Vielleicht ist es der letzte Abend, den ich ohne... Rei verbringen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil wir noch immer nicht ganz... vereint sind, was die Schuld dieses schrecklichen Mannes ist.", endete er mit bitterer Stimme und vergrub sein tränengetränktes Gesicht in Hizumis Halsbeuge. "Hizumi? Ich... ich will nicht mit deinen Gefühlen spielen, aber... aber kann ich dich darum bitten, mich einfach in deinen Armen zu halten? Mir... etwas nahe zu sein? Mir... vielleicht zu helfen, wenn... wenn ich kurz vor'm Hyperventilieren bin...?", fragte er zweideutig und sah Hizumi nun ins Gesicht, wobei er ein verlegendes Lächeln auf den Lippen hatten. "Vielleicht kann ich es danach nie wieder..."
 

Hizumis Herz klopfte immer schneller, bis es wirklich weh tat... Wie Aoi von Reita sprach, wieviel Schmerz in ihm steckte..Mit der Gewissheit, ihm nicht helfen zu können... Hizumi senkte den Blick und umarmte Aoi dann fest, hörte ihm einfach nur weiter zu. Es machte ihn unsagbar traurig, dass Aoi so denken musste, dass er sogar entschlossen war, zu sterben, sollte Reita nicht überleben oder ihn nicht lieben... Reita... Das Leben Aois wurde von diesem Mann beherrscht, einem Mann, den Hizumi nicht kannte, aber den er schon jetzt nicht mochte... und doch würde er in wenigen Stunden sein Leben retten... Aois Tränen taten ihm weh und hilflos strich er ihm durch das zerzauste Haar. Dann sprach Aoi ihn direkt an und Hizumi sah ihm in die Augen. Er lächelte. "Natürlich kannst du mich darum bitten, ich helfe dir immer gern, Aoi und du musst dich auch nicht bedanken... Ich weiß, ich bin ein rauer Kerl, nicht gut in Gefühlsdingen und so..., aber ich versuche mein Bestes und ich höre auf mein Herz."
 

"Aber du machst dich langsam.", meinte Aoi und lächelte kurz auf, ehe er seinen Blick verlegen sinken ließ. "Hast du vielleicht einen Eisbeutel für na ja... du weißt schon..", murmelte er verlegen und zeigte mit einem Finger nach unten. Verwies somit auf seinen Schritt. "Ist dir das nicht unangenehm?", wollte er wissen und dachte daran, das er sich gerade die ganze Zeit nackt an den anderen gepresst hatte.
 

Hizumi lächelte verlegen, dann grinste er. "Mir ist das nicht unangenehm, nein, aber Eis wird dir höllisch weh tun... Entweder wir warten, bis sich das erholt hat oder du... hmm... verschaffst dir Erleichterung. Du wolltest doch sowieso duschen, oder?"
 

Der Schwarzhaarige zuckte mit den Schultern. "Eis macht mir nichts aus...~ Die Suppe war auch nicht so schlimm gewesen, bevor du sie wegmachen wolltest...~ Ich bin diese Temperaturen gewöhnt...", meinte Aoi mit gesenktem Blick und löste sich nun ganz von Hizumi. "... Und wenn ich dusche, geht die Salbe ab. Das wird schon wieder weggehen.", meinte er und nickte unschlüssig. Dann blickte er an sich hinunter und schluckte. "Außerdem... trau mich da nicht ran...", setzte er dann nach kurzem Zögern Kleinlaut hinzu und wurde rot. "Es sieht so schon schmerzhaft aus. Wenn ich dann... nee..." und schüttelte mit dem Kopf.
 

"Also... wenn... wenn ich... ehm... es mir mal ansehen darf?", fragte er leise. "Ich will dir nicht weh tun... auf keinen Fall..., aber... vielleicht muss ich es auch mal berühren, ja?" Er hielt Aois Hand fest und streichelte sie beruhigend. Hatte der Junge auch mal was angenehmes erleben dürfen? Hizumi seufzte. //Diese Temperaturen gewöhnt... Oh Gott...//
 

Aoi musste lachen. Doch als er an Hizumis Gesichtsausdruck ablesen konnte, das der Schwarzhaarige es völlig ernst meinte, auch wenn er recht unbeholfen klang, verschluckte er sich an seinem eigenen Lachen und sah Hizumi aus großen Augen mit rot leuchtenden Wangen unsicher an. //Vielleicht muss ich es auch mal berühren... Gott, das hört sich schon fast niedlich an, so wie er das sagt. So unbeholfen, aber süß.//, dachte Aoi grinsend und griff nach Hizumis Hand, um ihn zur Couch zu ziehen. "Also Doktor, da ich dir vertraue(!), lass ich dich gewähren, aber... sei sanft, ja? Ich wurde die letzten Male nicht gerade zärtlich angefasst und hab Angst, das mir bei weiteren Malen noch was abfällt.", meinte er versucht ernst und setzte sich als zuerst, ließ dabei Hizumis Hand los, um ihn nicht mitzuziehen. "Bringen wir's hinter uns...", murmelte Aoi und schloss die Augen. Er glaubte, wenn er Hizumi ansehen würde, während dieser seinen Schritt begutachtete - Was eine völlig ernste Situation war, jawohl! - würde sich sein Problem eher verschlechtern, als bessern. "Und berühr ihn lieber so wenig wie möglich, bevor wir ein noch größeres Problem haben!", warnte er ihn noch und bedeckte sein glühend heißes Gesicht mit den Händen. Wenn es nicht wirklich schmerzen würde, was sich dort in seinem Schritt abspielte, dann würde er die Situation irgendwie als... na ja... witzig empfinden, aber tatsächlich war ihm unangenehm bei dem Wissen, was Hizumi nun tun würde und das, obwohl er ihn scharf fand.

Zu spät fiel ihn etwas ein. Was wäre, wenn er Hizumi nun scharf machen würde?! Zaghaft lugte er zwischen den Finger hervor zu Hizumi. Würde er tatsächlich...?
 

Hizumi versuchte ein Grinsen. "Na ja, die Situation ist schon verdammt absurd... Am besten vergisst du es dann wieder, ja? Ich will nur schauen, ob ich was gegen die Schmerzen machen kann... Ich weiß, dass sie nicht zärtlich mit dir umgegangen sind... und wenn sich was entzündet hat, kann das die Ursache für die Schmerzen sein... Es... kann sein..." Hizumi war feuerrot, als er wieder frisches Wasser und Tücher holte und Salben. Dann besah er sich Aois Glied, versuchte auszublenden, dass ihn der Anblick scharf machte, dass sich nun bei ihm so langsam auch etwas regte, konzentrierte sich darauf, Aoi die Schmerzen zu nehmen, denn das war das Wichtigste! Das und nichts Anderes.

Er lächelte Aoi an. "Es hat sich tatsächlich etwas entzündet, aber das ist insofern gut, da ich auch etwas dagegen tun kann und danach dürftest du keine Schmerzen mehr haben, die meisten Wunden sind zum Glück oberflächlich und... hm... Du siehst ja selbst, dass noch alles... eh... steht.." Er lachte leise und begann dann die Verletzungen mit der wohltuenden Salbe zu behandeln. Nach kurzer Einwirkzeit, müssten die Schmerzen eigentlich verschwunden sein. Hizumi hoffte es sehr...
 

"Hm...", brummelte Aoi zwischen den Fingern hervor, lauschte aber weiter interessiert Hizumis Worten. Schließlich ging es um seine Gesundheit und um das Bestehen seiner Männlichkeit!

"Du... Du weißt nicht, wie zärtlich sie mit mir umgegangen sind... und ich hoffe, das dir niemals so etwas geschehen wird. N-niemand hat das verdient...", meinte Aoi völlig ernst und ließ die Hände langsam sinken.

"Also... ist noch was zu retten?", hinterfragte er nervös und sah, wie Hizumi aufstand, um irgendetwas aus dem angrenzenden Bad zu holen. Was ihm Sorgen bereitete war, das der Schwarzhaarige ganz rot im Gesicht war. Aoi seufzte leise. //Das kann ja was werden... Rei hätte nicht lange gefackelt.//, dachte er und musste nun ebenfalls etwas rot grinsen. //Na ja... es sei denn, ich habe wirklich was ernstes.//, setzte er noch nach und wurde sofort wieder ernst. Mit scheuen Blick lugte er in seinen Schritt und schluckte schwer.

Als er Schritte hörte, sah er auf und blickte direkt in Hizumis noch immer rotes Gesicht. "Bist du sicher, du willst das?“, fragte er und sah besorgt zu dem Schwarzhaarigen auf, der sich nun vor ihm hin kniete. Wieder musste Aoi schlucken. Dieses Bild war... zweideutig und zu Aois Pech, leider auch ein wenig... erregend?

//Gott... ich hab's echt nötig. Der arme Hizumi...//, dachte er und lehnte sich wieder zurück.

Wie ein Blitz durchzuckte ihn die zaghafte und vorsichtige Berührung Hizumis, als dieser sein Glied untersuchte. Aois Wangen färbten sich knallrot und er krallte sich in die Couchlehne. //Scheiße!//, fluchte er innerlich und biss ich auf die Unterlippe. "U-und?", kam es gepresst von Aoi und sah dessen Lächeln. Verwundert hob er die Brauen und wollte gerade fragen, was denn nun mit ihm sei, als Hizumi ihm sagte, das sich etwas bei ihm entzündet hatte. Aoi fiel die Kinnlade herunter und sah mit geschockten Blick an sich hinunter. "W-wie?", fiepte er mit leicht erhöhter Stimme und sein Kopf ruckte hoch, als Hizumi weitersprach. "Tatsächlich?", hauchte er, als der andere meinte, ihm helfen zu können. "D-das heißt... du... du musst nochmal ran?", fiel ihm ein und spürte, wie sein Herz ihm heftig gegen die Brust schlug und ihm heiß wurde. "Oh Gott... das halte ich nicht aus...", murmelte er ganz leise zu sich selbst und hoffte, das Hizumi davon nichts mitbekommen hatte. Um nicht vor Scham zu sterben, schnappte sich Aoi ein Kissen, um es sich auf den Mund zu pressen.

"Leg los.", meinte er gedämpft und schloss die Augen. //Cool bleiben Aoi... Neeein, Hizumi wird nicht- H-Heilige Scheiße!!//, durchzuckte der Ausruf sein Gehirn und Aoi selbst stöhnte gedämpft in das Kissen. //Das ist so unglaublich peinlich...~//

Und während Aoi die nächsten Minuten tapfer darum kämpfte, seine angestaute Erregung zurückzuhalten, freute sich Klein-Aoi seines Lebens und räkelte sich Hizumi lächelnd entgegen, während gleichzeitig der Schmerz wie Nadeln in sein Bewusstsein drangen und Aoi die Tränen in die Augen jagten.
 

Hizumi behandelte Aois Verletzungen, als wäre es das normalste von der Welt... Doch immer mehr erregte ihn dieser Anblick... Prüfend strich er kurz über die Spitze des Gliedes... Er tat ihm Leid. Er wollte ihn gerne erlösen, doch das bedeutete für den anderen nur Schmerzen.. oder.. vielleicht doch nicht? Wenn Hizumi richtig gerechnet hatte, dann müsste die Salbe bald wirken und die Schmerzen verschwunden sein. Ob er dann nicht vielleicht...? Hizumi biss sich auf die Lippen, als er in Aois erregtes Gesicht sah. "Aoi? Ich... kann dir helfen...", sagte er leise, genau wie damals Reita, als Aoi in ihrer Zelle das gleiche "Problem" hatte.
 

Als ihn Hizumi an der empfindlichsten Stelle seines Gliedes berührte, verdrehte Aoi die Augen und biss in das Kissen. Die Berührung war wieder eine Mischung aus Schmerz und etwas... Schönem, nachdem Aoi aus Angst nicht greifen wollte. //Nein, bleib stark!//, ermahnte er sich und hatte ungemein damit zu kämpfen, sein Becken dort zu lassen, wo es sich gerade befand und nicht über Hizumi herzufallen.

Da Aoi etwas sagen wollte und auch Hizumis liebliche Berührung aufgehört hatte, traute sich der Schwarzhaarige hinter dem Kissen hervor und noch ehe er in der Lage gewesen wäre, Hizumi zu warnen, als dieser ihn ansprach. Fast schon japsend konzentrierte er sich auf seine Worte, die Aoi nur mit Mühe verstehen konnte.

Verblüfft ließ dieser nun das Kissen fallen, als er seine Worte verstand und einfach nicht glauben konnte, was Hizumi ihm gerade anbot. "I-ist das ein Ernst?!", fragte er mit gweit aufgerissenen Augen und starrte Hizumi irritiert an. //Diese Situation kommt mir bekannt vor...// Der Schwarzhaarige schluckte. "Und was ist mit dir?! Willst DU das denn, oder möchtest du das nur tun, um mir zu helfen? Hizumi, ich will dich zu nichts zwingen."
 

Hizumi sah ihn an und lächelte. "Glaubst du im Ernst dieses... harte..." Er räusperte sich. "Also... glaubst du, das lässt mich kalt?", fragte er und legte probeweise seine Finger um sein Glied, um zu testen, ob Aoi noch Schmerzen fühlte oder nicht. "Ich würde nicht davon reden, wenn ich es nicht wollen würde, also zwingst du mich zu gar nichts, okay? Es ist alles gut, Aoi... Entspann dich einfach..." sagte er und begann zu reiben.
 

Aoi hätte sich beinahe an seiner eigenen Spucke verschluckt, als Hizumi plötzlich so direkt sprach und dann doch abrupt stoppte. "A-also ich... ich denke, nicht...", antwortete Aoi unsicher und ihm rutschte der Blick in Hizumis Schritt, von dem er sofort wieder aufsah. Wieder schluckte er. "Hizumi, du...", wollte er sagen, doch er zuckte erschrocken hoch, als der andere plötzlich Hand anlegte. Nur verschwommen nahm er die nächsten Worte Hizumis war und er erkannte überrascht, das der Schmerz tatsächlich weniger geworden ist. Doch einen Blick traute er sich dennoch nicht hinzuwerfen, da Hizumi gerade... verboten Gutes tat, was Aoi zum kehligen Aufstöhnen brachte. Erschrocken schlug er sich die Hand vor den Mund.

"Also in solchen Sachen, seid ihr euch echt ähnlich. Unsensible Kerle...", murrte Aoi schließlich und zog Hizumi am Kragen seines Shirts zu sich hinauf, um ihn neben sich auf die Couch zu dirigieren. "Kuscheln...?", fragte er schüchtern und wollte sich auf die Couch legen.
 

Hizumi sah ihn überrascht an. "Unsensible... Kerle? Hab ich dir weh getan?", fragte er ängstlich und wich ein bisschen zurück. "T-Tut mir Leid!! Ich wollte... nicht... ich wollte nur... helfen...", stammelte er und sah Aoi entschuldigend an.
 

Aoi seufzte kurz tief auf, ehe er Hizumi an der Hand zurück zog und ihn mit roten Wangen und schief gelegtem Kopf ansah. "Hizumi nicht doch... Du.. na ja.. machst das gut... eh...", brachte er etwas hilflos hervor, stoppte indem er sich kurz auf die Unterlippe biss. Dann versuchte er es noch einmal. "Hizumi, ich möchte dabei nur etwas kuscheln...~ Ist das schlimm?", fragte er und schluckte. "W-wenn du nicht magst, dann... dann musst du nicht."
 

"Oh... natürlich... entschuldige!", er lächelte verlegen. Gott, in welche Situation brachte er sich da gerade? Er lächelte entschuldigend. "Ich bin dumm, gomen. Na komm, da hinten ist mein Bett. Es ist groß genug für zwei.", sagte er und reichte Aoi die Hand.
 

//In sein Bett?!//, wiederholte Aoi in Gedanken und zögerte. //Man Aoi, du vertraust ihm doch, oder nicht? Und du möchtest jemanden haben, der jetzt bei dir ist und dich hält.//, rief er sich zur Ordnung, legte ein etwas unsicheres Lächeln auf und nahm Hizumi Hand an. "Und jetzt schnell, bevor's doch anfängt weh zu tun. Was für 'ne Salbe hast du denn drauf getan? Ich hab das Gefühl mir fehlt etwas, aber das... Gefühl ist da und das pocht gerade ziemlich heftig.", erklärte er und wurde augenblicklich wieder rot, ehe er Hizumi hinter sich her in dessen Schlafzimmer zog. Vor seinem Bett, blieb er dann doch zögernd stehen. "Und du bist sicher?", fragte er wohl schon zum tausendsten Mal und blickte die Schulter zurück zu Hizumi.
 

Hizumi umarmte ihn von hinten und gab ihm einen Kuss in den Nacken. "Hai, ich bin mir sicher. Die Salbe behandelt die Entzündung und sorgt dafür, dass die Wunden schneller verheilen.", erklärte er und streichelte ganz vorsichtig über Aois Brust. "Leg dich hin.", sagte er dann lieb und legte sich neben ihn.
 

Als Hizumi ihn umarmte und anschließend in den Nacken küsste, zog eine wohliger Schauer über Aois Haut und hinterließ eine hässliche Gänsehaut. Er schloss die Augen und genoss jede Berührung, die Hizumi ihm schenkte. Sie waren so zärtlich, so... liebevoll. Der Schwarzhaarige biss sich auf die Unterlippe. "Hoffentlich verliebst du dich die Nacht nicht in mich. Ich will dir nicht wehtun, Hizumi. Ich will niemandem wehtun...", murmelte er und legte seinen Arm auf den Hizumis. Als er sich hinlegen sollte, folgte er der Anweisung und lächelte, als er gleich darauf Hizumis Körper an seiner Seite spürte. Dann schluckte er. Sollte er dem anderen nun direkt sagen, das er sich gefälligst beeilen sollte, bevor ihm wirklich noch etwas abfiel, oder sollte er es ihm... zeigen? Unsicher nagte Aoi an seiner Unterlippe. Dann, noch nach kurzem Zögern, nahm er Hizumis Hand und führte sie in seinen Schritt. Er unterdrückte ein Stöhnen. Dann lächelte er verlegen und wandte ihm sein Gesicht zu, während seine andere Hand sich auf Hizumis Bauch legte und mit ihr langsam auf und abwärts strich. Er sollte sich schließlich etwas daran beteiligen, fand er. "Wenn du etwas nicht möchtest, musst du das sagen, ja?"
 

Hizumi lächelte, als der andere von "verlieben" sprach. "Keine Sorge, so ein ungehobelter Klotz, wie ich, kann sich gar nicht verlieben.", sagte er und grinste dabei. Dann zeigte Aoi ihm deutlich, wo es lang ging und er legte seine Hand um sein Glied und begann es zu pumpen, während seine andere Hand durch Aois Haar strich. Behutsam hatte er davor die Decke über ihn gelegt um seine Blöße zu bedecken. "Keine Angst, ich tue nur, was ich will. Du zwingst mich zu gar nichts."
 

Verwundert hob der Schwarzhaarige die Brauen. "Meinst du? Das ist... schade. Vielleicht wartet dort draußen jemand auf dich, nur du weißt es noch nicht?", meinte Aoi und schloss lächelnd die Augen. Als Hizumi dann an Klein-Aoi Hand anlegte, holte der Besitzer rasselnd Atem und drückte sein Gesicht an Hizumis Brust, während seine Hand sich unbewusst in dessen Seite krallte. "I-ich meinte, w-wenn ich irgendetwas m-machen sollte, was du n-nicht möchtest...!", korrigierte er sich und stöhnte erleichtert auf. Er konnte seine Laute langsam nicht mehr unterdrücken.
 

Hizumi lachte auf und machte weiter. "Wie wäre es, wenn du mal die Klappe halten und nur noch vor Lust stöhnen würdest? Mehr will ich jetzt nicht mehr von dir hören, klar?" fragte er, küsste ihn auf die Wange und rieb ihn weiter, nicht zu grob, aber dennoch fordernd, genau wissend, was er tat.
 

Knallrot starrte Aoi den anderen an. Dann zog er einen beleidigten Schmollmund und fixierte einen undefinierbaren Punkt an Hizumis Hals, nur um ihn mit seinem Nichtangucken zu strafen. Aoi wusste, dass das kindisch war, aber man durfte sich doch wohl unterhalten. Bei den bisherigen Malen, wenn auch ungewollt, hatte man schließlich auch ständig geredet und so war es Aoi gar nicht gewohnt, dabei still zu sein.

Doch lange stumm sein konnte er auch nicht, denn Hizumi trieb ihn immer weiter auf die Klippe zu, was der Schwarzhaarige, nun da ihm das Reden verboten wurde, wieder erst richtig bemerkte. Überrascht stöhnte er auf.

Na toll... Direkt in Hizumis Gesicht. //Wie peinlich!//, dachte Aoi und senkte den Blick, nur um gleich wieder aufzustöhnen und allmählich wie Butter in Hizumis Armen und unter dessen Hand zu werden.

Dann mit einem Mal riss er die Augen auf und ein kehliges Stöhnen entlud sich seinem Mund, sowie auch eine klebrige Masse sich über Hizumis Hand verbreitete. Hizumi hatte es geschafft! Erleichtert atmete Aoi unregelmäßig ein und hob den Blick. Seiner Schnute war ein zufriedenes Lächeln gewidmet. "Danke.", meinte er ehrlich zu Hizumi und hauchte ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe er sich wieder von ihm trennte und sich an ihn schmiegte. "Tut mir Leid, wegen der Sauerei...~", nuschelte er verlegen und strich Hizumis Seite entlang, die er wohl etwas stranguliert hatte, so zerknittert wie dessen Shirt an der Stelle aussah.
 

Hizumi grinste. "Kein Problem. Ich mag dein Stöhnen... und wenn du nicht redest, konzentrierst du dich eher "darauf" und dann ist es schöner für dich, verstehst du? Es war nicht böse gemeint." Er stand auf und wusch sich die Hände. "Möchtest du duschen?", fragte er ihn dann und reichte ihm die Hände.
 

"Du magst... uhm...", nuschelte er und sah verwundert auf, als Hizumi aufstand. Enttäuscht seufzte er. "Und die Salbe? Geht die denn nicht ab? Dann war alle Mühe umsonst." Langsam setzte er sich auf und wie Hizumi da zwischen Bad und Schlafzimmer stand und sich die Hände abtrocknete, wurde Aoi mehr oder weniger bewusst, das Liebe dabei keine Rolle gespielt hat und plötzlich vermisste er seinen Reita wieder. Traurig griff er nach der Decke und zog sie ein Stück höher. "Ansonsten gerne."
 

"Mach dir keine Sorgen, ich verbind die Wunden sowieso erst nachher wieder. Also?" Einladend lächelte er, bemerkte dann erst den traurigen Blick. "Aoi? Alles.. .okay?"
 

"Na dann, gerne.", antwortete Aoi mit einem Lächeln und rutschte aus dem Bett. Dann ließ er die Hüllen fallen und wollte an Hizumi vorbei in das Bad gehen, als er durch Hizumis Worte noch einmal zurückgehalten wurde. "Hm? Ich... ich hab nur kurz an Reita denken müssen. Nicht so wichtig... Kannst du mir bitte die Hose von vorhin und den Rest hinlegen? Dann kann ich mir etwas anziehen.", meinte er, wollte sich schon wieder wegdrehen, als er eine Frage aussprach, die ihm auf der Zunge lag. "Wenn du noch irgendwie... Hilfe brauchst, frag ruhig, okay? Das... das bin ich dir schuldig.", meinte er völlig ernst und tippte mit einem Finger ganz kurz auf Hizumis Schritt, ehe er sich mit einem schüchternen Blick abwandte. Doch ein wenig nervös blieb er am Türrahmen des Bades stehen und wartete Hizumis Reaktion ab.
 

Hizumi sah ihn an. //Was für ein schöner Mann, trotz der vielen Narben..// Durch Aois Worte wurde er aus seinen Gedanken gerissen. "Ehh... wie?! Ja... klar... mach ich." Er holte Aois Kleidung und kam zurück. //Reita... Komm Hizumi, wach auf, ist doch ganz klar, dass er kein Interesse hat an dir, er hat einen Freund!//

Erschrocken starrte er auf Aoi, als dieser ihn am Schritt berührte und keuchte auf. "Aoi... schon... schon gut, du bist mir nichts... schuldig... Komm... ich helfe dir beim duschen, hai?"
 

Enttäuscht darüber, das Hizumi ihm nicht anvertrauen wollte, wie nötig er 'es' auch hatte - schließlich war er nicht blind und das Keuchen war auch mehr als eindeutig gewesen - , seufzte Aoi auf und nickte anschließend. //Spätestens dann muss er es einsehen...//, dachte der Schwarzhaarige kopfschüttelnd und ging voran an die Dusche, deren Duschwand er aufschob, um hinein treten zu können. Wie Aoi feststellen musste, war die Dusche groß genug, um maximal zwei Personen aufnehmen zu können. Fragend blickte Aoi über die Schulter zu Hizumi. "Und wie willst du mir jetzt helfen...?", wollte er wissen und konnte sich die Lösung schon fast denken. Doch es schreckte ihn nicht ab oder beängstigte ihn. Im Gegenteil. Hizumi war ja nicht der Boss... Er war ein attraktiver junger Mann, der sich wirklich rührend um ihn kümmerte und anscheinend ein Problem damit hatte, seine Wünsche ihm gegenüber auszusprechen, weil er einfach zu viel Rücksicht nahm. Wenn Aoi meine, er würde ihm helfen, wenn er sie brauche, dann hatte er das ernst gemeint. Solange keine Gefühle im Spiel waren, hinterging er auch niemanden und Hizumi hatte ihm ja deutlich gemacht, das er sich nicht in ihn verlieben würde und sein Herz hing noch immer an Reita, auch wenn es ganz schwer wurde, wenn er daran dachte, all das, was er gerade erlebte, nicht mit ihm tun zu können und sie keine Worte der Gefühle bisher hatten loslassen konnten.

Aoi drehte sich nun ganz um. Kurz schloss er die Augen, um sich zu fangen, Reita Reita sein zu lassen und das Jetzt zum Jetzt.
 

//Nur diese eine Nacht. Lass sie anders sein, als jede andere vor ihr.// Als er sie wieder öffnete, sah er Hizumi herausfordernd an und hielt ihm die Hand hin.
 

"Na ja, ohne nass zu werden wird es ja wohl nicht gehen, hm?" Er lächelte und zog sich bis auf die Boxershorts aus. Dann folgte er Aoi, schaltete das Wasser der Dusche an und prüfte die Temperatur. "Ist die Temperatur so angenehm?", fragte er behutsam und nahm den Duschkopf in die Hand.
 

Lächelnd beobachtete Aoi den anderen dabei, wie er sich immer noch darum bemühte, es ihm so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei entglitt ihn natürlich nicht, was für einen durchtrainierten Körper Hizumi hatte. Schwärmerisch legte er seine Hand auf Hizumis Brust. "Wow... Scheinst ja viel Sport zu machen und braun bist du auch. Da könnte man glatt neidisch werden... Ich mit meiner käseweisen Haut." Aoi lächelte traurig und senkte den Blick auf Hizumis Brust. "Ja, geht schon.", meinte er nur und strich sanft lächelnd über die Brust des anderen und dann an dessen Seite hinunter... "Nimmst du das Bad, um dich abzukühlen...?", fragte er anschließend mit einem gefährlichen Unterton in der Stimme. //Sag es einfach. Bitte...//, wünschte er sich insgeheim und zog kurz spielerisch an Hizumis Boxer, um sie gleich darauf zurückschnappen zu lassen.
 

Hizumi starrte den anderen perplex an und wich zurück. "Aoi! Was.. was tust du da?", fragte er irritiert und machte dann weiter damit, wo er unterbrochen wurde, nämlich Aoi einzuseifen und ihm die Haare zu waschen. "Hör auf mich zu erregen, ich kann mich sonst nicht zurückhalten, und das willst du nicht!", raunte er ihm ins Ohr, ruhig, aber mit einem gefährlichen klang in der Stimme.
 

Aoi ließ die Hand sinken, als der andere von ihm zurückwich. Nun war die Unsicherheit wieder da, die er extra für Hizumi verdrängen wollte. Er... wollte sich ihm doch nicht aufdrängen... er... er hatte nur gedacht... er könne ihm helfen, aber da hatte er sich wohl geirrt...

Der Schwarzhaarige schluckte. Wenn er sich dem anderen aufdrängen würde, dann wäre er nicht besser als seine Schänder...

Wie eine Puppe ließ Aoi mit sich machen, was Hizumi für richtig hielt und immer wieder suchten ihn süße Schauer heim, die durch Hizumis Hände verursacht wurden. Als dieser ihm schließlich ins Ohr raunte, keuchte Aoi auf.

Scheiße... So hatte er das nicht geplant. Warum machten ihn diese Worte und... diese Berührungen an, anstatt Angst zu säen? War er echt so abhängig davon geworden, auf diese Weise die Zuneigung eines anderen zu empfinden, das er sie förmlich in sich aufsog?

Gedankenverloren hatte er sich an die Fliesen gelehnt, um etwas Abkühlung zu erhaschen und um sich an ihnen festzuhalten. Wegen Hizumi hatte er ganz schwammige Beine bekommen und die Hände in seinen Haaren machten es auch nicht besser. "W-was würdest du denn mit mir... machen wollen, wenn ich es gerade deswegen... provozieren würde?", fragte er mutig und sah über die Schulter hinweg zu Hizumi. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals.
 

Hizumi erstarrte. War Aoi wirklich so geil, dass es ihm egal war, wer es ihm besorgte, hauptsache, er wurde befriedigt?

Er wusch Aois Haare aus und wich seinem Blick aus. Er kam sich mittlerweile sehr ausgenutzt vor, auch wenn er versuchte, den Gedanken zu vertreiben, er fraß sich wie Säure in sein Herz und vernebelte seinen Verstand.

Ohne weiter darüber nachzudenken, drückte er Aoi plötzlich gegen die kalten Duschfliesen, presste seinen Mund auf Aois und nötigte ihm so einen Kuss ab, dann drängte er sich mit seinem Schritt an Aois bloßes Glied und bewegte seine Hüften in eindeutiger Absicht.
 

Der Schwarzhaarige gab einen erschrockenen Laut von sich, als er so plötzlich gegen die Fliesen gedrückt wurde und obwohl er dabei Schmerzen empfand und die langsam wieder aufkeimende Angst, hätte er sich für das Keuchen, das unweigerlich über seine Lippen gekrochen war, als Haut auf Haut traf, schlagen können und wenn er nicht gewusst hätte, das es Hizumi war, dann hätte er sich auf's gröbste verteidigt, sofern es ihm irgendwie möglich war, denn diese Szene erinnerte ihn an etwas, was er mit all den anderen schrecklichen Erinnerungen in einem Hinterstübchen seines Herzens hatte verdrängen wollen und nun wurde er unweigerlich zurück an die Szene in der Dusche des Bosses erinnert...

Der Schwarzhaarige kniff die Augen zusammen und ballte die Hände zu Fäusten. //Es ist Hizumi! ... Hizumi!!//, sagte er sich immer wieder und riss die Augen überrascht auf, als dieser ihn plötzlich küsste. Und wie er ihn küsste! Von Zärtlichkeit nichts mehr zu spüren! Wo war der Hizumi hin, dem er vertrauen konnte? Dem er so sehr dankte, weil er sich so lieb um ihn kümmerte? War das überhaupt noch sein Hizumi? //Das macht Lust nur aus einem Menschen?! Sie lässt sie manchmal Dinge tun, die man nicht für möglich halten könnte... Hizumi, bitte... hör auf!//, dachte Aoi und Panik stieg in ihm hoch, als der andere ihn mit einem Ruck umdrehte und ihn gegen die Fliesen presste. Ihm blieb überhaupt keine Zeit, Angst zu empfinden, da sich die Gefühle in ihm überschlugen. Schmerzhaft keuchte er auf. Doch so schnell sich Hizumi in der kurzen Zeit von seinen Lippen trennen konnte, so schnell waren sie auch wieder zusammen, doch Aoi reagierte nicht. Er konnte nicht agieren, da die Angst seine Glieder lahmgelegt hatte. "Hiz-", wollte er ihn zum Stoppen bewegen, als Hizumi plötzlich die Chance nutze und in seinen Mund eindrang. Hilflos krallte sich Aoi in Hizumis Unterarme. //Hör auf damit!//, bat er ihn stumm und versuchte seine Beine dazu zu animieren, Hizumi mit seinen Knien von sich zu drücken, als dieser plötzlich seine Hüfte mit der seinen kollidieren ließ. Schmerzhaft stöhnte Aoi auf, kniff die Augen zusammen und verzog das Gesicht. "Hizumi!! Hör auf!", schrie er nun, als er durch das Wegziehen seines Gesichts wieder die Möglichkeit besaß zu sprechen. Mit schwachen Armen versuchte er dabei den anderen von sich halten. Nun hatte er schreckliche Angst vor dem, was Hizumi verlangte für ihn zu tun, doch er konnte nicht! Nicht auf diese Art! Er war vielleicht Sexgeil, aber er wollte nie wieder solche Schmerzen spüren, die ihm bisher zugeführt wurden und gerade entwickelte sich Hizumi zu einen von diesen Kreaturen. //Nein, bitte...! Ich hatte dir doch gerade vertraut!//, dachte er und sah auf. Tränen schimmerten ihm in den Augen und Verständnislosigkeit zeichnete sich in seinem Gesicht ab. Doch als er Hizumis Blick auf sich spürte, der ihm das Herz für kurze Zeit zuschnürte, holte er aus und gab dem Schwarzhaarigen eine Ohrfeige. "Komm wieder zu dir oder lass den Scheiß!", meinte er zu ihm und augenblicklich tat es ihm Leid, was getan hatte, als er den überraschten Ausdruck auf Hizumis Gesicht sah. "Scheiße..."

Danach rutschte er an der Duschwand hinunter und fing an zu Schluchzen. "I-ich wollte es doch nur w-wissen!", meinte er und verdeckte sein Gesicht mit den Händen. "H-Hizumi... ich... I-Ich wollte nicht... I-Ich wollte dir doch nur einen kleinen Gefallen tun, a-aber wenn du den Gefallen so einlösen willst, d-dann... dann k-kann ich das n-nicht!", schluchzte er und griff nach Hizumis Hand. "Bitte... Sei wieder mein Hizumi...! W-Wenn du grob bist, d-dann bist du genau wie die anderen..."
 

Hizumi starrte ihn geschockt an und spürte den Schmerz auf seiner Wange. Wütend riss er seine Hand von Aoi los. "Überlege dir was du tust, Aoi!", schrie er wütend. "Wenn du dich so anbietest, dann darfst du dich nicht wundern! Hast du es so nötig, brauchst du den Sex so dringend, dass es dir egal ist, mit wem?! Ich bin nicht wie diese kranken Wichser, wage es ja nie mehr, mich mit ihnen zu vergleichen!! Ich hab alles für dich getan! Ich wollte dir helfen!! Aber für dich ist es nur wichtig, dass du befriedigt wirst, wie?! Und wenn dein Freund gerade nicht da ist, dann ist es egal, wer es dir besorgt!! Ich habe dich so nah an mich ran gelassen, wie noch niemanden zuvor!! Und das einzige was du kannst ist, mich anzumachen?! Nein Aoi! Das kannst du nicht tun! Nicht mit mir!! Ich wollte dir zeigen, wie es ist, wenn sich jemand das nimmt, was er will!!" Wütend verließ er die Dusche. "Hör auf, mit den Menschen, die dir helfen wollen, zu spielen!"
 

Der Schwarzhaarige zuckte erschrocken zusammen, als Hizumi erst die Hand wegriss und ihn dann anfuhr. "W-was... a-aber...", wollte er sich verteidigen, als der Schwarzhaarige ihn rücksichtslos unterbrach und eine Schimpftirade auf ihn nieder schmetterte. Und jedesmal wenn er versuchte sich zu erklären, gab Hizumi ihm nicht einmal den Hauch einer Chance dazu. Nur noch nebenbei bemerkte er, wie die Tränen über seine Wangen liefen und wie tausende Nadeln ein Nadelkissen suchten und sein Herz dazu auserkoren, denn was Hizumi ihm da teilweise an den Kopf warf, tat unheimlich weh. //Es ist mir doch nicht egal! Ich wollte dir doch nur den einen Gefallen tun... Ich dachte dabei nicht unbedingt... an Sex... Ich wollte wissen, was du dir wünschst... Ich wollte wissen, ob ich dir helfen soll! Denn das hätte ich getan... Wie du mir, so ich dir... Aber anscheinend bin ich der Falsche, der das erfahren sollte. Und ich weiß doch, das du mir helfen wolltest, aber... aber was du getan hast, hat weh getan! Du hast mich an SIE erinnert!//, verteidigte er sich im Stillen und zog die Beine an seinen zitternden Körper. //Und nochmal... ES IST MIR NICHT EGAL, WER ES MIR BESORGT!! Scheiße...// Ein heftiges Beben ging durch seinen Körper und ein Gefühl der Übelkeit überkam ihn. Er konnte nicht mehr... Er wollte nicht mehr... Er wollte mit diesen Vorwürfen nicht leben, denn sie zerstörten sein Innerstes, all das, was er sich teilweise wieder angeeignet hatte, vor allem durch Hizumis Hilfe. Er hatte ich wieder wie ein Mensch gefühlt...~ Und nun wurde es ihm wieder genommen. Er fühlte sich dreckig und ungebraucht, unnötig, wie eine Puppe oder ein stillgelegter Roboter, für den es keinen Sinn mehr gab zu existieren...

Als Hizumi aus der Dusche rauschte, kippte Aoi kraftlos zur Seite. Der Halt wurde ihm genommen. Keine Tränen liefen mehr über seine Wangen und wie durch einen Schleier nahm er wahr, wie er nach dem Wasserhahn griff und ihn aufdrehte. Er konnte nicht mehr klar denken. Zu groß waren die Vorwürfe und zu groß war der Schmerz, als das er noch einen lebensfähigen Gedanken treffen könnte. Was brachte es ihm schon ein, wenn der einzige, der ihn dazu motivieren konnte, ihn nun zu hassen schien, nur weil er einmal helfen wollte in dieser Welt des Gebens und Nehmens und sein Reita vielleicht schon nicht mehr war oder ihn nicht einmal liebte oder nicht mehr lieben wird, wenn er erfährt, was er beinahe angerichtet hätte....

//Ich wollte doch gar nicht... Ich wollte helfen...~//, dachte er noch, ehe er diese Gedanken aus seinem dröhnenden Kopf verbannte. Helfen brachte auf dieser Welt wohl auch nicht mehr viel...

Aoi schloss die leeren Augen und wandte sich der Wassermasse zu, die stetig innerhalb des Duschbeckens anschwoll.

"Tut mir Leid Rei...", meinte er schwach und musste husten, als er sich an dem Wasser verschluckte.
 

Hizumi drehte sich schwer atmend um. Er war wütend, aber er war auch trotz allem jemand, der niemanden im Stich ließ. Also öffnete er die Duschkabine wieder, bückte sich unter dem Wasserstrahl und zog Aoi vorsichtig raus. "Na komm, du Dummkopf...", murmelte er und seufzte. Dann trug er ihn auf sein Bett und fing an ihn abzutrocknen. "Lass dich jetzt nicht fallen, Aoi. Es ist alles okay, wirklich... Ich werde vergessen was war.", sagte er wieder mit der gewohnten Sanftheit und gab ihm zum Beweis einen Kuss auf die Stirn. Er wünschte sich, dass Aoi endlich anfing, normal zu denken, und nicht von einem Extrem ins andere fiel, doch bei seiner Vergangenheit war das wohl kein Wunder. Er atmete tief durch und zwang sich zu dem nächsten Satz. "Es tut mir Leid."
 

Der Schwarzhaarige war gerade an dem Punkt angekommen, an dem man sein Leben noch einmal Revü passieren sollte, egal wie schlimm es auch gewesen war, als er plötzlich gepackt und von Hizumi aus dem Wasser gezogen wurde. Aus dem Reflex hustete er nun ungewollt das Wasser aus seinen Lungen und nahm nur nebenher wahr, das ihn der andere irgendwo hin trug. Was hatte Hizumi denn nun mit ihm vor?! Warum ließ er ihn nicht einfach das tun, was er schon vor Tagen, wenn nicht sogar Wochen(!), hätte tun sollen!? Dann hätte er vielleicht einigen Probleme erspart. Ohne ihn, würde Reita doch auch nicht leiden müssen... Das war ihm schon vor langer Zeit aufgefallen, doch entschuldigt hatte er sich auch nicht bei ihm... Wie auch? Wie soll man sich bei jemanden entschuldigen, dessen Leben man ruiniert hat? Und warum dachte er schon wieder so viel?! Wollte er nicht endlich alles ruhen lassen? Das war doch nicht fair... Warum hielt man ihn verzweifelt in dieser Welt fest?!
 

Schwindelig wie ihm war, öffnete er die Augen und bemerkte verwundert, das alles verkehrt herum stand. Das er in Hizumis Armen lag und dabei den Kopf nach hinten gelegt hatte, verstand er so schnell in diesem Moment nicht. Ein wenig neben der Spur hob er den Kopf an und sah Hizumis Gesicht. Ratter... ratter...
 

Aoi riss fassungslos die Augen auf. "H-Hizumi...! Lass mich runter! Warum lässt du mich nicht einfach gehen, hm?!", wollte er wissen und wollte sich gerade aufbegehren, als er auch schon auf Hizumis Bett gelegt hatte, in dem dieser ihm...

Aoi verdrängte die Bilder und die Emotionen, die damit zusammenhingen, was ihm verdammt schwer fiel, aber ein toter Roboter fühlt doch auch nichts! Warum kann das nicht bei ihm auch so sein!? Warum kann er nicht einfach vergessen?!!

Schwerfällig wollte er sich aufsetzen, doch da hantierte Hizumi schon mit einem Handtuch herum. Verständnislos folgte er seinen Bewegung und zuckte zurück, als er in die Nähe seines Intimbereichs reichte. Nun kehrte auch sein Bewusstsein ganz zu ihm zurück, wie Aoi merkte, denn auch die Wut über den anderen und seine Lage, sein Leben und diese verdammte Welt ohne Hoffnungen, Liebe und Wünsche, kochte wieder hoch, als Hizumi so plötzlich wieder... normal zu sein schien. //Ich hasse es, wie eine Puppe behandelt zu werden, mit der man spielen kann, wie man will...// Und mit der Wut, auch die Enttäuschung über dieses falsche Spiel, was ihn die Augen geöffnet hatte und die Trauer, weil Hizumi ihn dafür hasste, gehofft zu haben...

Der Schwarzhaarige sank zurück in die Kissen. //Wenn er mich eh schon hasst, dann kann ich es durch meine Worte ja nicht mehr schlimmer machen... Nur vielleicht nimmt er die Vorwürfe zurück... Das würde es ungemein erleichtern, wenn ich es schaffen sollte an ihm vorbei ins Bad zu kommen und...//, dachte er so vor sich hin und erschrak, als Hizumi ihm einen Kuss auf die Stirn gab. Ängstlich sah er auf. //Was hat er vor? Was geht in seinem Kopf nur... vor?//

Als Hizumi die nächsten Worte aussprach, die Aoi nie erwartet hätte, wollte er sich schon freuen, als er an seine neue Erkenntnis denken musste und Schwermut ihm überkam, sogar ein wenig Melancholie.
 

Demütig schlug er die Augen nieder. "Nein, es tut mir Leid. Ich bin ein Unmensch. Deine Reaktion war völlig zurecht. Die Strafe, die du mir erteilt hast, hätte noch viel größer ausfallen müssen, um das wieder gutzumachen, was ich im Leben alles falsch gemacht habe. Es tut mir Leid.
 

Als ich klein war, hab ich mir gewünscht, wenigstens einmal von meinen Eltern zu hören, das sie mich lieb haben. Mehr hätte ich nicht verlangt. Nur diese vier Wörter hätten mich glücklich gemacht und ich hätte aufgehört, es mir zu wünschen und verzweifelt nach den Gelegenheiten zu suchen. Stattdessen hat mein Onkel angefangen, mir zu zeigen, was Liebe bedeutet und versprach mir die Liebe meiner Eltern. Ich hatte Hoffnungen... Ich war naiv ihm zu trauen... Er hat mich entzwei gerissen, meine Eltern hassten mich und schickten mich ins Gefängnis, anstatt mir als Anwälte beizustehen. Kurz darauf starben sie bei einem Autounfall. Und ich war ihr Mörder. Hätte ich mir nie gewünscht, diese vier Wörter von ihnen zu hören: "Wir haben dich lieb.", wäre es nie soweit gekommen...

Dann habe ich mir gewünscht frei zu sein und jemanden zu haben, der mich liebt, wie ich bin, doch ich war egoistisch. Ich hab einen ebenso Unschuldigen in das Leben in der Hölle eingeführt und hab es ihm genommen. Rei muss leiden... und das nur wegen mir... Und jetzt... hatte ich die Hoffnung auf ein wenig Liebe... Zärtlichkeit... Freundlichkeit... Du hast mir geholfen und dafür bin ich dir dankbar und als ich dir helfen wollte, dir geben wollte, was du mir gegeben hast, da ich nur das im Leben gelernt habe, bringe ich denjenigen dazu, mich zu hassen, der mir diese Geborgenheit, Freundlichkeit und... Zärtlichkeit gab. Hass mich ruhig, Hizumi... Ich bin ein egoistischer Unmensch...", meinte er mit tonloser Stimme und ein gespieltes Lächeln hob seine Mundwinkel. "Mach mit der Puppe, was du willst, nur bitte... ertränk sie, wenn du mit ihr fertig bist... Sie schreit nach dem Tod..."
 

Hizumi wurde richtig übel bei Aois Worten und er sah ihn lange an. Bleich war er geworden und er rang um die richtigen Worte. "Aoi... ich... ich kann dir nicht geben, was du willst, denn du bist keine Puppe. Du bist nur der traurigste und verzweifelste Mensch, den ich je kennen gelernt habe... und es zerreißt mein Herz, dich so zu sehen... Es ist kein Fehler, sich zu wünschen, geliebt zu werden... Und es ist auch kein Fehler, Hilfe anzunehmen, oder sich nach etwas zu sehnen... Das ist menschlich, Aoi... Kein Grund, dich dafür zu schämen oder dich schlecht zu fühlen. Ich sagte doch... du bist hier und jetzt bei mir... Diese Nacht ist anders, als alle Nächte bisher... Und du kannst dich endlich frei fühlen. Nur bitte..." Er nahm Aois Hand. "Bitte mach nichts Dummes.. Denn sonst... könnte ich das nicht ertragen, hörst du?"
 

Bei seinem Namen hob er den Blick und wie durch eine dicke Schallmauer hindurch, hörte er die Worte Hizumis und obwohl er nichts hören wollte, strengte er sich doch an, den Sinn dahinter zu verstehen. Vielleicht würde er ja darin etwas finden, was ihm ein schönes Abschiedgeschenk bescherte...?

Aber es war dumm zu hoffen, das hatte er bereits begriffen und Hizumi bestätigte es ihm, da dieser nicht den Willen hatte, ihn gehen zu lassen. Enttäuscht schloss er wieder die Augen und seufzte auf. //Warum will man nur so verzweifelt, das ich bleibe...? Warum wollen alle, das ich noch mehr leide?//, fragte er sich und krallte sich in die Decke, als der andere fort fuhr. Verwundert sah er auf. "Natürlich ist es das... Du hast es mir doch selbst vorgeworfen... Nur das es mir nicht egal war, wer mir diesen Wunsch erfüllt... Aber das ist jetzt auch nicht mehr wichtig...", murmelte Aoi und sah wieder an einen anderen Punkt der weißen Decke und er fragte sich, ob das Licht am Ende des Tunnels, wie alle immer gesagt haben, genauso weiß erstrahlt wie diese Decke. Außerdem konnte er Hizumi nicht lange in die Augen blicken, denn diese hatten ihn noch kurz zuvor wütend angesehen und diesen Blick würde Aoi nicht so schnell wieder vergessen...

"Hör doch auf von menschlich zu reden! Sieh mich an! Sieh mich an und sag mir, das ich menschlich bin!", regte sich der Schwarzhaarige nun doch auf und verfluchte seine Schwäche dem anderen gegenüber, sich so leicht zu öffnen und seine Gedanken und Emotionen förmlich in die Welt hinaus zu schreien. //Scheiße... ich sollte diese Dinge nicht haben... Sie bringen mich nur immer in Schwierigkeiten...//

"Hizumi bitte... warum bist du wieder... so zu mir...? Ich ertrag diese Umschwünge nicht... Wegen dir könnt' ich gleich wieder heulen... Ich bin so schwach...", seufzte er und biss sich auf die Unterlippe. "Warum will man mich so verzweifelt an dieses Leben ketten? Ich versteh es nicht...", fügte er nach einigem Zögern murmelnd hinzu und wagte es wieder aufzusehen, als Hizumi seine Hand nahm. "Warum..., Hizumi? Ich hatte den Eindruck, du magst mich nicht mehr... Warum könntest du es nicht ertragen...?", wollte er wissen, da er es einfach nicht verstehen konnte, warum man an ihm hängen sollte.
 

"Natürlich mag ich dich! Aoi... willst du wirklich so dringend diese Welt hier verlassen?" Er gab auf, was er auch sagte, es brachte nichts... Er saß einfach neben Aoi und schwieg. Alles was er gesagt hatte, hatte es nur noch schlimmer gemacht.. .
 

"Hizumi... Du hast nicht gesehen, was ich sehen musste... Du hast nicht... erleben müssen, was ich durchleben musste... Du kannst nicht verstehen, wie es in mir aussieht, aber ich bin ein gebrochener - wie du meinst - Mensch und wenn die Qualen nicht langsam versiegen... dann weiß ich nicht, was von mir übrig bleiben wird...", meinte er und drehte den Kopf zu Hizumi, der etwas in sich gesackt neben ihm saß und noch immer seine Hand hielt. "Hizu... Ich wollte dich wirklich nicht... ausnutzen... Ich wollte dir helfen und hab alles falsch gemacht... Es tut mir Leid, ja...? Ich hätte das nicht fragen dürfen... Und ich danke dir, das du mir wieder Mut machen willst, obwohl ich dich gleichzeitig dafür verfluchen könnte, aber... aber ich kann nicht...~ Du hast ja nichts... ungeheuer Furchtbares getan, als das ich dich dafür hassen könnte.", meinte er wahrheitsgemäß und drückte sanft Hizumis Hand. "Ich weiß nicht, wie du es schaffst, aber... ich bleib noch etwas...~ Das bin ich sowohl Reita, als auch dir schuldig. Ich hoffe, wir schaffen das... Ich hoffe, Rei schafft es... und... ja... vielleicht auch ich...", setzte er mit dünner Stimme hinzu und schluckte. "Danke, das ich mich... das du mich gewaschen hast...", korrigierte er sich und starrte einen undefinierten Punkt an Hizumis Hose an. "Es ist wirklich eine... verrückte Nacht, aber ich bin froh, sie mit zu verbringen und nicht in einer Zwangsjacke in einem blendend hellen Raum ohne alles..."
 

Hizumi hörte ihm zu, doch er hielt nur seine Hand, sah ihn aber nicht an. "Weißt du, ich will und werde dir keine Vorschriften machen..., aber es freut mich, wenn du noch ein wenig hier bleibst... Vielleicht lernst du dann ja auch die schönen Seiten des Lebens kennen... Zeit dafür wäre es..."
 

Verständnislos sah der Schwarzhaarige wieder zu Hizumi auf. Dann schüttelte er betrübt den Kopf. //Er versteht es nicht... Wie soll man etwas gutes Erleben, wenn es davon weit und breit nicht mal ein Fünkchen gibt?//, dachte er und schwieg ebenfalls.

Als ihm jedoch langsam echt zu kalt wurde, griff er mit der freien Hand nach der Decke und zog sie über seine Brust und sein Geschlecht.

Dann, es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, in denen er nicht mit dem anderen geredet hatte, als er unschlüssig doch die Stimme erhob. "Wenn... Wenn ich wirklich ein... Mensch bin, dann... na ja... darf ich den Wunsch hegen, das du die Nacht bei mir bleibst...?"
 

"Ja... natürlich bleibe ich bei dir, Aoi... Ich lasse dich nicht allein..", murmelte er und sah ihn an. Morgen würde alles anders sein. Morgen würde er wieder seinen Reita in den Armen halten und Hizumi wahrscheinlich schnell vergessen haben... Doch... das würde Morgen geschehen.. und bis dahin waren es noch... ein paar Stunden.. Mit diesen Gedanken versuchte sich Hizumi zu trösten. Er legte sich vorsichtig zu Aoi und nahm ihn sanft in den Arm.
 

Ein kleines Lächeln schlich sich in Aois Gesicht, als Hizumi seine Bitte bejahte. "Danke." Doch ihm entging nicht, das den anderen etwas beschäftigte oder Sorgen bereitete. "Hizu...? Was hast du...?", wollte er besorgt wissen und spürte plötzlich etwas nasses an seinem Bein. //Uh...?!// Fragend lugte er unter die Bettdecke, als Hizumi sich zu ihm legte und bemerkte, das es dessen Bein war und erst da fiel dem Schwarzhaarigen auf, das Hizumi noch ganz nass von der Dusche war. Überrascht sah er auf, wurde aber wieder auf andere Gedanken gelenkt, als ihn Hizumi ihn seine Arme zog. Ein Kälteschauer lief ihm über den Rücken, doch er sagte nichts. Stattdessen genoss er die Nähe des Kleineren und suchte währenddessen hinter sich nach dem Handtuch, welches Hizumi benutzt hatte, um ihn trocken zu rubbeln. Leicht grinsend zog er es zu sich. "Nicht erschrecken...", bat er und führte es auf Hizumis Rücken, um mit dem Handtuch darüber zu fahren. "Du hast dich vergessen abzutrocknen.", merkte er nur an und schüttelte den Kopf. Aufmerksam strich er die Nässe aus Hizumi Nacken und wuschelte ihm grinsend durch die Haare, die noch ein wenig getropft hatten. "Du willst doch nicht krank werden, oder...?" Unsicher ging die Handtuchreise weiter zu Hizumis Brust, doch Aoi zog ängstlich die Hand weg, bevor er wieder etwas falsch machen würde. "Machst du da?", fragte er mit leiser Stimme und senkte scheu den Blick.
 

Hizumi hatte nicht bemerkt, dass er tropfnass war, seine Gedanken waren ganz wo anders.. Erst als Aoi anfing, ihn abzutrocknen realisierte er es und wurde rot. "Oh... na klar... Sorry...", murmelte er und sah auf Aois Hand. "Keine Angst...", murmelte er dann. "Du kannst nichts falsch machen."
 

Aoi lächelte nur und fuhr nun etwas mutiger mit dem Handtuch über Hizumis Brust und dessen eine Seite. "Mhm... Magst du den Rest machen...?", fragte er dann doch lieber, nachdem er Hizumi auf den Rücken gedrückt hatte und nun dessen andere Seite auf und abfuhr. "Ich will dir nicht wieder zu nahe treten...", gestand er und behielt das Handtuch unschlüssig an seiner Brust gelegen.
 

"Hey, das meinte ich doch mit, "du kannst nichts falsch machen...", sagte er lächelnd und drehte sich um, lächelte ihn an. "Mach, was du möchtest. Es ist alles okay. Wirklich."
 

Verwirrt sah der Schwarzhaarrige ihn an und blinzelte. Träumte er gerade, oder wollte Hizumi dieses mal, das er ihn berührte? //Versteh ich nicht...// "Aber nicht wieder schreien, wenn doch was ist... ja...?" //Diese Seite macht mir Angst...// Etwas schwerfällig setzte er sich auf, wobei die Decke von ihm abfiel. Dann trocknete er vorsichtig Hizumis Beine ab. "Dein Rücken wird wohl inzwischen ganz trocken sein...und dein... Hintern...", meinte er im Scherz und lächelte, stockte dann aber unsicher, als Hizumis Schritt folgen sollte. Dann musste er IHN ganz sicher angucken, zumal Aoi von Natur aus eher ein neugieriger Typ war. Unsicher und peinlich verlegen, was man auch an seinen Wangen ansehen konnte, blickte der Schwarzhaarige noch einmal auf und musste schlucken. Doch Hizumi zeigte kein Zucken, kein gar nichts, was gegen seine Handlung sprechen würde, und so nahm er das Handtuch und trocknete ganz vorsichtig mit halbgeschlossenen Lidern seinen Intimbereich ab. Konzentriert strich er sich eine Strähne aus dem Gesicht.
 

Hizumi lächelte und schloss die Augen, ließ jede Berührung zu und drückte sich ihm sogar ein bisschen entgegen, ohne allerdings aufdringlich zu wirken. Er lag einfach nur da und entspannte sich.
 

Überrascht linste Aoi zu Hizumi hoch, der ein ihm undefinierbares Lächeln auf den Lippen trug. Machte es dem anderen nichts aus, was er da tat? Hizumi verwirrte ihn, aber dennoch führte er seine Arbeit fort und das solange, bis er glaubte, alles trocken gewischt zu haben. Dann ließ er das Handtuch auf den Boden fallen, sollte es lieber den mit seiner Feuchtigkeit benässen, als Hizumis Bett. Dann sah er etwas unschlüssig auf, zuckte nach kurzem Zögern mit den Schultern und legte sich dann behutsam neben Hizumi, legte seinen Kopf auf dessen Brust. "Wenn dich das stört, sag es einfach..., 'kay?", wollte er lieber sicher gehen und zog die Decke über sie. Lächelnd schloss der Schwarzhaarige die Augen. Hizumis Herzschlag beruhigte ihn irgendwie...~
 

Hizumi räkelte sich auf dem Bett und legte einen Arm um Aoi. Er atmete tief entspannt ein. "Weißt du... Es ist alles okay, was du tust, solange du damit leben kannst, Aoi. Wenn du mit mir schlafen willst, dann kannst du das tun, solange du die Konsequenzen bedenkst und annimmst. Du musst für dich entscheiden, was gut ist und was nicht, ja?"
 

Aoi lächelte leicht, als der andere sich räkelte und schließlich einen Arm um ihn legte. Er seufzte leise. Er hatte es vermisst. Er hatte solche sanften Berührungen vermisst und er hatte diese Momente vermisst, in denen keine Sorgen sein Gemüt küssten und es verdunkelten. Aufmerksam lauschte er Hizumis Worten, nickte langsam, ehe dieser plötzlich über Sex zu sprechen kam. Überrumpelt riss der Schwarzhaarige die Augen auf und hob den Kopf. Er schluckte. "Wie... was... ano... Hizumi ich...", hauchte er überfordert und setzte sich neben ihn auf. //ICH soll für... MICH entscheiden? Aber was will ich?!//, fragte er sich und legte die Stirn in Gedenkfalten. Seine Hände krallten sich unbewusst in seine Oberschenkel. Sein unruhiger Blick wanderte zu Hizumis Brust und wieder musste er schlucken, wandte den Blick verlegen ab. Sein Herz schlug ihm unregelmäßig gegen die Brust und hinterließ ein Stechen. Hizumis Angebot war verlockend, das wusste Aoi, aber er konnte doch nicht... Dann dachte er an seinen Überlegungen zurück, die er hatte, als er dem anderen einen Gefallen tun wollte.

Wer wusste schon, ob Reita es überleben würde?

Wie sollte er wissen, ob er wirklich etwas tiefes für ihn empfand?

Wie sollte er wissen, ob Reita es jemals zulassen würde, ihn zu berühren, wenn er doch ebenso wie er, grob angefasst wurde...?

Eigentlich sollte er es selbst auch nicht wollen, aber er war inzwischen physisch von diesen Schmerzen und dem gleichzeitigen Lustgefühl abhängig, das sein Körper diese Droge brauchte.

Sein Körper schrie "JA!!", aber sein Gewissen flüsterte ihm ein "Nein!" zu, denn eigentlich war er doch mit Reita zusammen... oder? Und er würde ihn somit betrügen... oder?

Aber was wollte ER? Nur er? Würde Reita es verstehen können? Würde er ihm verzeihen, wenn er ihm sagen würde, das es rein aus Verzweiflung gehandelt wurde? Aus Sehnsucht nach Zärtlichkeit? An Liebe im vielleicht letzten Abends seines Lebens? Würde er ihm verzeihen, wenn er ihm sagen würde, das beide rein zum Zweck gehandelt hätten?

Aoi biss sich auf die Unterlippe. Er wusste keine Antwort auf seine Fragen, aber er wusste, das er und sein Körper neugierig waren. Neugierig waren zu erfahren, wie es wäre, sanfter behandelt zu werden. Noch nie hatte Aois Körper dies erfahren und bevor es ein Ende finden würde, hatte er dann nicht die Chance, dies einmal zu erfahren? Einmal von der Frucht der Liebe zu kosten?
 

Er schloss die Augen und atmete tief ein und wieder aus, ehe er den Kopf und somit auch den Blick wieder hob, um Hizumi sicher in die Augen zu blicken. Doch schnell verschwand die Sicherheit, als er den fragenden Blick auf sich spürte und ein angenehmer Schauer durchzuckte ihn. Schnell senkte er wieder den Blick und sah auf seine sich knetenden Hände auf seinem Schoß. "I-ich... Wenn du... ano...", begann er stotternd und unterbrach sich selbst, in dem er sich erneut auf die Unterlippe biss. Mit zitternden Händen fasste er nach Hizumi Hand, die noch zuvor um ihn gelegt worden war und hielt sie fest in seiner. Seine Hände schwitzten vor Aufregung. //Das kann doch nicht so schwer sein...! Streng dich mehr an!//, rief er sich zur Ordnung und sah wieder mit unsicherem Blick und glühenden Wangen zu dem anderen auf. "W-Wenn du versprichst, nicht so grob zu sein, dann würde ich schon gerne wollen, das du mit... m-mit mir... also... mit mir s-schläfst!", sagte er zum Ende hin hastig und kniff die Augen zusammen. //Ich benehme mich wie ein Teenie, der noch Jungfrau ist!//, bemerkte er peinlich berührt und öffnete ein Auge, um zu Hizumi zu linsen und zu sehen, wie dieser auf seine Worte reagierte...
 

Hizumi drehte seinen Kopf vorsichtig, so dass er Aoi ansehen konnte. "Ich bin nicht grob, Aoi. Sex kann auch etwas unglaublich schönes sein, wenn der Partner einfühlsam ist, weißt du? Dann musst du auch keine Schmerzen dabei haben. Dann ist es einfach die innigste Verbindung, die Menschen eingehen können und ich würde dir gerne endlich zeigen, dass das nicht beängstigend, sondern wunderschön ist. Ich möchte nur, wie gesagt, dass du es nicht bereust und es vorher mit deinem Gewissen abklärst, denn ich will nicht am Schluss der Schuldige sein.. Und ich biete es dir nur an, es wird nichts zwischen uns ändern, wenn du ablehnst, Aoi."
 

Ungläubig musterte er den Schwarzhaarigen, während er sprach."I-ist es das...?", murmelte er fragend und konnte sich nicht vorstellen, das Menschen dies praktizierten, um dem anderen ihre tiefe Zuneigung zu zeigen. Sicherlich... er hatte es schon irgendwo gewusst oder geglaubt, aber da er es nie selbst erlebt hatte, konnte er sich nicht vorstellen, wie es wohl sein würde, wenn Hizumi ihn...~ Aoi musste schwer schlucken und versuchte durch das Zusammenkneifen seiner Augen die Bilder verschwinden zu lassen, die sich gerade vor ihnen auftaten. Dann schüttelte er langsam den Kopf.

"I-ich bin mir sicher. Der einzige, der er Morgen früh vielleicht bereuen würde, wäre ich...", meinte Aoi mit leiser und bebender Stimme und strich leicht über Hizumis Hand, bevor er fort fuhr. "Aber die Chance steht nicht sehr groß, das ich ihn... wiederbekommen werde oder das er wirklich tief etwas für mich empfindet, weiß ich auch nicht so genau... Vielleicht handelt er aus Mitleid? Vielleicht tun wir beide das...? Aber wenn er es tut, wird er es verstehen, warum ich so entschieden habe? Und du sagtest ja, das du mich nicht liebst. Also wäre es doch rein... platonisch... richtig?", fragte er verwirrt und legte den Kopf schief. Er war sich unsicher das richtige Wort gefunden zu haben. Aoi hätte damals vielleicht etwas besser im Deutsch Unterricht aufpassen sollen, aber die Probleme hatten ihn damals schon recht früh eingeholt und so war er lieber fern geblieben, um wenigstens etwas Freiheit genießen zu können, in der er seinen Eltern vorgaukelte, in der Schule zu sein, während er durch den großen Park streifte, der so voller Schönheit prahlte, das ihn ein jähes Bild dieser Vergangenheit erschrocken aufjapsen ließ.

Der Schwarzhaarige schüttelte den Kopf, um das Bild zu verscheuchen, das ihn augenblicklich traurig gemacht hatte und sah dann mit einem versuchten Lächeln wieder zu Hizumi auf. "Tut mir Leid... Mir kam nur eben ein Bild aus meiner Kindheit in den Sinn...", erklärte er sein Verhalten und griff nun auch nach Hizumis zweiter Hand.

"Hizumi... Ich bitte dich... Mach mir diese... diese wahrscheinlich letzte Nacht zu der schönsten Nacht, mit deren Erinnerung es sich lohnen würde, noch einmal über das Bild der Menschheit nachzudenken, bevor es zu Ende sein kann... und beschere mir dieses wunderbare Gefühl, von dem du gesprochen hast. Ich... ich vertraue dir Hizumi...", beendete er seine Bitte und war zum Ende hin immer leiser geworden. Seine Hände hielten die Hizumis immer noch umklammernd, als würde er befürchten, der andere würde ihn einfach verlassen, was natürlich abwegig war, denn Hizumi hatte ja versprochen bei ihm zu bleiben und außerdem spürte er, das der andere es auch wollte, also warum gehen? "Bitte... Nur diesen einen Wunsch...", setzte er noch bittend hinzu und biss sich mit leuchtenden Wangen auf die Unterlippe. "Zeig mir, was es bedeutet, jemanden für einen kurzen Moment wirklich zu lieben. Verscheuche die Schmerzen in dieser Nacht, die mir beschert wurden, weil ich mir dies schon früher gewünscht habe, aber diesen Wunsch an den falschen richtete. Zeig mir..., das du nicht der Falsche bist..."
 

Hizumi lächelte und drückte Aois Hände zärtlich, dann beugte er sich über ihn und küsste ihn. "Du wirst diese Nacht im Positiven niemals vergessen.", schnurrte er. Dann strich er Aoi durch die mittlerweise trockenen, seidig weichen Haare und lächelte. "Das fühlt sich gut an..", murmelte er und begann dann sanft Aois Körper zu streicheln. Flüsterte immer wieder, wie schön Aoi war, wie gut er roch und wie weich sich seine Haut anfühlte. Durch die lange Dusche und die Seife war die Schwellung der Narben tatsächlich zurückgegangen und sein Körper sah nicht mehr so schlimm zugerichtet aus.
 

Erleichtert musste der Schwarzhaarige lächeln und ehe er sich versah, hatte er auch schon Hizumis Lippen auf den seinen. Automatisch ließ Aoi die Augen zudriften und versuchte sich zu entspannen. Hizumis Lippen waren ungewohnt weich und die Härte, die er noch zuvor auf sich gespürt hatte, war gewichen. Es fühlte sich gut an... Es fühlte sich richtig an... Und dieses Gefühl und Hizumis versprechen, ließen ihn ruhiger werden. Er vertraute dem anderen und er wollte ihm seinen Wunsch erfüllen. Hoffentlich würden sie es nicht bereuen, denn Aois Wünsche hatten bisher nur Pech mit sich gebracht. //Hör auf so viel nachzudenken.//, ermahnte er sich und öffnete die Lider auf Halbmast, um den anderen zu sehen, während er langsam nach hinten fiel. Hizumi über ihn. Unsicher folgte er seine Bewegungen und ertappte sich errötend dabei, wie er aufkeuchte. Diese Zärtlichkeit war ungewohnt neu für ihn, das sein Körper sehr empfindlich auf sie reagierte. Es schien fast, als sehne er sich nach diesen, als er sich unbewusst den zärtlichen Fingern entgegenstreckte. Verlegen machten ihn Hizumis Worte, aber zugleich fühlte er, wie ein Gefühl von Anerkennung, freudiger Erwartung und Glück in ihm aufstieg. Solche Worte hatte er sich noch nie über sich selbst anhören dürfen. "Danke Hizumi.", flüsterte er immer wieder leise und musste lächeln. Er vergaß sogar die kleinen Nadelstiche, die ihn durchfuhren, wenn der andere über seine Wunden strich. Mehr noch. Es war irgendwie... erregend. Erschrocken über sich selbst öffnete er nun ganz die Augen und blickte starr nach oben. War er masochistisch veranlagt? Oder war er es, weil er es nicht anders kannte? Aoi musste schlucken. Dann senkte er wieder den Blick auf Hizumi und in dem Moment, in welchem er dessen Blick erhaschte, konnte er sich ein Stöhnen nicht mehr verkneifen. Scheiße... "Du machst mich verrückt, wenn du so zärtlich bist. Es... es ist... wahnsinn...", murmelte er und schloss beschämt die Augen. Um aber nicht ganz untätig zu sein, suchte er Hizumis Arme und fuhr diese entlang, hinauf zu seinen Schultern, die er neugierig abtatstete. Der andere war sehr muskulös, wie ihm mal wieder auffiel und er fühlte sich augenblicklich noch sicherer. Dann übernahm sein Körper für einen Moment die Kontrolle über sein Handeln und ließ eine Hand in Hizumis Nacken wandern, um ihn näher zu ziehen. Die Augen geschlossen, richtete sich Aoi ein wenig auf, um der Bewegung entgegen zu kommen und tastete anschließend mit seinen Lippen nach den Hizumis, um schüchtern an ihnen zu nippen. Hoffentlich tat er auch alles richtig und der andere würde ihm sagen, wenn er es nicht tat...
 

Hizumi strich fordernder übeAois Körper, in eindeutiger Absicht, jedoch ohne aufdringlich oder brutal zu wirken. Er wollte sich nicht irgendwas nehmen, er wollte geben... Er wollte Aoi verwöhnen, den Sex mit ihm zu etwas Grandiosem machen, er wollte ihm wieder das Positive vermitteln. Doch dass hieß auch, dass er seine Wünsche unBbedürfnisse ausschalten musste, denn Hizumi war kein Mensch, der auf Blümchensex oder dergleichen stand. Er lächelte Aoi an und küsste ihn, verwöhnte den nackten Körper unter sich weiter mit Streicheleinheiten und Küssen. Dann überwandt er sich selbst und rutschte zwischen Aois Beine, nahm dessen Glied in den Mund und begann daran zu saugen.
 

Zittrig fiel sein Arm, dessen Hand sich fordernd in Hizumis Nacken gekrallt hatte, zurück auf die Matratze, und hastig nach Luft japsend, da sein Puls sich immer weiter erhöhte, entließ er Hizumi Lippen, die sich soeben in tiefere Gefilde wagten, was Aoi jedoch nicht bemerkte, da er vor Aufregung und Anspannung zugleich die Augen geschlossen hatte. Zumal er Hizumi auch nicht lange ansehen konnte, da Reitas Gesicht in seinem Kopf herumschwebte, was er versuchte zu verdrängen, um Hizumi nicht vor den Kopf zu stoßen und um seine Entscheidung nicht bereuen zu müssen. Er glaubte, dieses Mal richtig zu handeln und hoffentlich würde es sich dieses eine Mal als richtig erweisen...

Er schreckte aus seinen Gedanken, als er Hizumis Lippen auf seinen spürte und augenblicklich wurde er rot, da er sich ein wenig ertappt fühlte. Doch Hizumi schien davon nichts bemerkt zu haben, was ihn erleichterte und kaum konnte er die Gelegenheit ergreifen, den Kuss zu erwidern, da waren Hizumis Lippen auch schon wieder auf Wanderschaft über seinen geschundenen Körper, der inzwischen die ersten Anzeichen dafür Preis gab, das ihm gefiel, was Hizumi mit ihm tat. Aoi konnte ein Stöhnen nicht mehr zurückhalten, als Hizumi erneut mit den Händen, die so unglaublich zärtlich schienen, über seine Brustwarzen glitten, die sich ihm entgegenreckten und immer wieder fallen gelassen wurden, da Hizumi rastlos handelte. "U-und nicht aufhören... bitte...", keuchte er mit roten Wangen und Augen, die auf Halbmast waren, während er nun selbst mit einer Hand seine linke Brustwarze zwirbelte, sich dabei auf die Unterlippe knabbernd, und mit der rechten Hand den Kontakt mit Hizumi suchte, der nun immer weiter hinab glitt. Selbst als er zwischen seine Beine gerutscht war, konnte Aoi noch nicht begreifen, was gleich passieren würde, doch als Hizumi sich zu seinem Glied hinunterbeugte, riss Aoi teils ungläubig, teils ängstlich, die Augen auf und wollte noch etwas sagen, was jedoch in einem überraschten Stöhnen überging und seinen Kopf zurück in die Kissen werfen ließ. DAS hatte ja noch niemand bei ihm getan! Und... und sich das anfühlte! Aoi war überwältigt. Trotz der Schmerzen, die er dort erlitten hatte und die sich nun wieder allmählich bei ihm zeigten, indem sie ihm die Schmerzen wie kurze Blitze ins Hirn jagten und ihn zwischen dem heiseren Stöhnen immer wieder schmerzvoll aufjapsen ließen, genoss er diese Art der Befriedigung, die er selbst sonst nur bei anderen... widerwärtigen Menschen durchführen musste und erkannte nun, wie schön es war, so berührt zu werden.
 

Gerade wieder stöhnte er auf, jedoch mehr vor Schmerz, als für das berauschende Gefühl, welches ihn Hizumi schenkte, als dieser es dann doch zu bemerken schien und schon kurz davor war, das einfach abzubrechen, als Aoi ihm durch eine zitternde Hand in dessen Schopf deutlich machte, das er immer noch nicht aufhören solle, während er selbst sein Gesicht so abwandte, das Hizumi es nicht sehen konnte und auch nicht die Tränen, die langsam über seine Wangen liefen. Sein Körper jedoch schien der Schmerz nicht mehr viel anzuhaben, denn dieser sehnte sich bereits nach mehr.

Möglichst unauffällig wischte sich Aoi die Tränen aus dem Gesicht und zwang sich dazu, den Schmerz gar nicht erst zuzulassen, ihn einfach wegzuschalten, der obwohl diese lähmenden Salbe seinen Dienst erfüllen sollte, aber wohl durch das Duschen gänzlich von seinem Körper gewaschen war, sich dagegen sträubte. Und vor allem tat ihm diese Entzündung weh, von der Hizumi gesprochen hatte und da fiel ihm etwas ein...

//Gott.. die Entzündung! Und Hizumi saugt gerade... nein... Vielleicht ist sowas ja übertragend?//, fragte er sich und richtete seinen vor Erregung zitternder Oberkörper auf, dessen Brust sich schnell hob und senkte, da sein Herz hart gegen seinen Brustkorb schlug und war kurz starr vor Unglauben, da dieser Anblick einfach ein Bild für die Götter war und ihn erschaudern ließ, bevor Aoi sich endlich dazu aufraffen konnte, das Spiel zu beenden, indem er sein deutlich erregtes Glied, welches in den verschiedensten Farbtönen erstrahlte und ihn einfach nur anwiderte, Hizumis Mund entriss und seine freie Hand unter Hizumis Kinn wandern ließ, um ihn sich aufrichten zu lassen.

"J-jetzt bist du dran...", meinte er ausweichend zur Erklärung mit verlegen niedergeschlagenden Augen und weil er wusste, das Hizumi ebenfalls etwas... Zuwendung benötigte, damit es für die beide schmerzfrei... //Ha ha...// ... für Hizumi schmerzfrei verlaufen würde. Er wollte gar nicht wissen, wie es ihm ergegen wird, wenn Hizumi erstmal mit seinem... Aois Blick glitt zu Hizumis Glied, welches nicht ganz verbergen konnte, wie dieses bisher einseitiges Vorspiel auch auf ihn gewirkt haben musste. Aoi schluckte und verwarf die Gedanken, die ihm kamen, als er sich gestehen musste, das Hizumi reichlich bestückt war.

Schwer schluckend lächelte er dem Schwarzhaarigen kurz zu, um zu zeigen, das alles in Ordnung war, und drückte ihn auf's Bett. "Zärtlichkeiten kannst du bei mir wohl nicht viel erwarten...", meinte er wieder einmal verlegen, nachdem er seine Hände unsicher über Hizumis Oberkörper schickte, seine Seiten hinauf und wieder abglitt und sich schließlich zu seiner rechten Brustwarze hinunterbeugte, um sie probeweise in den Mund zu nehmen und spielerisch an ihr zu ziehen, nur um dann daran zu saugen.

Sowas hatte er noch nie getan, weswegen er sich auch so unsicher und unbeholfen fühlte, aber er machte es einfach Hizumis Bemühen nach und ließ seine Fantasie spielen. Jetzt musste er nur noch herausfinden, was Hizumis Schwachstellen waren. Diese ließen einen doch gewöhnlich noch verrückter werden, oder? Entschlossen löste er sich wieder von Hizumis Brust und küsste sich nun über das Brustbein hinauf zu seinem Hals, den Hizumi etwas streckte, um ihm mehr Freiraum zu geben. Doch Aoi löste sich vorerst wieder von ihm und musterte Hizumi nun aufmerksam, während er mit den Fingern tastend über seinen Hals glitt. "Ich hoffe, du hast Schwachstellen...", murmelte er und legte den Kopf schief, während er etwas lächeln musste. Und da an der Halsschlagader schließlich, sah Aoi deutlich, wie Hizumis linker Mundwinkel zuckte. Erfreut darüber, doch etwas gefunden zu haben, was er nutzen konnte, um seine Unerfahrenheit wieder gut zu machen, beugte er sich nun wieder zu ihm hinunter, leckte prüfend über die gefundene Schwachstelle und saugte sich dann in der empfindlichen Haut darüber fest, als er Hizumi erneut zucken spürte. Dann schloss Aoi die Augen und ließ seine rechte Hand in Hizumis Schoß wandern, um dort das zu tun, was er schon so oft bei vielen tun musste, nur mit dem Unterscheid, das er das hier wollte und hoffentlich gefiel es Hizumi, denn das war das einzige, worin er wirklich gut war.

Und während er ihm Befriedigung verschaffte, merkte Aoi überraschend, das selbst das Geben ihm eine gewisse Erregung verschaffte, denn nicht nur Hizumi gab nun in Aois Ohren wohlklingende Laute von sich, sondern auch er selbst musste hin und wieder aufkeuchen.
 

Hizumi merkte wohl das Wechselbad der Gefühle und auch Aois Tränen entgingen ihm nicht. Kurz war er versucht, die Sache abzubrechen, da er Aoi ja nicht schaden wollte, doch dann überwand er sich und machte weiter. Wohl strich er über Aois Wangen, spürte, wie seine Finger nass wurden. Doch er verwöhnte Aoi weiter. Wollte ihm einfach durch Handlungen zeigen, dass er nichts Böses im Schilde führte, doch Aois Unsicherheit und Angst schienen zu siegen... Er ergriff nun die Initiative und Hizumi fand sich auf dem Rücken liegend wieder, während Aoi ihn nun verwöhnte.

Als der Junge über seinen Hals leckte, zuckte Hizumi zusammen. Ein wohliges Gefühl breitete sich in ihm aus und schoss in die unteren Regionen seines Körpers. Eine feine, kaum sichtbare Narbe lief über Hizumis Halsschlagader und seit der Verletzung war diese Stelle sein empfindlichster Bereich. Niemand wusste davon, nur Aoi hatte sie aufgespürt und Hizumi genoss dieses Gefühl, wollte es gerne mit ihm teilen. Doch er war hier, um Aoi glücklich zu machen. Er zog ihn zu sich runter und umarmte ihn, küsste ihn und drang langsam und sehr behutsam und geschickt mit einem Finger in ihn ein, verharrte dort, um Aoi an den leichten Schmerz und das ungewohnte Gefühl zu gewöhnen. Sicherlich hatte niemand seiner Peiniger Aoi je so vorbereitet und Hizumi wollte sich um jeden Preis deutlich von den anderen abheben. Als er spürte und sah, dass sich Aoi wieder entspannte, begann er diesen Finger, den er zuvor befeuchtet hatte, leicht zu bewegen.
 

Überrascht löste er sich von Hizumis verführerischen Hals, als dessen Besitzer ihn davon weg dirigierte, dachte, er hätte vielleicht doch etwas falsch gemacht und konnte sich die Angst nicht aus den Augen bannen, als er in Hizumis blickte. Doch zu seiner Erleichterung wurde er umarmt und die starken Arme um seinen schmächtigen Körper fühlten sich... richtig an. Er war froh, Hizumi um seinen vielleicht letzten Wunsch gebeten zu haben. Doch trotzdem blieb die Unsicherheit bestehen, da er diesen 'Dienst', den Hizumi tat, nicht als selbstverständlich nehmen wollte. Dankbar lächelte er den Schwarzhaarigen an, welcher nun nach seinen Lippen schnappte. Automatisch drifteten Aois Augen zu und er versuchte den Kuss, der eine erstaunliche Sanftheit und doch Verlangen mit sich brachte, so gut er konnte zu erwidern. Er lag nun mehr auf Hizumi, hielt sich mit der linken an dessen Nacken fest, über den er hin und wieder leicht kratzte und mit der Rechten verwöhnte er Hizumis linke Brustwarze. Atemlos keuchte er zwischen den Küssen auf. Doch als Hizumi schließlich mit einem seiner Finger in ihn eindrang, durchzuckte ihn wieder ein wohl bekannter Schmerz und kurz sah er schwarz vor Augen, lehnte sich mehr auf Hizumi und wimmerte nun mehr als zu keuchen, bevor Hizumi ihn wieder zu einem Kuss zog, um ihn abzulenken. Doch so leicht war das gar nicht. //Es ist nicht... er... Es ist Hizumi... Hizumi!//, sagte er sich und erwiderte den Kuss etwas träge, während er sich darum bemühte, sich zu entspannen. //Und ich will das...!//, setzte er noch hinzu und stöhnte überrascht auf, als Hizumi sich in ihm zu bewegen schien. Dabei hatte er kurzzeitig die Augen aufgerissen, bis sich anschließend auf die Unterlippe und schloss sie wieder, während er seinen Kopf nun neben Hizumis bettete. Er konnte sich nicht auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren, auch wenn Hizumi gut küssen konnte, keine Frage! Aber nicht genug Atmen zu können, setzte ihn mehr zu, als er gedacht hatte. Er drehte den Kopf nach Rechts, keuchte gegen Hizumis Hals und fand wieder - er hatte die Augen auf Halbmast gelegt - die leicht rotgeküsste Halsschlagader, an die er sich nun wieder dran machte, sie ein wenig zu verwöhnen. Mit der rechten Hand klammerte er sich nun mehr an Hizumis starken Oberarm, um nicht zur Seite wegzukippen, da sein Körper bereits leicht vor Anstrengung zitterte.

Um Hizumi jedoch deutlich zu machen, das er fortfahren konnte, bewegte er seine Hüfte seinen Bewegungen etwas entgegen.
 

Hizumi sah, wie schwer er sich tat, doch wenn er jetzt einen Rückzieher machte, dann würde Aoi seine Angst nie verlieren, und das war doch eigentlich der Hauptgrund, warum Hizumi dies alles tat. Weil er helfen wollte... Er verharrte noch einen Moment in Aoi, dehnte ihn weiter und zog dann die Finger hinaus. Er sah dem Schwarzhaarigen tief in die Augen und suchte stumm in ihnen nach Einverständnis. Dann lächelte er aufmunternd und legte sich vorsichtig zwischen Aois Beine und schob sich behutsam in ihn. Diese Enge raubte ihm den Atem und keuchend nahm er Aois Hand, drückte sie und begann an dessen Schulter zu saugen und zu knabbern. Er bewegte sich erst einmal nicht mehr, als er in ihn eingedrungen war, erst als er spürte, wie sich der Körper unter ihm wieder entspannte, fing er langsam an zu stoßen. Hizumi war ein verdammt guter und geschickter Liebhaber und so traf er auch schon bald Aois Lustzentrum und jeder seiner darauffolgenden Stöße trafen Aois Punkt und bescherten ihm so ungeahnte Freude am Sex.
 

Immer wenn der andere seine Finger in ihn spreizte, um ihn zu dehnen, keuchte Aoi schmerzhaft auf und krallte sich unbewusst noch ein wenig mehr an Hizumi, der ihm Halt gab und immer wenn der Schmerz für einen Moment verschwand und dem erregenden Gefühl Platz machte, sah er Sterne. Himmel... so gut hätte er sich gewollten Sex niemals vorstellen können! Jetzt verstand er auch, warum alle immer so scharf drauf waren, so berührt zu werden. Doch das was Hizumi bei ihm tat, war ein neues, aber ein sehr... Wie sollte er es beschreiben? Berauschendes Gefühl?

Überrascht schreckte er aus seinen Gedanken, als sich Hizumi aus ihm zurückzog. "N-nein... mehr~!", bettelte er mit zitternder Stimme, richtete sich etwas auf, um Hizumi fragend und verwirrt zugleich in die Augen sehen zu können und um so vielleicht zu verstehen, was nun passieren würde. Als Hizumi ihn dann selbst fragend ansah, versank Aoi für einen Moment in dessen Augen und er verstand. Nun also sollte es geschehen. Der Schwarzhaarieg schluckte, nickte jedoch mit einem möglichst ernstem Gesichtsausdruck, auch wenn hinter dieser Maske die Angst ihn völlig einnahm. Was... wenn Hizumi es nicht gefiel? Was... wenn sein Körper nicht fähig war ihn aufzunehmen? Wenn sein Körper nicht mehr wollte?

Damit Hizumi nicht mitbekam, was in ihm vorging, schmiegte er sich wieder an den etwas Kleineren und hielt sich nun an beiden Schultern fest. Aufgeregt befeuchtete er seine Lippen, die sich nach denen Hizumis sehnten, aber da dieser dann sein Zittern spüren würde, drengte er den Wunsch nieder und biss sich auf die Unterlippe. Stark schlug ihm sein Herz gegen die Brust. Sein Atem ging jetzt schon schnell, dabei hatte Hizumi noch gar nicht angefangen.

Sich mit den Ellenbogen etwas auf dem Bett abstützend, hob er seine Hüfte etwas an und spreizte zeitgleich die Beine noch ein Stück weiter, um es ihnen beiden angenehmer zu machen. Hoffentlich tat er Hizumi nicht weh...

Dann nahm er Hizumis Bewegung war und Aoi kniff die Augen zu. Als er in ihn eindrang, bewegte Hizumi sich möglichst behutsam, doch Aoi hatte das Gefühl, es würde ihn zerreißen, je weiter er sich in ihm schob. Stumm hatte Aoi den Mund zu einem Schrei geöffnet, während er sich in Hizumis starke Schultern krallte. Wieder rannen Schmerzenstränen seine Wangen hinab. Als Hizumi seine eine Hand in seine nahm, hielt er sich Haltsuchend an ihr fest und erwiderte den sanften Händedruck schwach. Ein Stöhnen entglitt ihm, als er Hizumis Lippen an seiner bebenden Schulter spürte und nun kam er seinem Verlangen nach. Ohne die Tränen zu verwischen, richtete er sich etwas auf, verzog dabei schmerzhaft das Gesicht, als er sich auf Hizumi bewegte, fing dessen Lippen auf und küsste ihn verlangend, dankbar, und entspannte sich allmählich, gewöhnte sich an das Gefühl, Hizumis starke Männlichkeit in sich zu spüren. Als diese sich dann zu bewegen begann und Aoi Hizumis Muskeln arbeiten spürte, war er einen Moment wie gelähmt und keuchte erstickt auf, wobei er sich wieder von Hizumis Lippen trennen musste. Die Augen hatte er zugekniffen und seine Lippen bebten.

"D-du bist... g-groß...", keuchte er atemlos und drückte sein vor Verlegung und Schmerz rotgewordenes Gesicht an Hizumis Brust, keuchte gegen dessen Brustwarze.

Als Hizumi jedoch sein Lustzentrum traf, war der Schmerz urplötzlich für den Moment aus seinem Gehirn verbannt und machte purer Lust platz. Sternchen gingen vor seinen Augen auf, die er nun aufriss, während ein überrascht lautes Stöhnen durch den Raum ging. War er im Himmel gelandet?!

Verwirrt blickte er Hizumi an und als dieser wieder diesen einen Punkt geschickt traf, haute ihn die damit verbundene Erregung schier um. Sich an Hizumi so fest wie möglich klammernd, fiel er zur Seite und zog den anderen mit sich. Wenn das so weiterging mit diesen himmlischen Stößen, die mit ihm Dinge anstellten und ihn Dinge fühlen ließ, die er nie zuvor so spüren durfte und konnte, dann konnte er sich nicht länger so auf Hizumi halten. Nicht, wenn sein ganzer Körper nun vor Erregung zu zittern schien, seine Knie weich wurden und seine Hände ganz schwitzig. "W-wie...?", fragte er überrascht in den Raum hinein und stöhnte wieder auf. Was tat Hizumi da nur mit ihm?

Erregt kratzte er nun leicht über Hizumis nun freien Rücken, ließ eine Hand zu dessen Hintern wandern und kniff schon fast zärtlich hinein. Er wusste nicht, wie weit er selbst gehen durfte, aber fest stand, das er ihm nicht wehtun wollte und konnte und das Hizumi ebenfalls Aufmerksamkeit benötigte. Schließlich sollte es für diesen genauso schön werden wie für ihn, oder?

Wieder musste er aufstöhnen. Wenn das so weiterging, dann war es schneller vorbei, als er gehofft hätte. //Lass diesen süßen Schmerz nicht so schnell enden... bitte...//, wünschte er sich und strich mit der Hand, die eben noch über Hizumis Rücken gekratzt hatte, sich zu Hizumis Hals hoch, um ihn zu sich hinunter zu drücken, damit Aoi seine Lippen erneut einfangen konnte. Und dieses Mal war er es, der die Führung übernahm. //Danke Hizumi.//
 

Hizumi spürte alles, was Aoi durchlitt... Jedes Zögern, jeden Schmerzenslaut, doch er blieb hart, um Aoi zu helfen und endlich hatten seine Bemühungen Erfolg... Aois Augen waren verschleiert vor Lust und sein Stöhnen sprach Bände... Er hatte es geschafft! Hizumi hatte es tatsächlich endlich geschafft, Aoi die angst zu nehmen! Trotz aller Lust, die Aois Enge auch ihm bescherte, hielt er sich zurück, stieß langsam in ihn, keuchend und doch riss er sich zusammen, hielt inne, wenn Aoi zu kommen drohte. Er ließ Aois Gesicht dabei nicht aus den Augen und als er drohte, in diesen Augen zu versinken, war es um ihn geschehen... Er hatte sich in den scheuen, ängstlichen Jungen Hals über Kopf verliebt...
 

Aoi jedoch merkte nicht von all dem. Zu sehr war er von diesen neuem Gefühl überwältigt, das ihm schier den Atem raubte und den Kopf leer fegte. Immer wieder gab er einen enttäuschten Laut von sich, wenn er so kurz an der Klippe war und Hizumi automatisch verlangsamte. Doch irgendetwas setzte ihm immer mehr zu, wie ihm allmählich auffiel und er riskierte einen mühseligen Akt, in dem er den Kopf hob, der ihm inzwischen sehr schwer vorkam, um zwischen sie beide zu blicken. Sein Glied war unnatürlich angeschwollen und als er dies sah, überkam ihn wieder die alte Panik. Was war denn nun? Er hatte doch auch vorher keine Schmerzen gehabt. Warum also jetzt?

Sich über die Lippen leckend, keuchend, ließ er seine rechte Hand prüfend zu seinem Glied wandern und tippte es an. Völlig überrumpelt von dem Gefühl durch diesen einen kleinen Anstubser, riss er stöhnend den Kopf zurück und somit wieder in die Kissen. Es war kein schmerzhaftes Gefühl gewesen, ganz im Gegenteil.

Als dieses Gefühl wieder verschwunden war, öffnete er irritiert die Augen, musste grad' wieder aufstöhnen, als Hizumi erneut seinen Lustpunkt traf und sah zu diesem auf, der ihn irgendwie... seltsam anblickte. Doch da täuschte er sich ganz sicher, also ließ er das mulmige Gefühl mulmiges Gefühl sein und packte Hizumi wieder an der Taillie, um sich dann anschließend mit ganzer Kraft zur Seite zu drehen und Hizumi wieder zurück in die Kissen drückte. Und während dieser Drehung hatte er sich mit den Beinen um Hizumis Hüfte geklammert, um auch ja den Kontakt nicht zu verlieren. Dann richtete er sich mühsam und zitternd auf und winkelte die Beine an, während er sich auf Hizumis Hüfte abstützte. Atemlos japste er kurz nach Luft, fing sich aber recht bald wieder und nahm nun Hizumis eine Hand wieder in seine, die er zuvor hatte loslassen müssen, um sie zu seinem Glied zu leiten. "D-du da, ich hier...", sagte er mühsam er und stöhnte auf, als er sich langsam auf Hizumis Hüfte zu bewegen begann. Mehrmals biss er sich dabei auf die Unterlippe, doch als Hizumi tatsächlich sein Glied pumpte, wurden Zweifel weggespült, die ihn bisher immer vorsichtig hatten handeln lassen, und er begann nun schließlich den Takt seiner Bewegungen zu verschnellern. Schließlich sollte auch Hizumi kommen, wenn er selbst schon knapp davor war. "H-Hizumi...", keuchte er und kniff wieder die Augen zusammen. "I-ich... i-ich... ahh...!", stöhnte er zum Ende hin laut auf und kam schließlich in den Händen des Geschickten. Seine Bewegungen hielten inne, da ihn mit einem mal die letzten Reserven Energie entlockt waren, drohte nach vorne zu kippen, doch mit letzter Mühe, die er Hizumi zu Liebe aufbringen konnte, wollte er auch ihm das berauschende Ende bescheren und so stützte er sich schnell am Bett ab, um sich dann wieder aufzurichten. Die Gedanken kreisten wieder in ihm und ließen ihn schwindelig werden.

Etwas in ihm flüsterte Aoi zu, es anders geschehen zu lassen, denn da war ja immer noch... Rei... oder...? Er wusste es nicht, aber um den letzten Rest an Hoffnung nicht gänzlich zu betrügen und sein schlechtes Gewissen nicht auf die Spitze zu treiben und vielleicht so besser sterben zu können - für den Fall - ließ er Hizumis Glied aus sich gleiten, hockte sich so schnell, wie er es eben mit seinen müden Knochen konnte, neben ihn und nahm sein Glied zwischen die Lippen, um das Werk zu vollenden.
 

Hoffentlich verstand Hizumi...
 

Hizumi genoss es ebenso, doch das Gefühl für Aoi wurde immer stärker und als er kam, spürte Hizumi mindestens ein ebenso starkes Gefühl wie Aoi in diesem Moment, doch bei dem ihm war das Gefühl weiter oben angesiedelt, in der Herzgegend, und gleichzeitig spürte er, dass er für den Jungen sterben würde... Er wollte nicht, dass ihm je wieder was zustieß... Dafür würde er selbst sorgen... Doch was tat Aoi da zwischen seinen Beinen? Er erschrak und sah Aoi an. "Aoi... nicht... du... du musst das nicht tun...", keuchte er auf und er war fast traurig, dass sein Schützling sich das antat, auch wenn er das verstehen konnte...
 

Als der Schwarzhaarige Hizumi unsicher so daher stottern hörte, öffnete er überrascht die Augen und entließ Hizumis Glied wieder, jedoch nicht, ohne es weiter mit seiner Hand zubearbeiten und ohne den Willen zu zeigen, sich jetzt davon zu trennen. "W-willst du denn nicht auch?? Ich bin es dir spätestens jetzt... schuldig, Hizumi und ich will jetzt nicht einfach aufhören. Dafür bin ich dir zu dankbar.", meinte Aoi, fixierte Hizumi mit immer noch fragenden Blick, während er süffisant lächelnd an Hizumis Eichel leckte, die er durch seine Hand freigelegt hatte. Er wollte sehen, wie Hizumi es auch wollte! Mit rot angehauchten Wangen behielt er diesen ihm Blick, während er sein Glied mit der Zunge und den Lippen verwöhnte.
 

Hizumi wurde noch trauriger. //Schuldig... Er schuldet mir nichts!! Gar nichts!!// "Es ist nicht nötig, Aoi... Genieße das Gefühl, was du hattest. Meinetwegen... nimm deine Hand dafür.. okay? Aber nicht den Mund. Du musst nichts tun, was du nicht willst!" Er sah ihn eindringlich an und zog ihn hoch, küsste ihn und lächelte ihn an. //Bleib bei mir... bitte.. Geh nicht... geh... niemals...//
 

Irritiert löste der Schwarzhaarige sich nun doch langsam von Hizumis Glied, verstand nicht, warum sich der andere so sehr dafür einsetzte, das nur er seinen Spaß haben sollte, während er selbst leiden sollte und nachdem er sich aufgesetzt hatte, schoss ihm ein Gedanke in den Kopf, der ihn wieder unsicherer werden ließ. //Bin ich nicht gut genug...? Mach ich selbst da Fehler? Zu was bin ich eigentlich zu gebrauchen...//

Ohne sich noch verteidigen zu können, wurde er von Hizumi hoch gezogen und spürte kurz darauf seine Lippen an den seinen, doch er war noch zu sehr in seiner Unsicherheit versunken, als das er hätte darauf reagieren können. "A-aber... i-ich... wollte doch...", stotterte anschließend er mit roten Wangen und mit Tränen in den Augen, wich Hizumis Lächeln aus, das er jetzt noch weniger verstehen konnte und legte sich schließlich erschöpft neben ihn, um seinen Kopf auf Hizumis Brust zu legen, dem schnellen Herzschlag zu lauschen, und um seine zitternde Hand wieder zu Hizumis Glied krabbeln zu lassen. "Sag, das ich's tun soll Hizumi... I-ich würde dir gerne helfen, aber ich weiß nicht mehr, ob du das auch willst...", murmelte er und verharrte an Hizumis Hüfte, unsicher, während er sich nervös oder vielleicht vor Aufregung oder Angst auf der Unterlippe herum knabberte. "Bin ich so... schlecht darin...?", setzte er nach kurzem Schweigen hinzu und vermied es in Hizumis Augen zu schauen, blieb weiter an seiner Brust gelehnt liegen und spürte, wie die Müdigkeit ihn langsam einzulullen versuchte, doch Aoi kämpfte dagegen an, wollte Hizumi nicht einfach unverrichteter Dinge hängen lassen.
 

Hizumi wurde schlecht... Aoi machte sich wieder fertig... Das hatte er nicht gewollt!! Er nahm Aois Gesicht sanft in seine Hände. "Shh... sei ruhig.. Du bist wunderbar, hör auf dich fertig zu machen... okay? Es ist mir nur nicht so wichtig, einen Orgasmus zu haben...", murmelte er. Es stimmte... Es war ihm nicht wichtig... Nicht bei Aoi.. Außerdem hatte dieser es nicht zugelassen, dass er in ihm kommen durfte... Also war es nicht mehr wichtig wie oder ob er überhaupt kam...
 

"N-nicht...?", hauchte er mit erstickter Stimme und sah ihn sprachlos an. Wie konnte es jemand nicht wollen? Dieses Gefühl war großartig gewesen! "Hm...", machte er dann mit gesenkten Blick und schluckte. Er atmete noch einmal kurz tief ein und begann dann etwas mutiger mit einem Lächeln zu sprechen: "Danke... Hizumi. Für... na ja... für alles eben." und hatte dabei etwas Farbe im Gesicht bekommen.

Und dann kuschelte er sich wieder ein wenig an ihn, legte den Kopf wie zuvor schon auf dessen Brust ab und verdeckte seine sichtbare leicht rosa schimmernde Wange mit der linken Hand ab. Irgendwie machte ihn wohl der Gedanke an das, was geschehen war, wieder verlegen...

"Müde...", murmelte er noch und konnte nun mit einem wieder guten Gewissen die Müdigkeit willkommen heißen. Auch sein Herzschlag wurde wieder ruhiger und sein Atem glitt in immer weiter auseinanderliegenden Zeiten über Hizumis Brust.
 

Hizumi hauchte einen Kuss auf seine Stirn und merkte, dass Aoi eingeschlafen war. Doch er konnte nicht schlafen... Bald begann die Rettungsaktion... und Aoi schlief... Hizumi war sich unsicher. Sollte er Aoi schlafen lassen? Das konnte er ihm doch nicht antun... Es ging darum, Reita das Leben zu retten...
 

Doch dann ... dann wären Reita und Aoi wieder zusammen und... und Hizumi vergessen...
 

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Kapitel 23 - Vergangenheit ist Zukunft